Batman: Arkham Asylum Test: Keine Bugs und eine frisch wirkende Unreal-Engine 3

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Test Thorsten Küchler - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Batman: Arkham Asylum überrascht mit grandioser Synchronisation, filmreifen Zwischensequenzen und einem tollen Kampfsystem.

Die Bossgegner (hier: Poison Ivy) erfordern allesamt eine individuelle, clever ausgeklügelte Angriffstaktik. Quelle: PC Games Die Bossgegner (hier: Poison Ivy) erfordern allesamt eine individuelle, clever ausgeklügelte Angriffstaktik. Wer die Comic-Vorlage kennt, der weiß: Batman ist zwar ein Superheld mit all seinen überzeichneten Fähigkeiten, bleibt aber ein verwundbarer Mensch. Dieser Tatsache trägt das Spiel Rechnung, indem es seinen Helden nicht mit Megakräften ausstattet, sondern auf technische Hilfsmittel setzt. Batman kann nicht fliegen, aber sein Umhang lässt in gleiten. Batman kann nicht 100 Meter hoch springen, aber sein Enterhaken katapultiert ihn in die Höhe. Zudem sind frontale Auseinandersetzungen mit den zahlreichen Gangstern zwar möglich, aber nicht im Sinne der Erfinder. Vielmehr sollte der Fledermaus-Mann wie ein Raubtier agieren: Gegner abpassen, in die Falle locken und ausschalten - auf diese Weise erzeugt das Geschehen enorme Befriedigung beim Spieler. Nimmt man dann noch die versteckten Geheimnisse sowie das Upgrade-System hinzu, mutiert Arkham Asylum zum Software gewordenen Suchtmittel.

Alle paar Stunden treffen Sie auf Scarecrow. Der gruselige Freak versetzt Batman in einen Drogenrausch und erscheint dadurch als riesiges Monster. Die zugehörigen Bosskämpfe spielen sich wie eine Mischung aus Jump‘n‘Run und Schleicheinlagen. Quelle: PC Games Alle paar Stunden treffen Sie auf Scarecrow. Der gruselige Freak versetzt Batman in einen Drogenrausch und erscheint dadurch als riesiges Monster. Die zugehörigen Bosskämpfe spielen sich wie eine Mischung aus Jump‘n‘Run und Schleicheinlagen. Die PC-Version des Spiels durfte knapp vier Wochen länger reifen als die Konsolen-Pendants - und das sieht man dem fertigen Produkt an. Statt einer halbgaren Umsetzung liefert Eidos ein blitzblank poliertes Produkt ab. Besonders die Maus-Tastatur-Steuerung ist für einen derart komplexen Titel hervorragend gelungen. Ebenso klasse: die Technik. Trotz seiner HDTV-Herkunft wird Batman: Arkham Asylum auch auf 4:3-Monitoren nicht durch schwarze Balken verunstaltet - und auch die fast schon zur Norm gewordene Unsitte namens Bugs muss man mit der Lupe suchen! Keine optische Vergrößerung braucht man indes, um die grafischen Qualitäten des Spiels zu würdigen: Selten sah die Unreal Engine 3 so frisch aus, selten wirkte eine digitale Welt so aus einem Guss.

Und das Beste daran: Sie brauchen noch nicht mal einen Oberklasse-Rechner, um das Abenteuer ruckelfrei zu genießen. Zum Schluss sollten Sie Ihren Blick noch mal nach oben richten, genau auf unsere Wertung. Was wir Ihnen damit sagen wollen? Batman: Arkham Asylum ist toll, nur falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten.

Bildergalerie

Meinungen

Wertung zu Batman: Arkham Asylum (PC)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Die Atmosphäre der Comic-Vorlage wurde perfekt eingefangen.Zahlreiche Spielelemente, die sich zu einem packenden Ganzen zusammenfügenVorbildliche PC-Umsetzung ohne nennenswerte BugsAuch für Nicht-Fans der Haupt-figur ein denkwürdiges ErlebnisDramatisch inszenierte, toll ausbaldowerte BosskämpfeWunderschöne Spielwelt
Story-Schluss im Vergleich zum Rest des Spiels zu unspektakulärLeveldesign mit Schwächen, zu viel Luftschacht-KrabbeleiDen Prügeleien fehlt es auf Dauer an Spieltiefe
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    • Kommentare (47)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rising-Evil Mitglied
        überflüssige prügeleien.....
      • Von Rising-Evil Mitglied
        überflüssige prügeleien.....
      • Von KabraxisObliv Mitglied
        AW: Spieletest - Batman: Arkham Asylum im Test: Die Spielspaß-Sensation des Jahres

        Ich möchte einfach auch nochmal meine Meinung zu dem Spiel schreiben, da ich es gestern zu Ende gespielt habe.
        Ich wundere mich, dass ich hier und da lese, dass das Spiel nur sieben Stunden lang ist, mein Savegame steht bei 25 Stunden und mir hat es genau so gefallen, sodass es sich nicht langgezogen anfühlt. Ich habe mir viel Zeit für die Rätsel genommen und bin vielleicht auch mal falsch abgebogen, hehe, aber unter... 18 Stunden Spielzeit (vorausgesetzt die Zeit-Anzeige im Spiel zeigt tatsächlich nur die Ingame-Zeit an) beim ersten Durchspielen wäre für mich nicht möglich.
        Dafür hat das Spiel zu viele Details, zu liebevoll ist es gestaltet.
        Wenn ich jetzt an den Inhalt zurückdenke und die Rätsel rauslasse, ja, das Spiel kann man sicherlich in unter 10 Stunden durchspielen. Aber meiner Meinung nach nicht ausführlich - außer man kennt natürlich schon alles.

