Batman: Arkham Asylum-Vorschau: Mit Batman geht's ins Sanatorium
Mit dem sogenannten FreeFlow-Kampfsystem sind mehrere Gegner kein Problem.
Doch was ist das? Einige Gegner werden nicht von der Explosion erwischt, die Medizinerin stirbt, die Mission schlägt fehl. Was lief falsch? Beim Neustart fällt auf, dass eine andere Wand ebenfalls marode und zerstörbar ist. Auch hinter ihr stehen Wachen. Jagen Sie also beide Wände in die Luft, entledigen Sie sich mit einem Mal aller Gegner und retten die Ärztin. Gesagt, getan. Die Ladungen zünden, die Gegner gehen zu Boden, die Ärztin lebt. Mission erledigt.
Leisetreter haben's einfacher. Denn gegen schwer bewaffnete Widersacher hat selbst Batman kaum eine Chance. Ihre einzige Möglichkeit, der Gefahr zu entkommen: getarnt vorgehen. Dafür verfügen Sie über den Seilwerfer und Fähigkeiten wie den Hanging- Takedown, den Sie eingangs durch den Einsatz von Erfahrungspunkten freischalten. Die erhalten Sie für viele Aktionen wie das Ausschalten von Gefangenen oder die Rettung von Wachen. Mit dem Greifhaken schwingen Sie sich auf höher gelegene Steinfiguren und können die Lage von dort aus in Ruhe sondieren.
Läuft ein Gegner unter Ihnen her, lassen Sie sich - ganz Fledermaus - hinabhängen, greifen den Fiesling und lassen ihn bewusstlos am Seil baumeln. Wenn Sie einen Feind erspähen, der nicht im Sichtfeld eines anderen patrouilliert, verwenden Sie Ihren Umhang, gleiten lautlos hinab und treten ihn ins Reich der Träume. Apropos Umhang: Für dessen Animation stellte Entwickler Rocksteady Games extra einen Mann ab, der sich um nichts anderes kümmert. Die übrigen Designer sind damit beschäftigt, die detaillierten Levels mithilfe der Unreal Engine 3 zu gestalten. Kleinigkeiten wie Glassplitter, Zettel, diverse Fallen des Jokers, Patronenhülsen und herumstehende Objekte wie Tische und Stühle lassen die Locations authentisch wirken.
Die Insassen des Arkham Asylum sind nicht gut auf Batman zu sprechen. Sie folgen dem Joker.
Erstmals dürfen Sie sich in einem Batman-Spiel frei bewegen. Denn Batman: Arkham Asylum wird ein Open-World-Spiel. Nach und nach schalten Sie Bereiche frei und dürfen alsbald das Asylum, alleiniger Schauplatz des Spiels, auf eigene Faust erkunden. Sollten Sie sich jedoch verlaufen oder bei einem Rätsel nicht weiterwissen, hilft Ihnen Oracle, die Tochter von Commissioner Gordon, via Funk liebend gerne weiter.
Zur düsteren Atmosphäre trägt nicht allein die Grafik bei, auch die Sprecher sind - zumindest in der englischen Version - famos. Mark Hamill, bekannt als Luke Skywalker, spricht den Joker. Schon in der vor allem in den USA erfolgreichen Comicserie Batman: The Animated Series lieh er ihm seine Stimme. Kevin Conroy, die Batman-Stimme aus der TV-Serie, spricht den Helden. Für die deutsche Version will Eidos ebenfalls hochkarätige Sprecher engagieren.
Welche das sind, wollte der Publisher bislang jedoch nicht verraten. Sollte die Synchronisation wider Erwarten nicht Ihren Qualitätsansprüchen entsprechen, seien Sie beruhigt, denn Batman: Arkham Asylum kommt multilingual auf den deutschen Markt.
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Jokers Ausbruch im Video
Batman in Aktion
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hat mit den filmen nichts zu tun außer dem setting