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  • Battleborn angespielt: E3-Vorschau zum Gearbox-Shooter

    Unser Anspielbericht zu Battleborn. Quelle: Gearbox

    Battleborne vor E3 angespielt: Nach einem Termin bei Gearbox in Los Angeles wissen wir nun, was für ein Menü uns die Entwickler mit Battleborne servieren. Shooter-Fans dürfen sich auf eine Art League of Legends aus der Ego-Perspektive freuen. Wie es um das Spielkonzept steht, erfahrt ihr in der nachfolgenden Vorschau.

    Als die Borderlands-Macher von Gearbox das mysteriöse Battleborn letztes Jahr enthüllten, waren wir - wie wohl die meisten Redaktionen - gelinde gesagt ein wenig überrascht. Die Texaner hatten mit den beiden Teilen der postapokalyptischen Koop-Granate nach vielen eher durchwachsenen Jahren wieder eine Marke kreiert, mit der sie zurecht große Erfolge feierten. Wegen des süchtig machenden Spielprinzips um Level-Aufstiege und Loot und den vielen Auszeichnungen, die die Serie im Laufe der Jahre bekam, wären wir fast jede Wette eingegangen, dass Gearbox als Nächstes den dritten Teil der Reihe enthüllt. Und auf einmal trug ihr kommendes Spiel doch nicht den Namen Borderlands, sondern eben Battleborn.

    Ein mutiger Schritt, zumal die meisten sich nach der Enthüllung gefragt haben dürften, um was für ein Spiel es sich beim kommenden Titel überhaupt handelt. Anhand der Beschreibung von Gearbox-Chef Randy Pitchford wussten wir zwar, dass Battleborn ein "Helden-Shooter" statt ein "Rollenspiel-Shooter" wie Borderlands werden soll. Aber was das nun genau bedeutete, konnten nicht einmal wir so genau sagen. Unsere Vermutung vor dem Anspiel-Termin in Los Angeles war, dass das Spiel eine Art MOBA in der Machart von League of Legends aus der Ego-Perspektive werden würde und damit eigentlich nur äußerlich eine Ähnlichkeit mit Gearbox' Hit-Serie hat.

    Borderborn?

    Der Held mit dem Fliegenpilzkopf ist der Heiler unter den Battleborns. Zwar kann er auch ein wenig Schaden mit seinen flinken Wurfdolchen austeilen, doch Erfahrungspunkte sammelt er am besten damit, dass er die Teamkameraden mit neuer Lebensenergie versorgt. Und wenn es mal knapp wird, kann er sich selbst mit einer Spezialfähigkeit heilen. Der Held mit dem Fliegenpilzkopf ist der Heiler unter den Battleborns. Zwar kann er auch ein wenig Schaden mit seinen flinken Wurfdolchen austeilen, doch Erfahrungspunkte sammelt er am besten damit, dass er die Teamkameraden mit neuer Lebensenergie versorgt. Und wenn es mal knapp wird, kann er sich selbst mit einer Spezialfähigkeit heilen. Quelle: Gearbox Wie wir nun in L.A. selbst herausfinden konnten, hat Battleborn am Ende doch viel mehr mit Borderlands gemein, als wir uns gedacht haben - jedenfalls wenn es um die von uns angespielte Koop-Kampagne für bis zu fünf Spieler geht. Neben der knallbunten Cell-Shading- Grafik hat auch die Spiel- mechanik in den Story-Missionen sehr viele Ähnlichkeiten mit der Koop-Granate. Man könnte sehr vereinfacht Battleborn zum Teil fast als ein Borderlands mit deutlich mehr spielbaren Helden, aber dafür deutlich weniger Loot und ohne eine offene Spielwelt bezeichnen. Doch ganz so einfach lässt sich das Spielprinzip natürlich nicht erklären – auch weil Battleborn neben der Kampagne auch noch mit drei anderen Modi aufwartet, in denen wir kompetitive 5-vs.-5-Matches bestreiten.

    Gemeinsam sind wir stark

    Doch der Reihe nach: In der Kampagne schlüpfen wir in die Rollen von 25 Recken, die ihre langjährigen Differenzen beigelegt haben, um den letzten Stern der Galaxis namens Solus vor einer mysteriösen Bedrohung zu beschützen. Dabei steht uns von bis an die Zähne bewaffneten Sturmsoldaten über mächtige Nahkämpfer mit Äxten und Schwertern bis hin zu magiebegabten Heilern eine üppige Auswahl an sogenannten Battleborns zur Verfügung, die wir in der etwa 25 Stunden langen Kampagne nach und nach freischalten. Das Besondere ist, dass die Charaktere nicht nur grundverschieden sind, sondern in beliebiger Kombination als Team gut zusammenarbeiten müssen.

