Tuning-Guide Battlefield 3: Anti-Aliasing, Umgebungssicht und anisotrope Filter
Unser Special hilft euch dabei, bei Battlefield 3 mehr Performance aus eurem PC herauszuholen. Dabei legen wir Wert auf eine möglichst gute Spielbarkeit, ohne dass die Optik zu sehr unter der Optimierung leidet. Dafür zeigen wir euch, welche Grafikeffekte verzichtbar sind und welche Einstellungen den besten Kompromiss aus FPS und Optik bringen.
Grafikmenü: Anti-Aliasing, Umgebungssicht und Anisotrope Filter
Wer die Grafik individuell einstellen will, kann hierfür (neben der Auflösung und V-Sync) 11 verschiedene Dinge einstellen. Wir schauen uns diese 11 Einstellungsmöglichkeiten einmal genauer an und beginnen mit den Optionen, die wirklich einiges an Leistung fressen, so dass sich dort viel Performancepotential verbirgt.
Verzögertes und Post Anti-Aliasing: ihr könnt bei Battlefield 3 zwei Arten von AA (Anti-Aliasing) einstellen. Das verzögerte AA ist das klassische AA, bei dem die Grafikengine beim Berechnen des Bildes Kanten von Linien glättet, damit sie nicht treppenartig oder
Quelle: Antonio Funes
AA auf ultra und niedrig
pixelig wirken. Das Post-AA hingegen glättet das bereits fertige Bild nachträglich, was theoretisch zu einem insgesamt leicht unscharfen Bild führen kann, bei Battlefield 3 aber nicht zu bemerken ist. Vor allem das klassische AA auf hohen Stufen frisst enorm viel Leistung. Wir empfehlen eine Einstellung von maximal 2x MSAA in Verbindung mit Post-AA auf mittlerer Stufe. Mehr ist nicht nötig, da man - vor allem beim Spielen - zu einer höheren Einstellung mit Sicherheit keinen Unterschied wahrnimmt. Abschalten solltet ihr MSAA aber nur im Notfall. Dabei solltet ihr Post-AA möglichst trotzdem auf mittlerer oder hoher Stufe aktiviert lassen, da dies einiges in Sachen Kantenglättung bringen kann, ohne allzu viel Leistung zu benötigen. Ganz ohne AA werdet ihr aber in vielen Situationen eine deutliche Treppenbildung wahrnehmen, zum Beispiel wenn eine Häuserkante im Kontrast zum Himmel steht.
Umgebungssicht (Ambient Occlusion): hier gibt es drei Optionen, und zwar HBAO, SSAO und "aus". Dieser Effekt sorgt dafür, dass auch diffuse Licht- und Schattenreflexionen an
Quelle: Nvidia
Umgebungssicht
Kanten und Ecken von Objekten berücksichtigt werden und die Schatten somit besser berechnet werden können. HBAO sieht dabei am besten aus, benötigt aber natürlich auch die meiste Leistung. Mit SSAO sind um die 10 Prozent Performancegewinn möglich, ohne einen großen Verlust bei der Optik hinnehmen zu müssen. Eine komplett deaktivierte Umgebungssicht hingegen lässt die Grafik bereits deutlich schwächer aussehen - wobei das "deutlich" hier in Battlefield 3-Maßstäben zu sehen ist: "gut" sieht das Spiel trotzdem noch aus.
Anisotrope Filter: diese Filter sollen Texturen realistischer und optisch korrekter scharf oder unscharf machen, denn je nach dem, aus welcher Entfernung und in welchem Winkel mal auf eine Textur schaut, kann es ohne Anisotrope Filter sehr "unecht" wirken. Eine Einstellung von 8x ist ein guter Kompromiss aus Qualität und Leistung.

bsp.
http://www.youtube.com/watch?v=eFGbAKuK4S4&feature=plcp
Die Karte kann zwar eine FRAPS Zahl von 58 Bilder/s halten aber manchmal (bei Explosionen) geht die Anzahl auf 40 runter, zudem ist das Bild sehr unruhig, es "flattert".
Normalerwise spiele ich mit 2 x GTX 480 (vertikale Sysnchronisation an), hier sieht es ganz anders aus. FRAPS zeigt durchgehend 60 Bilder/s an und das Bild ist sehr ruhig und flüssig, ein Unterschied wie Tag und Nacht! Ich persönlich würde jedem der es sich leisten kann IMMER zu 2 Grafikkarten des Kalibers ab GTX 570 raten.
Geiles, Lied! Leider wurde es beim Video wohl nur drüber gelegt und nicht nach ihm geschnitten, sonst hätte das Bildmaterial sicher eine sehr viel andere wirkung erzielt!
http://www.figh7club.com/forum/showthread.php?p=1215857