pcgames.de - Wissen, was gespielt wird!

Battlestations: Midway (PC)

Release:
09.02.2007
Genre:
Strategie
Publisher:
Eidos

Battlestations: Midway

24.02.2007 13:58 Uhr
|
Neu
|

Das Schiff liegt wehrlos im Hafen  ein seltener Glücksfall. Das Schiff liegt wehrlos im Hafen  ein seltener Glücksfall. Das macht das Spiel vor allem dann einfach, wenn sich mehrere Jungs unter Ihrem Kommando befinden. Brenzlige Situationen löst dann - falls von Ihnen gewünscht - der Computer.
Battlestations: Midway bietet zwei Missionsarten. Es gibt Einsätze, bei denen Sie den Befehl erhalten, einen Stützpunkt zu verteidigen. Diese Aktivitäten gestalten sich simpel, da die japanischen Truppenverbände meist in mehreren Wellen angreifen.

Hierbei glänzt der Gegner, wie im restlichen Spiel, nicht gerade mit überragender Intelligenz. Die computergesteuerten Feinde gewinnen nur, da sie präziser feuern und je nach Schwierigkeitsgrad mehr Schaden verursachen. Aber Sie haben zwischendurch immer wieder die Möglichkeit, dezimierte Geschwader aufzustocken oder heruntergeschossene Flieger durch neue zu ersetzen. Schiffe dagegen sind nicht komplett reparabel, was mehr Vorsicht verlangt, um die mächtigen Einheiten nicht vorzeitig zu verlieren.

Bei der zweiten Missionsart greifen Sie einen feindlichen Stützpunkt oder einen Flottenverband an. Hierbei stehen entweder Flugzeugträger, Zerstörer oder mehrere Geschwader unter Ihrem Kommando. Mehr bietet Battlestations: Midway allerdings in der Kampagne nicht. Entweder werden Sie angegriffen oder Sie attackieren, immer darauf bedacht, alle gegnerischen Einheiten oder Gebäude zu vernichten. Das ist trotz der actionreichen Schlachten auf Dauer ziemlich eintönig.
Der Schwierigkeitsgrad der Einsätze ist unausgewogen.

Teilweise sind sie locker und leicht erledigt, da Sie nur von A nach B fahren und auf dem Weg einige Kanonenboote zerschießen. Daneben warten aber auch Levels auf Sie, die es in sich haben. Zum Beispiel sollen Sie japanische Frachter zerstören, die in einem Hafen liegen. An sich nicht schwer, wären da nicht die Geschütze an Land und die Kanonenboote und Kreuzer auf dem Wasser, die die Ziele bewachen.

Haben Sie es nach einiger Zeit geschafft, die Schiffe zu versenken, erscheinen weitere Kreuzer am Horizont, die mit Ihnen kurzen Prozess machen, da Sie von den vorherigen Kämpfen bereits stark geschädigt sind. Selbst im einfachsten Schwierigkeitsgrad gestaltet sich so ein Einsatz knackig und sorgt aufgrund der fehlenden Speicheroption schnell für Frust, denn verlorene Missionen beginnen Sie komplett von vorn. Obwohl Sie bei den meisten Einsätzen mehrere Ziele hintereinander abklappern, gibt es keine Checkpoints, an denen Sie wieder einsteigen können.


Langzeitmotivation
Battlestations: Midway Nach etwa zehn Stunden haben Sie die Schlacht um Midway geschlagen und die Japaner ziehen sich aufgrund herber Verluste zurück. Mehr Action-Futter bekommen Sie dank der zwölf Bonusmissionen, die sich in Flugzeug-, Schiffs- und U-Boot-Herausforderungen unterteilen und Kampagnen-Levels in klein sind, da sich Ihre Einheiten auf die ausgewählte Kategorie beschränken.

Als Kapitän eines japanischen Zerstörers ist es etwa Ihre Aufgabe, an einen Treffpunkt zu gelangen, was etliche amerikanische Kreuzer verhindern wollen. Die Herausforderungen sind nicht wesentlich kürzer als die Kampagnen-Einsätze und unterscheiden sich auch spielerisch nicht.
Im gut gelungenen Multiplayer-Modus (siehe Kasten unten) macht Battlestations: Midway lang anhaltend Laune, da es hier sein volles Potenzial ausschöpft.

PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
2
Leserwertung
(0 Votes):
-
   
Sebastian Weber
"Trotz guter Ansätze nicht ganz überzeugend. Taktischer Tiefflug trifft auf Action satt."
Als ich Battlestations: Midway das erste Mal sah, war das im Mehrspielermodus. Inzwischen weiß ich, dass es einen guten Grund gibt, warum der Einzelspieler nicht gezeigt wurde: Er funktioniert nicht richtig. Der Schwierigkeitsgrad ist zu unausgeglichen und die fehlende Speicheroption macht mir das Leben unnötig schwer. Nach fünf bis zehn Versuchen, ein und dieselbe Mission zu lösen, macht es keinen Spaß mehr, sondern nervt vielmehr. Auch die Mischung aus Action und Strategie klappt im Mehrspielerpart besser, da die Compu-tergegner immer nach der gleichen Strategie vorgehen und die KI-gesteuerten Einheiten, die ich befehlige, einfach besser sind als ich. So muss ich nicht an meiner Taktik feilen, um den Sieg zu erringen, sondern gehe immer gleich vor. Der Multiplayer-Modus hingegen fällt genauso aus, wie ich mir das fürs gesamte Spiel gewünscht hätte. Ein leicht zu bedienender Strategieteil trifft Kriegs-Action und macht dank Teamplay eine Menge Spaß. In erster Linie bietet das Spiel arcadelastige Action, welchen Modus Sie auch wählen.
   
Moderation
24.02.2007 13:58 Uhr
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Hier könnt ihr euren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar