Bionic Commando Kurztest: Frustration für Anfänger und Spaß für Profis
Per Knopfdruck zoomen Sie ans Geschehen heran, so können Sie deutlich besser zielen und schießen genauer. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Nathan Spencer, Ihr Alter Ego und Hauptcharakter aus Bionic Commando, ist ein Exsoldat, bionisch aufgemotzt und sitzt im Gefängnis. Nach dem Krieg wurde er schlicht nicht mehr gebraucht und eingelocht. Eine terroristische Bedrohung zwingt seine Vorgesetzten jedoch, die Haftstrafe noch einmal zu überdenken, und so wird er in die besetzte Metropole Ascension City verfrachtet.
So viel zur Vorgeschichte von Bionic Commando. In den folgenden Stunden hangeln und schießen Sie sich in der Verfolgerperspektive durch die verschiedenen Bereiche der virtuellen Großstadt. Neben diversen Waffen ist Ihr wichtigstes Mittel, um sich Gegner vom Hals zu schaffen, Ihr bionischer Arm. Mit dessen Hilfe werfen und schlagen Sie Gegner, Autos, Felsen und allerlei andere Dinge quer durch die großräumigen Gebiete. Auch größere Abgründe lassen sich damit schwingend überwinden.
Da die Passagen, in denen Sie Ihre bionischen Fähigkeiten einsetzen, das Hauptmerkmal des Spieles sind, dürfte Bionic Commando gerade für Einsteiger oftmals zum Frusterlebnis werden. Bis Sie sich nämlich in die vielfältigen Möglichkeiten der komplexen Steuerung eingearbeitet haben, vergehen schon mal ein paar Stunden.
Im Mehrspielermodus balgen sich bis zu acht Spieler in klassischen Modi wie Deathmatch und Capture the Flag. Schade: Gegenstände zu schleudern, ist dabei nicht möglich, weswegen das Gerangel unspektakulär ausfällt. Ein Gamepad ist übrigens nicht vonnöten. Capcom hat wieder mal gezeigt, wie eine gute Konsolenumsetzung aussieht, und so steuert sich Nathan mit Maus und Tastatur mindestens genau so geschmeidig wie per Gamepad.
- Schlagwörter:
- , bionic commando

Ich weiß nämlich nix von DRM, das is n ganz normaler Kopierschutz wie ihn (fast) jedes Spiel hat.