Battle.Net 2.0: Alle Infos zu Blizzards Online-Service - Tutorial-Video erschienen
Starcraft 2
Update vom 10. Februar 2010:
In einem neuen Tutorial-Video stellt Ihnen Greg Canessa, Project Director für das Battle.net, die Funktionen des neuen Battle.net 2.0 vor. Das neue Battle.net 2.0 habe drei fundamentale Designprinzipien oder Grundpfeiler. Das erste davon ist die "Always Connected Experience", das zweite ist die "Competitive Arena for Everyone" und die letzte ist "Connecting the Blizzard Community". Weitere Informationen gibt's im folgenden Video oder weiter unten in dieser Meldung.
Originalmeldung vom 22. August 2009:
Im Rahmen der Hausmesse Blizzcon hat Blizzard auch ausführliche Informationen zum neuen Battle.Net 2.0 veröffentlicht. Das wichtigste vorweg: Battle.Net 2.0 ist bleibt kostenlos. Blizzard erhebt keine Kosten für den Online-Service von Starcraft 2, Diablo 3 und Co.
Überraschend hingegen: Nutzer können für selbst gemachte Karten und Szenarien einen Preis festlegen. Ein Teil des Erlöses kommt dann dem Erschaffer der Map zu. Blizzard hofft, dass sich angespornt durch diese Funktion kleine Entwicklerteams zusammentun, um komplexe Missionen zu entwerfen. Das würde das Mod- und Map-Angebot von Starcraft 2 erheblich aufwerten.
Starcraft 2 wird außerdem auf Cloud Computing zurückgreifen. Im Detail heißt das, dass alle Speicherstände online verwaltet werden und somit von jedem Computer der Welt aus verfügbar sind. Eine Internetverbindung ist aber die Voraussetzung.
Charaktere und Profile bleiben im Battle.Net persistent, werden also nicht gelöscht, sobald Sie drei Monate einmal nicht spielen. Dadurch wird aber auch die Spielerfahrung von Starcraft 2 eng mit dem Battle.Net verbunden. Beim Startbildschirm des Echtzeit-Strategiespiels müssen Sie sich zunächst online bei ihrem Profil anmelden. Eine Freundesliste ist in das Spiel integriert und wird auch im Singleplayer angezeigt.
Zusätzlich baut Blizzard das Battle.Net zu einer Social Networking-Plattform ähnlich wie Schueler.CC aus. Durch ein neues Feature namens Real ID müssen Sie nicht mehr die einzelnen Ingame-Namen Ihrer Freunde im Kopf behalten, sondern sehen direkt sein Real-ID-Profil, können mit ihm chatten, ihn zu Partien einladen oder Gruppen bilden. Die Freundesnetzwerke bleiben auch in späteren Spielen bestehen. Kaufen Sie sich also 2011 Diablo 3, wird ihr Freundesnetzwerk auch dort integriert. In den Real-ID-Profilen werden ebenfalls Achievements und Spielerfolge gespeichert. Auch diese bleiben beim Wechsel auf einen neuen Charakter bestehen.
World of Warcraft-Spieler werden übrigens gezwungen, zum neuen Battle.Net zu wechseln. Dadurch wird es allerdings auch möglich mit Spielern anderer Fraktionen, anderer Realms oder sogar anderer Server im Spiel zu chatten. Wie bei einem Instant Messenger werden die einzelnen Chat-Fenster in einer Taskleiste am unteren Bildschirmrand angezeigt.
Weitere Details:
- Auf dem Starcraft 2 Marketplace können Modder ihre Karten und Szenarien anbieten. Auch Blizzard wird hier Content feilbieten.
- Ein neues Auto-Matchmaking-System wird eingeführt. Dadurch sollen Spieler online immer Gegner und Partner auf dem selben Level finden.
- Der Starcraft 2 Galaxy Map Editor wird Spielern schon in der Beta zur Verfügung stehen, um damit zu experimentieren.
- Auch ältere Blizzard-Titel sollen in Zukunft so konfiguriert werden, dass sie auf die neuen Battle.Net-Features zu greifen können. Näheres dazu wollte Blizzard aber noch nicht sagen.
- Ligen und Ranglisten-Spiele sind jetzt für alle Erfahrungsstufen freigegeben.
- Ein neues Eltern-Tool soll es leichter machen, Kinder zu schützen.
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Blizzard Spiele sind nun mal zu ihrer jeweiligen Releasezeit bisher immer absolute Toptitel gewesen.
Da kannst du mit Schimpfworten um dich schmeißen so viel du willst - das ist Fakt.
Ahahahaha
Und überhaupt: Wie unötig ist denn das ganze? Wenn ich Half-Life spiele, chatte ich über Steam, sobald ich mein Street fighter anwerfe bin ich nur noch über Windows Live! erreichbar, und falls ich mal Starcraft 2 spiele, bitte übers Battlenet anschreiben. Sehr praktisch wirklich! Und im Grunde hats jeder nur von Xfire geklaut, das übrigens 99% aller spiele unterstützt. Somit die Social Dienste von Steam, Windows Live! und den Battlenet überflüssig.
Da muss man allerdings zustimmen. Xfire ist auf dem Felde des ingame-chats nach wie vor die Nummer eins, weils eben (fast) überall läuft. Dass jede Firma einen eigenen Online-Service haben muss sorgt eigentlich auch nur wieder für eine unüberblickbare Flut an selbigen.
Trotzdem bin ich mal gespannt was Blizzard draus macht, und solange Xfire in Starcraft II läuft können wir eh alle zufrieden sein ^^
Xfire ist in dieser Hinsicht einfach das Allerbeste. Und vor allem kann man es da wirklich Service nennen, weil es keinerlei Zwang gibt. Du kannst dieses Tool jederzeit nutzen wann du willst, wenn du aber mal nicht willst, lässt du es einfach aus oder deinstallierst es wieder ganz. Deine Spiele laufen trotzdem weiter. Keine Accountgebundenheit und Co. Von Xfire könnten sich diese ganzen Plattformen mal eine richtig dicke Scheibe abschneiden. Das zeigt nämlich sehr schön, dass sowas auch funktionieren kann, ohne die Leute zu knebeln oder zu irgendwas zu zwingen.