Baldur's Gate: Enhanced Edition (PC)

Release:
28.11.2012
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
k.A.
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Baldur's Gate Enhanced Edtion im Test: Mehr als nur eine teure Mod? Jetzt auch mit Testvideo

03.12.2012 17:26 Uhr
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17°
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Weitergehen, an der Schwertküste gibt's nichts Neues zu sehen! Oder besser unseren Test zur Baldur's Gate Enhanced Edtion lesen, damit ihr wisst, ob sich die Neuauflage des legendären Rollenspiel-Klassikers auch 14 Jahre nach dem ursprünglichen Release noch lohnt. Jetzt auch frisch mit Videotest und Pixelgrafik.


Baldur's Gate: Enhanced Edtion im Test: An der Technik hapert es gewaltig ... Baldur's Gate: Enhanced Edtion im Test: An der Technik hapert es gewaltig ... [Quelle: Siehe Bildergalerie] Für den Fall, dass ihr euch ge­rade fragt, was Baldur's Gate ist und wieso es "enhanced", also verbessert wurde, folgt jetzt ein Grundkurs in Sachen RPG-Geschichte: Das Original-Rollenspiel aus dem Jahr 1998 brachte das damals darbende Genre im Alleingang wieder auf die Beine. In Baldur's Gate wandertet ihr mit einer sechsköp­figen Abenteurergruppe an der Schwertküste entlang, einem Areal der Vergessenen Reiche aus der Pen&Paper-Vorlage Ad­vanced Dungeons & Dragons (AD&D). Dabei folgtet einer spannenden Geschichte um den Tod eures Ziehvaters Gorion und dessen blutrünstigen Gegen­spieler Sarevok. Das war Rollen­spielunterhaltung vom Feinsten, zumal ihr im Spielverlauf völlig frei Dutzende große Gebiete in der Wildnis, mehrere Städte und zahllose Dungeons erkunde­t habt. Seht euch dazu auch unser Retro-Video an.

Als Sahnehäubchen oben­drauf gab es pausierbare Echt­zeit-Kämpfe und fantastisch geschriebene Dialoge. Ein paar der ehemaligen Entwickler, wie­der vereint unter dem Dach von Overhaul Games, waren der Meinung, dass dieser geniale Klassiker eine Neuauflage ver­dient hat. Wir sind der Meinung, dass dieses Remake so über­flüssig ist wie die Feststellung, dass ein mit seinem Hamster re­dender Waldläufer eine Schrau­be locker hat.

Schrecken der Vergangenheit

Herzstück der Enhanced Edition ist das "neue" technische Gründ­gerüst. Dabei handelt es sich um die Engine des Nachfolgers Baldur's Gate 2. Das Problem: Die ist auch schon zwölf Jahre alt! So flimmert das Spiel zwar in bis zu 1920 x 1080 Pixeln über den Bildschirm, dennoch se­hen die matschigen, weil einfach hochskalierten 2D-Hintergrün­de und die furchtbar pixeligen Figuren schrecklich aus, beson­ders im neuen Zoom - wer das nicht glaubt, kann sich gerne im Testvideo weiter unten selbst davon überzeugen. Inhaltlich erweitert der Engine-Wechsel das Grundspiel um die aus dem Nachfolger bekannten zusätz­lichen Klassen und Rassen: Euer bei Spielstart erstellter Charakter verdingt sich so etwa als halb-or­kischer Barbar oder schlägt eine Karriere als Hexenmeister ein.

Das Problem: All das ging schon vorher. Kostenlose Fan-Mods ver­schmolzen die beiden Spiele be­reits vor Jahren miteinander, die populärste und beste hört auf den Namen Big World Projekt (http://baldurs-gate.eu/wiki/BiG_ World_Projekt). Für deren Installation braucht ihr neben ein paar zusätzlichen Gigabyte Fest­plattenspeicher nur die beiden Spiele, die etwa auf www.gog.com zum Kauf bereitstehen – für ins­gesamt 15 Euro, also den Kauf­preis der halb so umfangreichen Enhanced Edition.

05:44
Baldur's Gate Enhanced Edition im Videotest
15:04
Retro-Special: Baldur's Gate 1 und 2
Redakteur
Moderation
03.12.2012 17:26 Uhr
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Dein Kommentar
Benutzer
Bewertung: 0
21.11.2013 21:46 Uhr
Und Morgen bauen wir die gute alte Mauer wieder auf! Ich persönlich kann mit dem Schwelgen in Nostalgie nicht viel anfangen und zeitgemäß ist weder die Mauer, die Deutschland damals getrennt hat, noch dieser Aufguss von einem Spiel.
Gesperrt
Bewertung: 0
11.12.2012 14:31 Uhr
Also ich kann den Test ja in vielen Punkten nachvollziehen, aber einige Sachen stoßen dann doch auf großes Unverständnis meinerseits. Im Videotest (worauf ich mich jetzt mal beziehe) wird etwa bemängelt, dass das Inventar "frickelig" sei oder es nach wie vor solche Dinge wie eine Begrenzung der Traglast…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
11.12.2012 10:34 Uhr
Ja ne, ist klar. *wie-oft-muss-ich-sowas-noch-lesen-wenn-einem-die-Wertung-nicht-passt*


Nein, dürfen sie nicht. Wie kommt man eigentlich auf so eine Annahme?


Das bedeutet im Umkehrschluss:

Der Entwickler hat für ein völlig verbugtes Spiel Geld verlangt.
Es enthält sogar so viele Fehler, das fast im…