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  • Battlecry angespielt: Steampunk-Free2Play-Spiel in der E3-Vorschau

    In Battlecry geht es sehr blutig, aber auch reichlich comichaft zu. Quelle: Bethesda

    Auf in die Schlacht! Mit Battlecry will Bethesda den Free2Play-Markt erobern und setzt dafür mit Viktor Antonov auf den Grafiker, der maßgeblich für den besonderen Look von Half-Life 2 und Dishonored verantwortlich war. Ob das Unternehmen klappt? Wir haben Probe gespielt.

    Fallout 4. Prey 2. Doom. Dishonored 2. Wer dem E3-Stand von Bethesda dieses Jahr einen Besuch in der Hoffnung abgestattet hat, zumindest eines dieser in Entwicklung befindlichen Spiele zu sehen, der wurde enttäuscht. Bethesda zeigte keinen einzigen Titel von dieser Liste prestigeträchtiger Spiele. Was der Publisher stattdessen zeigte, war Battlecry. Ein Multiplayer-Actionspiel, das kostenlos erhältlich sein wird und zur Gegenfinanzierung auf ein Free2Play-Modell mit Item-Shop setzt. Wir haben Battlecry ausprobiert. Und obwohl es nicht einmal annähernd ein so spannendes Projekt wie die anfangs erwähnten anderen Bethesda-Spiele ist, hat uns die Third-Person-Balgerei dann doch eine Menge Spaß gemacht.

    Eine Welt ohne Schießpulver

    Der Duelist nutzt zwei Säbel und ist im Kampf besonders fix unterwegs. Der Duelist nutzt zwei Säbel und ist im Kampf besonders fix unterwegs. Quelle: Bethesda Die gespielte Pre-Alpha-Version bot eine Map und einen Spielmodus, das bewährte Team-Deatchmatch. Zwei Fraktionen (im fertigen Spiel gibt es noch eine dritte) kämpfen mit bis zu 16 Spielern pro Seite um die Vorherrschaft. Dabei kommen fünf Klassen zum Einsatz, von denen wir drei ausprobieren durften: Der Enforcer haut kräftig mit seinem Schwert rein oder nutzt einen Schild, um gegnerische Angriffe abzuwehren. Der Duelist kann sich für kurze Zeit tarnen oder große Entfernungen blitzschnell mit einem Sturmangriff überbrücken. Und der Tech Archer versteht sich mit Wurfmessern und einem Bogen samt aufladbarem Streuschuss als reiner Fernkämpfer. Die Möglichkeiten zum Teamwork sind eingeschränkt: Weder dürft ihr niedergemähte Kollegen heilen oder ihnen aufhelfen noch gibt es bislang irgendwelche Belohnungen für intelligente Zusammenarbeit. Interessanter Kniff: Schusswaffen gibt es keine, denn Battlecry spielt in einem alternativen Universum ohne Schießpulver. Hier sehen sich die Kontrahenten im Augenblick des Todes in die Augen, statt hunderte Meter entfernt den Abzug zu drücken.

    Das spielt sich erfrischend anders, mit Maus und Tastatur reihen wir Schlagkombinationen aneinander und managen die drei Spezialfähigkeiten jeder Klasse, die nach Benutzung einige Sekunden aufladen müssen. Dazu gibt es noch die Ressource Adrenalin, die wir durch erfolgte Angriffe ansammeln. Adrenalin lässt sich entweder alles auf einmal oder in kleinen Dosen freisetzen. Wer nur kurz auf die entsprechende Taste tippt, ist schneller unterwegs und ein bisschen zäher. Halten wir die Taste dagegen bei voller Adrenalin-Anzeige gedrückt, aktivieren wir die sogenannte Ultimate-Fähigkeit des Helden und wir sind für einige Sekunden unverwundbar.

