Battlefield 3 und World of Tanks: Mit der Panzer-Bahn in Richtung Gamescom-Jet - Kritik aus der Politik [News des Tages]
Das MMO World of Tanks wird zur Gamescom großflächig auf Kölner Straßenbahnen beworben. Das sorgt für Kritik von Kunden. (5)
Mit World of Tanks hat der Hersteller Wargaming.net einen echten Überraschungshit gelandet. Dementsprechend ist man auch in Köln vor Ort, um sein aktuelles Free-2-Play-Panzer-MMO zu präsentieren. Da darf Werbung natürlich nicht fehlen und man entschied sich für großflächige Anzeigen auf Kölner Straßenbahnen. Seit August fahren die Bahnen nun mit entsprechenden Werbezügen, was bei den Kunden auf nur wenig Gegenliebe stößt. Seit Anfang August hätten sich Beschwerden über die Anzeigen gehäuft, viele sprechen von Kriegsverherrlichung.
Auch die Politik reagiert kritisch auf so manche Werbemaßnahme der Spiele-Hersteller. Grünen-Politikerin Kirsten Jahn beispielsweise äußerte sich empört über die Werbemaßnahmen von Electronic Arts und Dice. Um den Ego-Shooter Battlefield 3 besonders viel Aufmerksamkeit zukommen zu lassen stellen die Hersteller auf der Gamescom einen Jet aus dem Jahr 1955 aus. Gegenüber dem WDR sagte Jahn: "Ich finde es überhaupt nicht gut, dass eine Plattform für Werbung mit Kampfjets geschaffen und somit eine Verharmlosung von Kriegsspielen ermöglicht wird." Der Kampfjet sei laut Jahn nicht gebaut worden, um Spiele zu bewerben, sondern um Menschen zu töten. Hier werde ganz klar eine Grenze überschritten.
Der Jet bleibt, die Werbung auf den Straßenbahnen ebenfalls. Die Kölner Verkehrs-Betriebe, kurz KVB, habe World of Tanks im Vorfeld prüfen und sich auch von der Entscheidung der USK leiten lassen. Weil es von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle nicht beanstandet wurde, werde die Werbung bis zum Ende der Gamescom weiterhin zu sehen sein. Mehr zur weltweit größten Spielemesse erfahrt ihr auf unserer Gamescom-Themenseite. Die Informationen zur Gamescom-Werbe-Kritik stammen von koeln.de. Das Video zum Aufbau des Battlefield 3-Jets findet ihr unter diesem Link.
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Das ist schon so eher aus der Kategorie: Auf Randgruppen rumhauen
Wieso? Es geht…
Ich denke das Problem ist eben daß ein (Groß)teil der Bevölkerung eben KEINE Gamer sind und gerade die denken an Kriegsverherrlichung wenn…