Battlefield 2: Auf mein Kommando!
Wie bringe ich jemanden dazu, auch auf öffentlichen Servern Teamgeist an den Tag zu legen? Söldner begegnete diesem Problem als erster Multiplayer-Shooter überhaupt mit einem Commander. Wirklich gebracht hat dieser aber wenig - nach wie vor herrschte oft das reine Chaos. Auch Battlefield 2 will die Leute mit einem Anführer dazu zwingen, gemeinsam um die Flaggen zu kämpfen.
Überraschenderweise ging es während unserer Test-Matches im Internet tatsächlich geordneter zu. Bloß warum? Was macht Battlefield 2 besser als die Konkurrenz? Zunächst einmal fällt die Bedienung des Commanders hier leichter. Der Kartenbildschirm ist übersichtlich gestaltet, über ein Drop-down-Menü wählen Sie Befehle wie Angreifen, Verteidigen oder Unterstützen aus. Das allein reicht natürlich längst nicht aus, um einen Mitspieler zu motivieren, einen Zielpunkt einzunehmen.
Dafür sorgen die Feuertrupps. Jeder kann ein Team von maximal sechs Männern organisieren, in dem der Squad-Chef als mobiler Spawnpunkt fungiert. Fällt ein Kamerad, braucht er nicht bei der ewig weit entfernten Basis einsteigen, sondern betritt das Spielfeld unmittelbar bei seinem Team. Stecken die gerade in einem Gefecht, hilft der Neuankömmling natürlich automatisch mit, das Zugehörigkeitsgefühl steigt. Auch der Squadleader erteilt seine Anordnungen über die Karte. Außerdem nimmt er die Anweisungen des Commanders entgegen. Ob er sie ausführt, bleibt natürlich ihm überlassen.