    So ist es zum Beispiel sehr hilfreich, wenn die Gruppe über einen Heiler verfügt, aber ebenso wichtig ist es, dass ein Spieler sich als Nahkämpfer um die heranstürmenden Horden von Gegnern kümmert und ein anderer mit einem Scharfschützengewehr die Feinde aus guter Entfernung dezimiert. Da die Spieler vor jeder Mission die Charaktere selbst aussuchen dürfen und es entsprechend keine fest vorgegebene Auswahl an Haudegen für den jeweiligen Auftrag gibt, kann schon an dieser Stelle vieles in die Hose gehen. Ob aber eine perfekte Zusammensetzung eines Teams überhaupt existiert, lässt sich anhand eines relativ kurzen Anspiel-Termins natürlich schlecht sagen. Unserer kurzen Erfahrung nach kommt es in den Aufträgen jedoch viel mehr darauf an, dass man sich als Gruppe stets abspricht und außerdem weiß, welche Vor- und Nachteile die anderen Helden haben.

    05:23
    Battleborn: Der neue Online-Shooter der Borderlands-Macher im Vorschau-Video
    Spielecover zu Battleborn
    Battleborn

    Auf die Auswahl kommt es an

    Wer auf dicke Wummen steht, kommt an Montana (im Bild links mit Minigun) nicht vorbei. Neben seiner äußerst beeindruckenden und effektiven Mini-Gun kann der Sturmsoldat auch Stampfattacken vollführen, die den Gegnern nicht nur immens schadet, sondern sie auch für einige Sekunden k. o. schlagen. Wer auf dicke Wummen steht, kommt an Montana (im Bild links mit Minigun) nicht vorbei. Neben seiner äußerst beeindruckenden und effektiven Mini-Gun kann der Sturmsoldat auch Stampfattacken vollführen, die den Gegnern nicht nur immens schadet, sondern sie auch für einige Sekunden k. o. schlagen. Quelle: Gearbox In Los Angeles konnten wir uns selbst von den Vorzügen eines passend zusammengesetzten Teams überzeugen – und auch von den Problemen, die sich aus einer schlechten Auswahl an Haudegen ergeben können. In der von uns gespielten Mission war es unsere Aufgabe, eine riesige Kampfdrohne zuerst zu aktivieren und sie anschließend zu einem bestimmten Punkt auf der Karte zu begleiten. Da wir uns am Anfang natürlich eher schlecht als recht mit den unterschiedlichen Haudegen auskannten, halfen uns die Entwickler bei der Wahl der Charaktere. Unser Team verfügte mit dem Scharfschützen Marquis, dem Gatling- Gun-Experten Montana, dem Klonsoldaten Oscar Mike und dem Axt schwingenden Boldur bereits über mehr als genug schlagkräftige Kämpfer. Daher wählten wir Miko aus, der vom Aussehen her eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Fliegenpilz hat. Zwar kann Miko mit seinen Wurfdolchen auch Gegnern schaden, seine Hauptaufgabe ist es aber stets, die Nahkämpfer und Sturmsoldaten zu heilen. Dafür setzt er einen magischen Strahl ein, den wir wie eine Waffe auf die Teammitglieder abfeuern.

    Als wir auf die ersten Gegner in der Mission stießen, konnte man kaum die Ähnlichkeit zu Borderlands verleugnen. Bei Treffern blinkten zum Beispiel die typischen Zahlenwerte über den Köpfen der Feinde auf und auch die Anzahl und das Aussehen der Gegner war ziemlich gleich. Positiv fiel uns auch die smarte Feind-KI auf, die gerne uns von den Flanken angriff und auch stets auf die schwächeren Gruppenmitglieder – sprich unseren Heiler – abgesehen hatte. Zudem punkteten die Dialoge zwischen den Charakteren mit just demselben abgedrehten Humor wie wir ihn aus Borderlands kennen und schätzen. Als es zu einem Bosskampf kam, wurde der Fiesling obendrein mit dem stylischen Bild vorgestellt – wer Gearbox' Koop-Shooter-Reihe gespielt hat, dürfte sich gleich heimisch fühlen.

    Helix-System

    Battleborn basiert noch auf der Unreal Engine 3, soll aber die Möglichkeiten aktueller Hardware nutzten. Auf dem Bildschirm tummeln sich beispielsweise mehr Charaktere auf dem Bildschirm. Außerdem steckte Gearbox viel Aufwand in die Spielphysik und und Licht- und Schatten-Effekte. Battleborn basiert noch auf der Unreal Engine 3, soll aber die Möglichkeiten aktueller Hardware nutzten. Auf dem Bildschirm tummeln sich beispielsweise mehr Charaktere auf dem Bildschirm. Außerdem steckte Gearbox viel Aufwand in die Spielphysik und und Licht- und Schatten-Effekte. Quelle: Gearbox Dass es sich bei Battleborn trotzdem nicht um einen Nachfolger unter einem anderen Namen handelt, machte sich jedoch ebenfalls in der Mission bemerkbar. Wie bereits angesprochen, lassen ausgeschaltete Gegner keine Waffen liegen, bescheren euch aber dafür deutlich schneller Level-ups. Bei den Stufenaufstiegen kommt das sogenannte Helix-System zum Einsatz. Sobald wir eine bestimmte Menge Erfahrungspunkte durch Kills, Heilung oder das Erfüllen von Missionszielen erlangt haben, dürfen wir aus zwei verschiedenen Skills eines aussuchen. Bei Miko standen uns etwa Fertigkeiten zur Auswahl, die seine Heilkräfte verbesserten oder den Schaden sowie die Wurfgeschwindigkeit seiner Dolche erhöhten.

