Online-Abo
Login Registrieren
Online-Abo
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Battlefield 3: Close Quarters-Vorschau - Hektik-Angriff auf Call of Duty - Ein Paradies für Fans von kleinen Karten

    Mit Battlefield 3 haben EA und DICE den großen Wurf geschafft und mittlerweile über 14 Millionen Spieler auf PC, PS3 und Xbox 360 versammelt. Um die bei Laune zu halten, entwickelt das schwedische Studio gerade drei Contentpacks, von denen Close Quarters zuerst erscheint. Wir haben in London auf einer EA-Veranstaltung eine weitere Map anspielen können und alle Informationen für euch zusammengetragen.

    Die Battlefield 3-Map Operation Metro, eine Infanterie-Karte in den extrem engen Tunneln des Pariser Nahverkehrs, ist laut DICE bis dato eine der meistgespielten Karten überhaupt und ein Paradies für Nahkämpfer. Wer hier seine Shotgun auspackt, macht sich schnell zum Liebling der Mitspieler und Hassobjekt der Gegner, denn mit Explosiv-Munition trifft man immer irgendetwas. Den großen Erfolg dieser Karte will DICE nun replizieren, indem man euch ein Addon voller ähnlicher Karten an die Hand gibt: In Close Quarters bekommt ihr vier neue Maps, auf denen es eng zugehen wird und auf denen ihr lediglich zu Fuß unterwegs seid. Außerdem gibt es zehn neue Waffen (darunter die SPAS-12 und Steyr AUG), neue Erfolge und Aufträge und sogar einen neuen Spielmodus: Conquest Domination.

    Echtes Battlefield 3-Feeling kommt im Close Quarters-DLC nicht auf. Dafür sind die Karten deutlich zu klein. Als Entschädigung gibt es hier die volle Dröhnung Zerstörung. Echtes Battlefield 3-Feeling kommt im Close Quarters-DLC nicht auf. Dafür sind die Karten deutlich zu klein. Als Entschädigung gibt es hier die volle Dröhnung Zerstörung. Quelle: EA Der Spielmodus ist der charakteristischen Kartenenge geschuldet und soll das Gameplay darauf beschleunigen. Deshalb gibt es keine Homebase für die Teams, stattdessen spawnt ihr, wie in den Squad-Modi, zufällig auf der Karte und müsst dann Flaggen einnehmen. Patrick Bach, temporärer Studiochef und Producer von Battlefield 3, verrät uns im Interview, dass mit diesem Kniff das ewige im Kreis rennen unterbunden werden soll, dass Bach und seine Kollegen oft beobachten. Anstatt sich eine epische Schlacht zu liefern, laufen Spieler auf nicht komplett gefüllten Servern oft kreisförmig um die Map, um einen Flaggenpunkt nach dem anderen einzunehmen. Die Gegner kommen entsprechend hinterher, sodass es zu skurrilen Situationen kommt, in denen man sich einfach nur gegenseitig die Punkte wegschnappt, ohne wirklich in ein Gefecht verwickelt zu werden.

    Weil die Entfernungen in Close Quarters nun viel winziger ausfallen, wird dieser Umstand ausgemerzt. Stattdessen werden sich Teams finden müssen, die nicht nur Flaggen angreifen, sondern auch verteidigen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist Zerstörung, die ordentlich aufgebohrt wurde. Bei unserem Testspiel splittert, fetzt und explodiert es eigentlich aus fast allen Richtungen. Wer nicht aufpasst, findet vom einen Moment zum nächsten ein riesiges Loch in der Wand neben sich. Als wir selbst an den Controller dürfen, startet eine neue Map: Donya Fortress. Darauf gibt es drei Flaggen, eine davon befindet sich auf einem offenen Balkon, eine andere umringt von einer erhöhten Galerie, von der aus sie gut verteidigt werden kann. Um das Spielfeld auch vertikal zu vertiefen, findet sich die Flagge in der Kartenmitte in einem Keller, zu dem es nur zwei Zugänge gibt – Verteidiger haben es hier ganz gut.

    Wie wir schon beim ersten Anspieltermin festgestellt haben, fällt das Gameplay ungleich hektischer und viel chaotischer aus als im Hauptspiel. Weil die großen Distanzen fehlen, hört man jeden Schuss, das schafft eine dichte Atmosphäre, die einen zu raschen Handlungen und Entscheidungen zwingt. Das gefällt uns zwar, wirkt im Hinterkopf aber immer wie ein weiterer Angriff auf Call of Duty, mit dem man beim Klassenfeind Infanterie-Ballerfreunde abwerben will. Dass auf Fahrzeuge, eines der Kernelemente von Battlefield, komplett verzichtet wird, ist traurig. Aber dafür gibt es ja den DLC Armored Kill, dessen Fokus auf Vehikel-Schlachten liegen soll.

