Battlefield: Bad Company 2-Vorschau: Details zum Solo-Battlefield-Shooter
Ihre drei Kameraden ballern, was das Zeug hält, und unterstützen gut, aber nicht zu aggressiv. So bleiben genug Gegner für Sie. In der Mitte des Bildes prangt ein Kreis, das Fadenkreuz, in dessen Bereich die Kugeln einschlagen. Oder aber Sie zielen über Kimme und Korn, um genaue Treffer zu landen. Per Knopfdruck - wir bekommen die Xbox-360-Version zu sehen - wechselt Marlowe auf die zweite Feuerfunktion seines Sturmgewehrs, den Granatwerfer. Dabei kommt es etwas auf Übung und Erfahrung an, denn die Projektile landen aufgrund der ballistischen Flugbahn nicht genau dort, wo das Fadenkreuz hinzeigt. Nachdem die russischen Fußtruppen erledigt am Boden liegen, eröffnet ein MG-Nest aus einem der Häuser vor der Truppe das Feuer. Um das Zerstörungssystem zu demonstrieren, feuert Patrick Bach, Produzent von Bad Company 2, mit dem Granatwerfer auf das Haus mit dem Blei spuckenden Ungetüm. Kurz danach ein Knall und eine riesige Staubwolke. Das Maschinengewehrfeuer verstummt, in der Hauswand bleibt ein gigantisches, aber glaubwürdig zerbröckeltes Loch. Doch es kommt noch besser: Nachdem der erste Ansturm niedergeschlagen ist, taucht am Ende der Häuserschlucht ein Panzer auf und eröffnet das Feuer. Mit Fernglas und Laserpointer markiert Marlowe das Stahl-Ungetüm, über Funk empfängt er die Bestätigung einer Flugzeugstaffel.
Eine gut gemachte Skriptsequenz. Die Verfolgungsjagd auf dem LKW ist großes Action-Kino und lässt nur wenig Zeit, um durchzuatmen.
Die Überschallflieger brechen sogleich aus der Wolkendecke und lassen ihre tödliche Bombenfracht über dem Kettenmonstrum fallen. Eine gewaltige Explosion erschüttert den Bildschirm. Nachdem sich der Staub gelegt hat, blicken wir wieder auf die Straße. Von den Häusern ist nichts übrig geblieben außer einem qualmenden, brennenden Haufen Schutt und Asche. Während man sich in Bad Company wie ein Kind über Löcher in Wänden gefreut hat, lässt Dice im Nachfolger keinen Stein mehr auf dem anderen. Was danach kommt, toppt alles: eine Verfolgungsjagd auf einem Truck. Das Ende der Präsentation ist gleichzeitig der Höhepunkt. Nach einigen verschrotteten feindlichen Vehikeln schwirrt ein Helikopter über unseren Kopf hinweg, seine abgefeuerte Rakete verfehlt den Laster, trifft einen der Verfolger. Die Druckwelle schleudert das tonnenschwere Stahlgefährt in einem Feuerball nach oben, er segelt knapp über unseren Kopf hinweg. Der Heli setzt zum erneuten Angriff an, muss aber aufgrund eines Tunnels abdrehen. Kaum verlassen wir den dunklen Felsschlauch, schwebt der Hubschrauber bedrohlich nahe hinter uns, setzt wieder zum Feuern an.
Dann: Ein erneuter Tunnel, der Pilot scheint ihn nicht gesehen zu haben, der Vogel sinkt ab, folgt uns in das gähnend schwarze Loch. Ein Fehler. Wie im Film Mission: Impossible zerbirst das Fluggerät in einem Funken- und Trümmerregen, der Schrott fliegt auf Sie zu. Kurz bevor Marlowe getroffen wird, blendet das Spiel aus, der Bildschirm wird schwarz. Bombast pur. Wie es weitergeht? Wir wissen es nicht. Wir wissen nur eins: Dice setzt in Bad Company 2 Skriptsequenzen gezielt ein. Der Shooter soll sich anfühlen wie ein Kinofilm. Trotzdem bleibt die Battlefield-typische Freiheit. Klingt sehr gut und sah auch ebenso vielversprechend aus. Schade nur, dass es bis Ende 2009 oder gar Anfang 2010 dauert, bis die Bad Company ihr Debüt auf dem PC feiert. Aber: Die Schweden juckt es in den Fingern, auch Bad Company auf den PC zu bringen, der Schrei unter den Spielern muss nur laut genug sein ...
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Wird im Internet nach "BF:BC 2 Spieleranzahl 40" gesucht, findet man viele News wo folgendes steht:
"Konnte der Vorgänger noch maximal 24…
http://www.bf-news.de/tec... (unter dem Stichpunkt "Maps")