Bioshock Infinite im Test: Das hat uns nicht gefallen und Fazit
Bioshock Infinite im Test: Dieser Shooter wird für viele Diskussionen sorgen. Zum einen, weil Bioshock Infinite wie kein anderes Spiel auf die Erzählung einer tiefgründigen Geschichte setzt und dabei keine Konpromisse eingeht. Zum anderen, weil die Entwickler genau deshalb auf viele Gameplay-Elemente verzichten und teilweise im Vorfeld geschürte Erwartungen nicht erfüllen können.
Das hat uns nicht gefallen
Beschäftigungsmöglichkeiten: Ödes Columbia
Quelle: 2K Games
Ein zweites Rapture ist die Wolkenstadt nicht.
Wir hatten Columbia ja schon für seine Schönheit gelobt. Ein zweites Rapture ist die Wolkenstadt nicht, denn wer auf Erkundungstour gehen will, der kommt oft nur wenige Meter weit. Anders als Rapture geht es in Columbia weniger ums Entdecken und Erforschen, die Stadt ist einzig und allein Kulisse für die wunderbare Geschichte. Das geht zwar in Ordnung, aber ein erforschbares Columbia wäre eine tolle Sache gewesen. So findet ihr nur wenige Nebenmissionen, die euch maximal einen Keller entfernt führen und euch mit langweiligen Belohnungen abspeisen. Auch das anfangs so lebhaft wirkende Städtchen wird mit jeder Spielminute mehr zur Kulisse: Hier merkt man, dass viele NPCs nicht mehr auf den Spieler reagieren, sondern einfach nur vorgefertigte Satzfetzen abspulen. Schade!
Fehlende Inhalte
Quelle: 2K Games
Enthaltene Elemente wurden ersatzlos gestrichen.
Ein ärgerlicher Punkt: Im Laufe der Entwicklung brachte Irrational Games mehrere Gameplay-Trailer heraus. Darin enthaltene Elemente (etwa die Szene mit dem verletzten Pferd oder das Herumgealbere im Souvenirladen) wurden ersatzlos gestrichen. Warum? Gerade ein paar der Szenen zeigten ruhige Momente mit Elizabeth und hätten dem Spieltempo in unseren Augen nicht geschadet. Auch andere Dinge haben wir entgegen der Versprechen der Entwickler nicht gefunden, etwa eine Entwaffnungskraft, mit der Booker seinen Gegnern die Waffe entreißt und sie anschließend damit niedermacht. NPCs reagieren nun auch nicht, wenn man Ihnen die gezogene Knarre direkt vors Gesicht hält.
Kaum nennenswerte Entscheidungen
In einem Interview versprach Entwickler Jen Levine, dass Bioshock Infinite viele denkwürdige Entscheidungen enthalten würde, die den Spielverlauf beeinflussen. Pustekuchen! Wir konnten die Momente, in denen wir vor eine Wahl gestellt wurden an einer Hand (an der zwei Finger fehlen) abzählen! Was noch schlimmer ist: Die Konsequenzen dieser Entscheidungen sind so erschreckend unwichtig, dass man sie auch ganz hätte weglassen können. Ganz oder gar nicht liebe Entwickler! Zwar merkt man dem Spiel die fehlende Entscheidungsfreiheit kaum an, aber warum vorher anpreisen und dann so minimalistisch einbauen? Wenn ihr kein Bock auf ein Feature habt, dann lasst es einfach weg! So fühlen sich Spieler einfach nur leicht veralbert.
Das Upgrade-System: Langweilig und bieder
Auch wenn die Schießereien Spaß machen: Das Waffen-Verbessern macht es nicht. Wie schon erwähnt kauft ihr an serientypischen Automaten simple Uprades für Munition, Rückstoß oder Schaden. Ebenso wie die biedere Waffenauswahl hat man hier einfach das Gefühl, als hätten die Entwickler diesen Spielaspekt eher stiefmütterlich behandelt. Hier vermissen wir die Kreativität, die Bioshock Infinite ansonsten an jeder Ecke versprüht.
Fazit
Wie schon gesagt wird Bioshock Infinite Gemüter spalten und Diskussionen auslösen. Vorwerfen kann man dem Shooter einiges: Nicht eingehaltene Versprechen, eine streckenweise leblose Spielwelt, ein Shooter-Part ohne Überraschungen, kaum Herausforderungen oder Rätsel und selbst die Geschichte wird manche Spieler nur zum verständnislosen Kopfschütteln veranlassen. Trotzdem hat Bioshock Infinite unseren Respekt verdient: Denn der Shooter schafft es, Emotionen zu wecken. Er versucht das nicht nur. Es gelingt. Durch eine wunderbare Elisabeth, die man einfach beschützen muss. Mit Wesen wie dem Songbird, der so bösartig und bedrohlich ist und dennoch irgendwie menschlich. Mit unerklärlichen, lustigen oder schrecklichen Storywendungen, die vielleicht nicht immer einleuchtend sind, manchmal etwas übertrieben oder abgehoben wirken aber immer hängenbleiben. Wann war das letzte Mal, als ihr nach dem Abspann eines Spiels mit anderen Menschen darüber reden wolltet? Eure Theorien teilen? Diskutieren, schwärmen oder schimpfen? Der Shooter wühlt auf und hallt nach, vielleicht nicht immer positiv. Aber wo ein Crysis 3 mit Optik und Kampfmechanik begeistert, trumpft Bioshock Infinite mit Tiefgang und Emotionen auf. Dieser Shooter wird sich in euer Gedächtnis graben.

Du kannst das Spiel sehr lange mit nur zwei Waffen spielen, die von nah bis fern alle Bereiche abdecken, ohne wirklich (bis auf die Tutorien) ein einziges Vigor benützen zu müssen.
Nur um beim Endkampf festzustellen, dass du diese brauchst. Bzw. eines davon, das, auf höheren Schwierigkeitsgraden, fast überlebensnotwendig ist. Falls du bis dahin keine Punkte investiert hast, kann es ziemlich frustig werden.
Bitte hier nicht einfach Buchstabensalat absondern. Sollte dies wiederholt vorkommen, würde ich mich gezwungen sehen dienstlich zu werden.
Aber man siehts ja auch am Preis bei Amazon, dass sowas einfach nichts taugt!
wow, zum flamen ein Uralten Test rausgekramt und sich über den Preis von einem ein Jahr altem Spiel irgendwas über die Qualität herleiten wollen :-S
also ich kann da nur zustimmen-es ist ein Klasse Spiel--wenn es denn auch läuft!
Ich habe ein Problem mit dem Fahrstuhl in Shantytown,denn jedes mal wenn ich auf den Knopf drücke und "Bereich verlassen" mit enter bestätige kommt der ladebildschirm für paar Sekunden,dann stopt der ladevorgang und ich bin wieder auf dem Desktop!
Darüber ärgere ich mich nun schon 2 tage,habe schon alle Treiber aktualisiert,Grifk runtergenommen und auch schon den Abschnitt davor neu gelade und nochmal gespielt--wieder genau bis zum Fahrstuhl und Schluß!
Hat denn jemand hier auch dieses problem gehabt und lösen können?--Bin für Vorschläge offen!
MfG Furby18
Einzigen Tip, den ich auf die Schnelle per Google finden konnte, war die Steamfiles zu validieren und/oder das Spiel zu reinstallieren. Schien zumindest bei ein paar Leuten funktioniert zu haben.