        Schwierigkeitsgrad.
        Ich habe auf Normal gespielt... und es hat mir gut gefallen. Es wurde hier und da mal eng mit der Lebensenergie und ein oder zwei Fehler in Folge konnten dann auch mal den Tod bedeuten bei bewaffneten Gegnern.
        Allerdings ist es durch die Möglichkeit, sich immer wieder verstecken zu können wirklich recht einfach. Ja.. etwas fordernder hätte es sein können, allerdings hätte ich spontan keinen Verbesserungsvorschlag.
        Könnte man sich nicht zurückziehen, würde es vermutlich zu schwierig sein an einigen Stellen und es würde den Spielfluss stören.

        Die Grafik ist natürlich sehr gut, das steht außer Frage, denke ich. Sounds sind ebenfalls gut, die Musik hätten sie von mir aus noch etwas mehr einbringen können... lautere Musik an einigen Höhepunkten in den Cutscenes beispielsweise.
        Die deutsche Synchronisation ist sehr gelungen. Tolle Sprecher.

        Zeichenbegrenzung:
        Kampfsystem okay.
        Immer mal Neues, aber zu wenig.
        Stealth-Teile bringen besonders Spaß. Animationen+Physik klasse, lockert Eintönigkeit auf, diese tritt aber meiner Meinung nach erst nach einigen Stunden auf.
      • Von McDrake Mitglied
        AW: Spieletest - Batman: Arkham Asylum im Test: Die Spielspaß-Sensation des Jahres

        Zitat von Walex
        BTW2: Ich habe gerade gelesen, dass die Redaktion sich bei Gothic beschwert hat, dass es zu kurz ist (nur um die 30 bis 40h) XD. Da sieht man wieder, wie eine gewisse Vorstellung von etwas das tatsächliche Erlebnis beeinflussen kann (das ist jetzt keine Kritik an die Redaktion, das ist nur menschlich). Ist nur immer interessant zu beobachten.

        Die Spieldauer ist doch auch vom Genre abhängig.
        Ein Rollenspiel ist schon durch die langen Dialoge und Laufwege länger.
        Ein Actionspiel, das künstlich in die Länge gezogen wird find ich sowas von öde.

        Ich spielte Batman mit voller Freude durch. Ein sehr gutes Spiel. So ziemlich das einzige, welche mich wirklich an den TV fesselte,
      • Von Starcook Mitglied
        AW: Spieletest - Batman: Arkham Asylum im Test: Die Spielspaß-Sensation des Jahres

        hmmm.... sehr fette grafik.... gutes gameplay, dicker sound und super spannender spielverlauf... wieso also keine 90%? wär es länger dann wär es ja perfekt ;)
      • Von Walex Mitglied
        AW: Spieletest - Batman: Arkham Asylum im Test: Die Spielspaß-Sensation des Jahres

        Zitat von March20
        hatte das Spiel ebenfalls für die PS3

        Muss sagen das es im Großen und Ganzen nicht schlecht war.


        Dennoch ist es einfach zu kurz.
        Insezeniert ist es klasse. Da gibt es kein wenn und aber.

        Trotzdem würd ich dem Game kein 90% geben. Dazu ist es selbst auf dem härtesten Schwierigkeitsgrad zu einfach.
        Durch die Stealth-Aktion sind Gegner (bis auf Boss-Fights) nie wirklich eine Massengefahr.


        Und die Abschnitte mit Scarcrow waren total "armseelig". Da hätte man definitiv mehr draus machen können.

        Ich würde dem Game 83% geben wegen der Präsentation und der Story.
        So der Bringer war es leider nicht (alles nur meine persönliche Meinung)

        Mhmm, dann werde ich es mir wahrscheinlich (noch) nicht kaufen. Sicher sogar .
        Weil für mich ist die beste Story für nur 12 Stunden keine 50€ wert.

        Mich wundert es aber, dass ein so kurzes Spiel eine so hohe Wertung hat...weil 90% heißt ja normalerweise "Kaufen!!!" .
        Aber rein logisch gesehen hat der Spielspaß ja nichts mit der Dauer zu tun.

        Vl wenns nur mehr 10€ kostet.

        lg


        BTW: Ich bin auch der Meinung, dass der Schwierigkeitsgrad sehr wohl in die Wertung einfließen muss!
        Zu oft hab' ich in meiner Spielekarriere (seit ca 14 Jahren) ein
        zu leichtes Spiel gespielt. Es ist einfach motivationslos wenn man
        keine Herausforderung hat. Obwohl man natürlich auch dazusagen muss,
        dass eine gute Story stark motiviert.

        BTW2: Ich habe gerade gelesen, dass die Redaktion sich bei Gothic beschwert hat, dass es zu kurz ist (nur um die 30 bis 40h) XD. Da sieht man wieder, wie eine gewisse Vorstellung von etwas das tatsächliche Erlebnis beeinflussen kann (das ist jetzt keine Kritik an die Redaktion, das ist nur menschlich). Ist nur immer interessant zu beobachten.
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