    Je nach Zusammenstellung des Teams und der Missionsziele lassen sich mit dem Helix-System die Fähigkeiten eines Charakters ziemlich drastisch ändern, was am Ende für eine große Palette an Taktikoptionen sorgt. Die mit dem Helix-System erlangten Skills gelten jedoch nur für die spezifische Mission. Außerhalb der Aufträge soll man jedoch auch permanente Level-Aufstiege freischalten können, durch die wir etwa Talente im Helix-Skill-Baum auswechseln können und auch neue Skins für die Charaktere bekommen.

    Knappe Kiste

    Battleborn ist Blizzard Overwatch nicht unähnlich, was Gearbox jedoch nicht als Bedrohung empfindet. Creative Director Randy Barnell sagte im Interview mit PC Games, dass er es großartig findet, dass sich zurzeit so viele Spiele auf Helden-Gameplay konzentrieren. Battleborn ist Blizzard Overwatch nicht unähnlich, was Gearbox jedoch nicht als Bedrohung empfindet. Creative Director Randy Barnell sagte im Interview mit PC Games, dass er es großartig findet, dass sich zurzeit so viele Spiele auf Helden-Gameplay konzentrieren. Quelle: Gearbox Außerdem hinterlassen die Gegner in den Missionen eine Art Währung namens Shards, die wir entweder gleich während einer Partie verwenden oder laut den Entwicklern später "für andere Dinge" ausgeben können. Beim zweiten Anlauf mit einer – wie es sich später herausstellte – fast schon miserablen Teamzusammenstellung hatten wir die Shards auch bitter nötig. Weil keiner aus der Gruppe sich genötigt fühlte, einen Heiler zu spielen, hatten vor allem die Nahkämpfer schlechte Karten gegen die Feinde. Mit den Shards konnten wir Verteidigungstürme an bestimmten Stellen bauen und auch den Kampfdroiden mit einem Schild versehen, unter dem auch die Helden Schutz fanden.

    So konnten wir gerade noch die Mission beenden und mussten dann leider unseren Platz räumen. Nach dem Anspiel-Termin sind wir guter Dinge, dass Battleborn auch die eingeschworenen Borderlands- Veteranen zufriedenstellen wird und trotzdem genügend Neuerungen bietet, damit es für die nicht ganz so konservativen Spieler interessant wirkt. Wir sind schon sehr gespannt auf die kompetitiven Mehrspielermatches, die ziemlich wahrscheinlich für die gewisse Nähe zu MOBAs wie Heroes of the Storm sorgen werden.

  • Battleborn
    Battleborn
    Publisher
    2K Games
    Developer
    Gearbox Software
    Release
    03.05.2016
    Es gibt 7 Kommentare zum Artikel
    Von MattiSandqvist
    Ja, wird ein Vollpreistitel. Kann man auch bereits vorbestellen.
    Von kidou1304
    plötzlich? war denn überhaupt schon iwas über das Bezahlmodell bekannt bzw obs nen normaler "kauftitel" werden sollte?
    Von Davki90
    Ich finde Gearbox sollte lieber Borderlands 3 machen! Glaube immer noch daran, dass Battleborn plötzlich auf Free-2.…

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    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
    • Es gibt 7 Kommentare zum Artikel

      • Von MattiSandqvist Redakteur
        Ja, wird ein Vollpreistitel. Kann man auch bereits vorbestellen.
      • Von kidou1304 Erfahrener Benutzer
        plötzlich? war denn überhaupt schon iwas über das Bezahlmodell bekannt bzw obs nen normaler "kauftitel" werden sollte?
      • Von Davki90 Erfahrener Benutzer
        Ich finde Gearbox sollte lieber Borderlands 3 machen! Glaube immer noch daran, dass Battleborn plötzlich auf Free-2.-Play umgestellt wird!
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Battleborn
Wie League of Legends in Ego-Perspektive - Gearbox-Shooter angespielt
Battleborne vor E3 angespielt: Nach einem Termin bei Gearbox in Los Angeles wissen wir nun, was für ein Menü uns die Entwickler mit Battleborne servieren. Shooter-Fans dürfen sich auf eine Art League of Legends aus der Ego-Perspektive freuen. Wie es um das Spielkonzept steht, erfahrt ihr in der nachfolgenden Vorschau.
http://www.pcgames.de/Battleborn-Spiel-54612/News/Wie-League-of-Legends-in-Ego-Perspektive-Gearbox-Shooter-angespielt-1161468/
12.06.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/06/Battleborn-gamezone_b2teaser_169.jpg
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