Online-Abo
Login Registrieren
Online-Abo
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Baarìa (Kinokritik/Review)

    Baarìa (4) Quelle: Tobis

    Nostalgisches, wenn auch etwas bruchstückhaft erzähltes Epos, das ungemein viel Lebenslust versprüht.

    Seit Cinema Paradiso (1988) hat der in Bagheria, Sizilien, geborene Giuseppe Tornatore den Ruf eines Regisseurs, der das Leben des kleinen Mannes in fein komponierten Bildern humorvoll und melancholisch zugleich einzufangen versteht. Mit Baarìa – eine einheimische Bezeichnung von Tornatores Geburtsort – wendet er sich erneut dieser Form des heiteren Geschichtenerzählens zu.

    Baarìa (7) Baarìa (7) Quelle: Tobis Der kleine Peppino, Sohn eines Schafhirten und Bücherliebhabers, wächst in dem beschaulichen sizilianischen Dorf Bagheria auf. Er erlebt Höhen und Tiefen, kämpft als Erwachsener um seine Liebe, für seine Leidenschaft zum Kommunismus und gegen die Mafia. Dabei bleibt Peppinos Weg immer geprägt durch die Menschen um ihn herum, durch seinen Heimatort und seine Rolle erst als junger Idealist und später als mehrfacher Vater.

    Baarìa (6) Baarìa (6) Quelle: Tobis So zieht Tornatore einen autobiografisch angehauchten Bogen von Faschismus und Zweitem Weltkrieg über die Nachkriegszeit bis hin in die 80er-Jahre. Es ist ein das Leben bejahendes Epos, das spontan an Bernardo Bertoluccis Meisterwerk 1900 erinnert, wenn es auch nicht dessen Tiefgang und Schwermut besitzt. Stattdessen kommt es mit deutlichem Augenzwinkern daher und nur mit einem Hauch von Melancholie. Bewusst verklärt Tornatore viele Aspekte in nostalgischer Manier, muss sich aber auch den Vorwurf gefallen lassen, seine Geschichte sehr sprunghaft voranzutreiben; wie Erinnerungsfetzen, die nur noch teilweise greifbar sind. So fällt es manchmal schwer, die zahlreichen Figuren alle zuzuordnen. Dennoch: Baarìa ist eine Komödie mit malerischer Bildsprache, voller Lebenslust und mit liebevoll chaotischen Protagonisten, wie sie nur in Italien entstanden sein kann.

    Widescreen-Wertung
     

    Action
     
    Spannung
     
    Emotion
     
    Humor
     
    Erotik
     
    Anspruch
     
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Baarìa
    Baarìa
    Kinostart
    29.04.2010
    Film-Wertung:
     
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 02/2017 PC Games Hardware 02/2017 PC Games MMore 02/2017 play³ 02/2017 Games Aktuell 02/2017 buffed 12/2016 XBG Games 01/2017 N-Zone 02/2017 WideScreen 02/2017 SpieleFilmeTechnik 01/2017
    PC Games 02/2017 PCGH Magazin 02/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
746045
Baarìa
Baarìa (Kinokritik/Review)
Nostalgisches, wenn auch etwas bruchstückhaft erzähltes Epos, das ungemein viel Lebenslust versprüht.
http://www.pcgames.de/Baaria-Film-234792/Tests/Baaria-Kinokritik-Review-746045/
26.04.2010
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2010/04/bild10_b2teaser_169.jpg
Baarìa, Filmkritik, Review, Giuseppe Tornatore
tests