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Batman: Arkham Asylum (PC)

Release:
18.09.2009
Genre:
Action
Publisher:
k.A.

Batman: Arkham Asylum im Test: Die Spielspaß-Sensation des Jahres

16.09.2009 10:12 Uhr
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Neu
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Batman: Arkham Asylum überrascht mit grandioser Synchronisation, filmreifen Zwischensequenzen und einem tollen Kampfsystem.

Die Bossgegner (hier: Poison Ivy) erfordern allesamt eine individuelle, clever ausgeklügelte Angriffstaktik. Die Bossgegner (hier: Poison Ivy) erfordern allesamt eine individuelle, clever ausgeklügelte Angriffstaktik. Wer die Comic-Vorlage kennt, der weiß: Batman ist zwar ein Superheld mit all seinen überzeichneten Fähigkeiten, bleibt aber ein verwundbarer Mensch. Dieser Tatsache trägt das Spiel Rechnung, indem es seinen Helden nicht mit Megakräften ausstattet, sondern auf technische Hilfsmittel setzt. Batman kann nicht fliegen, aber sein Umhang lässt in gleiten. Batman kann nicht 100 Meter hoch springen, aber sein Enterhaken katapultiert ihn in die Höhe. Zudem sind frontale Auseinandersetzungen mit den zahlreichen Gangstern zwar möglich, aber nicht im Sinne der Erfinder. Vielmehr sollte der Fledermaus-Mann wie ein Raubtier agieren: Gegner abpassen, in die Falle locken und ausschalten - auf diese Weise erzeugt das Geschehen enorme Befriedigung beim Spieler. Nimmt man dann noch die versteckten Geheimnisse sowie das Upgrade-System hinzu, mutiert Arkham Asylum zum Software gewordenen Suchtmittel.

Alle paar Stunden treffen Sie auf Scarecrow. Der gruselige Freak versetzt Batman in einen Drogenrausch und erscheint dadurch als riesiges Monster. Die zugehörigen Bosskämpfe spielen sich wie eine Mischung aus Jump‘n‘Run und Schleicheinlagen. Alle paar Stunden treffen Sie auf Scarecrow. Der gruselige Freak versetzt Batman in einen Drogenrausch und erscheint dadurch als riesiges Monster. Die zugehörigen Bosskämpfe spielen sich wie eine Mischung aus Jump‘n‘Run und Schleicheinlagen. Die PC-Version des Spiels durfte knapp vier Wochen länger reifen als die Konsolen-Pendants - und das sieht man dem fertigen Produkt an. Statt einer halbgaren Umsetzung liefert Eidos ein blitzblank poliertes Produkt ab. Besonders die Maus-Tastatur-Steuerung ist für einen derart komplexen Titel hervorragend gelungen. Ebenso klasse: die Technik. Trotz seiner HDTV-Herkunft wird Batman: Arkham Asylum auch auf 4:3-Monitoren nicht durch schwarze Balken verunstaltet - und auch die fast schon zur Norm gewordene Unsitte namens Bugs muss man mit der Lupe suchen! Keine optische Vergrößerung braucht man indes, um die grafischen Qualitäten des Spiels zu würdigen: Selten sah die Unreal Engine 3 so frisch aus, selten wirkte eine digitale Welt so aus einem Guss.

Und das Beste daran: Sie brauchen noch nicht mal einen Oberklasse-Rechner, um das Abenteuer ruckelfrei zu genießen. Zum Schluss sollten Sie Ihren Blick noch mal nach oben richten, genau auf unsere Wertung. Was wir Ihnen damit sagen wollen? Batman: Arkham Asylum ist toll, nur falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten.

PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
90 %
Leserwertung
(13 Votes):
92 %
Die Atmosphäre der Comic-Vorlage wurde perfekt eingefangen.
Story-Schluss im Vergleich zum Rest des Spiels zu unspektakulär
Zahlreiche Spielelemente, die sich zu einem packenden Ganzen zusammenfügen
Leveldesign mit Schwächen, zu viel Luftschacht-Krabbelei
Vorbildliche PC-Umsetzung ohne nennenswerte Bugs
Den Prügeleien fehlt es auf Dauer an Spieltiefe
   
Thorsten Küchler
„Genau wie im Kino: Batman ist der Super-Superheld!“
Arkham Asylum hat mich gleich doppelt überrascht: Zum einen ist das Spiel selbst ein Knaller, zum anderen kann man die PC-Konvertierung fast schon als perfekt bezeichnen. Deshalb hier mein Dankesschreiben an die Entwickler: Für zwölf Stunden Spielspaß der Extraklasse, für eine Präsentation auf Hollywood-Niveau und für die Erkenntnis, dass Comic-Versoftungen genial sein können. Zweiflern sei an dieser Stelle gesagt, dass selbst die Batman-Hasser in meinem Freundeskreis dieses Spiel lieben – ein größeres Lob kann es gar nicht geben!
   
   
Lukasz Ciszewski
„Nicht nur für Batman-Fans empfehlenswert“
Mit Superman, Batman und Spider-Man habe ich wenig am Hut. Trotzdem genoss ich jede Minute meines Aufenthalts in der Arkham-Klapsmühle. Das lag zum einen an der fantastischen Optik und den abgedrehten Charakteren, zum anderen am abwechslungsreichen Spielverlauf mit fordernden Endbossen. Vor allem die unzähligen Rätsel vom Riddler haben es mir angetan. Man merkt an jeder Levelecke, mit wie viel Liebe zum Detail die Entwickler von Rocksteady zu Werke gegangen sind. Ich will einen Nachfolger, sofort!
   
Print-Redaktionsleiter
Moderation
16.09.2009 10:12 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
01.07.2011 17:22 Uhr
überflüssige prügeleien.....

Community Cadet
Bewertung: 0
06.01.2010 09:20 Uhr
Ich möchte einfach auch nochmal meine Meinung zu dem Spiel schreiben, da ich es gestern zu Ende gespielt habe.
Ich wundere mich, dass ich hier und da lese, dass das Spiel nur sieben Stunden lang ist, mein Savegame steht bei 25 Stunden und mir hat es genau so gefallen, sodass es sich nicht langgezogen…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
11.10.2009 19:31 Uhr
Zitat: (Original von Walex;8204155)
BTW2: Ich habe gerade gelesen, dass die Redaktion sich bei Gothic beschwert hat, dass es zu kurz ist (nur um die 30 bis 40h) XD. Da sieht man wieder, wie eine gewisse Vorstellung von etwas das tatsächliche Erlebnis beeinflussen kann (das ist jetzt keine Kritik an die…