Bioshock: Infinite: Vorschau von der Gamescom und neue Screenshots zum Spiel
Bioshock Infinite hievt euch in den Himmel - in die Stadt Columbia.
Bioshock Infinite hatte 2k Games für die diesjährige Gamescom im Gepäck und Joe Felstake, Producer bei Irrational Games, zeigte PC Games eine frühe Version. Wie seit Enthüllung bereits bekannt, spielt Bioshock: Infinite nicht in Rapture, sondern hievt den Spieler in den Himmel - in die fliegende Stadt Columbia. Geheim ist diese allerdings nicht. Columbia wurde mithilfe der hellsten Köpfen der Zeit entworfen und erbaut, sie ist Ausdruck der amerikanischen Größe und wurde zum "Schlachtschiff" Amerikas, wie uns der Producer Joe Falstake während der Präsentation verrät. Columbia sollte gar abgeschaltet werden, verschwand dann aber und wurde in der Folge zum Mythos - später tauchte sie immer wieder überall auf der Welt auf.
Der Spieler schlüpft in die Rolle von Booker DeWitte, einem früheren Mitglied der Söldnergruppe Pinkerton Agents. Derartige Agents haben früher die Drecksarbeit für reiche Leute erledigt. Booker allerdings war selbst für die Typen zu hart und wurde rausgeschmissen. Ein mysteriöser Mann heuert ihn an, um in Columbia das Mädchen Elizabeth zu retten (das Mädchen aus dem Trailer). Schon bald stellt sich jedoch heraus, dass Elizabeth selbst im Zentrum eines Konflikts steht und über magische Kräfte verfügt.
Bioshock Infinite schaut optisch aus wie die beiden Vorgänger.
Ein Wahlkampf und seltsame Wesen
Die Gamescom-Präsentation zu Bioshock: Infinite startet und Booker steht auf einem Platz inmitten der Stadt - von Propagandaplakaten übersät. Anscheinend herrscht in Columbia ein Wahlkampf, der mit rassistischen Mitteln und Slogans geführt wird. Die Stadt wird von den politischen Kräften auseinandergerissen - obendrein trachten seltsame Wesen Elizabeth nach dem Leben. Die schauen mal aus wie ein Adler, mal wie ein Gorilla - verfügen aber über ein menschliches Herz und Gliedmaßen. Zwar kommen sie den Big Daddys nahe, dafür aber sind die Wesen in Bioshock: Infinite um einiges agiler.
Als Spieler liegt es in Ihrer Hand, Elizabeth zu finden, die von einem der seltsamen Viecher entführt wurde. Sie laufen durch die Straßen, Häuser stürzen ein, ein lahmer Gaul schlurft mit schweren Schritten durch die Gassen. Tote Pferde liegen herum. In einem Garten trifft Booker einen vor sich hin redenden Typen, der eine große Menge Vögel füttert. Als Booker sich eine Waffe vom Boden nimmt, werden dieser von einem Dämonen besessen und hetzt die Vögel auf ihn. Diesen Effekt kann Booker später selbst - einem Plasmid ähnlich - einsetzen. Booker schaltet einen Typen aus, ein weiterer versucht, über ein Schienensystem abzuhauen, das sich über die gesamte Stadt erstreckt.
Elisabeth half uns während der Mission mit coolen Einlagen.
In Kooperation mit Elisabeth
Kurz darauf eilt Booker hinterher und bringt ihn während der Flucht um die Ecke. Anschließend zückt der Hauptdarsteller ein Scharfschützengewehr und knipst weitere Gegner aus. In einer darauffolgenden Szene zielt eine riesige Kanone auf unseren Protagonisten, der sich in einen Saloon flüchten kann. Dort findet er scheinbar Ruhe. Doch nur wenige Augenblicke später lauert auch hier Gefahr. Booker wird angegriffen. Dank eines neuen Plasmids kann er die Waffen der Gegner entreißen und Geschosse zurück zum Feind schleudern. Schön inszeniert.
Wenig später hat es eine komplette Meute auf Booker abgesehen - unzählige Einwohner wollen ihm an die Gurgel. Plötzlich erscheint Elizabeth und entfesselt einen Sturm, um die Leute aufzuhalten. Beginnend ab diesem Moment wird die Mission äußerst Koop-lastig. Elizabeth schmilzt Töpfe und Pfannen zu einem großen Ball zusammen, den Booker dann auf die Gegnerscharen wirft. Allerdings wird Elizabeth dadurch immer schwächer, Blut läuft ihr aus der Nase und sie hustet. Als die beiden im späteren Verlauf auf eine Brücke zusteuern, stellt sich ihnen ein Gorilla-Monster in den Weg. Elizabeth schmilzt eine riesige Verzierung am Kopfteil der Brücke, während Booker diese auf den Widersacher befördert. Als Booker dann fragt "Ok, wir haben es erledigt. Das war doch das Vieh, dass dich verfolgt hat?", sagt sie "Nein, DAS war das Vieh!" Ein riesiger mechanischer Adler taucht auf, der beide angreift. Das Ende der Präsentation.
Erste Einschätzungen
Pro:
+ so künstlerisch und anspruchsvoll wie der erste Teil
+ scheinbar weitläufigere Level, trotzdem sehr linear
+ neue Plasmide, Koop-Gameplay
Kontra:
- wenige spielerische Neuerungen, fühlt sich daher an wie Bioshock
- Grafik auf dem Niveau der ersten beiden Teile, fällt dank vieler Details und liebevoller Levels aber nicht auf
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Sardisten!
Auf die beiden freue ich mich auch riesig. Das Setting der beiden Spiele...