    Einen weiteren Nachteil machen wir beim Testspiel auf Donya Fortress schnell aus. Weil alle Waffen freigeschaltet sind, packen fast alle Spieler Schrotgewehre ein, nicht wenige nutzen sogar die als "Kiddiemunition" verschrienen Explosivgeschosse. Der Klassenmix kommt so total ins Stocken. Sniper sieht man aufgrund der engen Räumlichkeiten nur selten und oft ohne entsprechendes Gewehr – Zoom stört bei den kleinen Maps. Engineers braucht man auch nur, wenn man mit Raketen herumschießen will, was bei vielen Zockern ebenfalls verpönt ist. Der Fokus liegt deutlich bei Assault-Soldaten, weil diese Medipacks (oder eben Granatwerfer) dabei haben. Selbst Supporter finden sich nicht oft ein. Die viel kürzeren Lebenszeiten als im Hauptspiel machen sich nämlich auch am Nachladeverhalten der Mitspieler bemerkbar. Bevor sie aufmunitioniert werden müssten, sind die meisten eh tot.


    01:37
    Battlefield 3: Close Quarters-DLC - Die Map Donya Fortress
    Spielecover zu Battlefield 3
    Battlefield 3
  • Battlefield 3
    Battlefield 3
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    DICE - Digital Illusions Creative Entertainment
    Release
    27.10.2011
    Es gibt 68 Kommentare zum Artikel
    Von Kwengie
    @Sandro:verlangst Du, daß die Karten in Battlefield noch kleiner werden, weil Du sagst, daß im CoD-AddOn alles richtig…
    Von MariusMarc1904
    je kleiner die Maps sind... deste mehr action gibt es auch :D
    Von JanEric1
    platzangst is genau das gegenteil von dem was du beschreibst Agoraphobie nur so^^

    Aktuelle Online-Spiele Releases

    Cover Packshot von Otherland Release: Otherland gamigo AG (DE) , Drago Entertainment
    Cover Packshot von Overwatch Release: Overwatch Blizzard , Blizzard
    • Es gibt 68 Kommentare zum Artikel

      • Von Kwengie Erfahrener Benutzer
        @Sandro:
        verlangst Du, daß die Karten in Battlefield noch kleiner werden, weil Du sagst, daß im CoD-AddOn alles richtig gemacht wird bis auf die Tatsache, daß der battlefieldtypische Mix fehlt?

        Und ich glaube nimmer dran, daß Armored Kill riesige Maps beinhalten wird, denn diese sollte das Vanilla-Spiel bereits haben.
      • Von MariusMarc1904 Gast
        je kleiner die Maps sind... deste mehr action gibt es auch :D
      • Von JanEric1 Erfahrener Benutzer
        Zitat von Crizpy
        Die Maps von BF3 sind generell sau klein,
        bei Kaspian Border krieg ich schon fast Platzangst bei dem Platzmangel.
        Ich liebe die alten Teile weil die Maps da einfach unglaublich groß sind!
        Die Leute die erst seit BF3 Fan von BF sind, kennen nicht die richtigen…
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
880050
Battlefield 3
Battlefield 3: Close Quarters-Vorschau - Hektik-Angriff auf Call of Duty - Ein Paradies für Fans von kleinen Karten
Mit Battlefield 3 haben EA und DICE den großen Wurf geschafft und mittlerweile über 14 Millionen Spieler auf PC, PS3 und Xbox 360 versammelt. Um die bei Laune zu halten, entwickelt das schwedische Studio gerade drei Contentpacks, von denen Close Quarters zuerst erscheint. Wir haben in London auf einer EA-Veranstaltung eine weitere Map anspielen können und alle Informationen für euch zusammengetragen.
http://www.pcgames.de/Battlefield-3-Spiel-18708/News/Battlefield-3-Close-Quarters-Vorschau-Hektik-Angriff-auf-Call-of-Duty-Ein-Paradies-fuer-Fans-von-kleinen-Karten-880050/
26.04.2012
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2012/04/battlefield_3_close_quarters_dlc_002.jpg
battlefield,ea electronic arts,ego-shooter
news