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    Battlecry angespielt: Video-Preview zum Free2Play-Gemetzel

    Die gespielte Karte bietet zudem an mehreren Stellen die Möglichkeit, den Greifhaken einzusetzen, den jede Figur standardmäßig mit sich führt. Damit ziehen wir uns in Windeseile auf Vorsprünge oder Dächer, um von oben über ahnungslose Widersacher herzufallen. Das hohe Spieltempo wird zudem durch die Möglichkeit unterstützt, Ausweichrollen durch doppeltes Drücken der Sprungtaste auszulösen. Damit können wir uns auch nach vorne katapultieren. Nett!

    Nicht kostenlos, sondern Free2Play

    Sehr schön: Die Hintergründe sind gezeichnet, was den Levels ihren besonderen Charme verleiht. Sehr schön: Die Hintergründe sind gezeichnet, was den Levels ihren besonderen Charme verleiht. Quelle: Bethesda Details zum Bezahlmodell von Battlecry stehen größtenteils noch aus, allerdings wird es aller Voraussicht nach sowohl kosmetische Gegenstände zur optischen Anpassung der Figur geben als auch kostenpflichtige XP-Booster, um schneller im Rang aufzusteigen. Mit neuen Skills und freigeschalteten Waffen dürft ihr dann auch den Loadout eurer Klasse anpassen. Die dafür nötige, in Matches verdiente Währung Eisen dürfte es zudem auch zu kaufen geben. Wer lieber komplett gratis spielt, kann sich trotzdem Hoffnung auf eine Extraladung Eisen machen: Nach dem Ende einer Partie und während sie auf den Respawn nach ihrem virtuellen Ableben im Spiel warten, dürfen die Spieler ihren Widersachern salutieren. Wer besonders viele dieser gegnerischen Respektbezeugungen erhält, bekommt eine Medaille verliehen.

    Die drei spielbaren Klassen unterscheiden sich merklich, unterstützen aber kaum Teamplay. Die drei spielbaren Klassen unterscheiden sich merklich, unterstützen aber kaum Teamplay. Quelle: Bethesda Neben weiteren Spielmodi soll Battlecry auch durch den sogenannten "War Effort" für Langzeitspaß im Mehrspielermodus garantieren: Auf einer Übersichtskarte der fiktiven Steampunk-Erde balgen sich die drei Fraktionen um strategische Ziele in einer persistenten Welt. Für durch Siege eroberte Örtlichkeiten gibt es Boni auf die Leistungsfähigkeit im Kampf. Das Ziel ist es, die gegnerischen Fraktionen zu vertreiben und die Weltherrschaft für die eigene Gruppierung zu sichern. Zu sehen gab es auf der E3 davon aber noch nichts. Vielleicht ändert sich das aber schon mit der Beta, zu der die Entwickler irgendwann 2015 eine offene Testphase starten. Hoffentlich wird das zu erwartende Feedback zudem genutzt, um dem Spiel noch mehr Feinschliff zu verpassen. Die E3-Demo machte einen soliden Eindruck, ließ aber noch große eigenständige Ideen, interessante Klassenunterschiede und vor allem weitere Spielmodi vermissen.

    02:43
    Battlecry: Blutige Mehrspieler-Action von Bethesda im Ankündigungs-Trailer
  • Battlecry
    Battlecry
    Publisher
    Bethesda Softworks
    Release
    2015
    Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von l0l
    Naja, wobei man ja auf (primär)Nahkampf basierende Spiele an einer Hand abzählen kann. Und gut davon sind noch weniger.

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    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von l0l Erfahrener Benutzer
        Naja, wobei man ja auf (primär)Nahkampf basierende Spiele an einer Hand abzählen kann. Und gut davon sind noch weniger.
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Battlecry
E3-Vorschau: Free2Play-Modell vor Steampunk-Kulisse
Auf in die Schlacht! Mit Battlecry will Bethesda den Free2Play-Markt erobern und setzt dafür mit Viktor Antonov auf den Grafiker, der maßgeblich für den besonderen Look von Half-Life 2 und Dishonored verantwortlich war. Ob das Unternehmen klappt? Wir haben Probe gespielt.
http://www.pcgames.de/Battlecry-Spiel-54398/News/Battlecry-angespielt-E3-Vorschau-1124823/
12.06.2014
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2014/06/Battlecry_01-pc-games_b2teaser_169.jpg
e3 2014,e3
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