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Avalanche Studios (SE)

Avalanche Software: Plädoyer für den PC als Spieleplattform, Absage an restriktives DRM

25.05.2010 19:22 Uhr
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Cristofer Sunderberg von den Just Cause-Machern Avalanche Software spricht im Interview mit Computer and Videogames über den Zustand der PC-Spielemarktes, Raubkopien, Ubisoft, DRM und Hardcore-Spieler.

Der aktuelle Titel des schwedischen Entwicklers Avalanche: Just Cause 2 Der aktuelle Titel des schwedischen Entwicklers Avalanche: Just Cause 2 Schwache Verkaufszahlen miese Konsolenportierungen, Raubkopien und zunehmender Einsatz von restriktiven Kopierschutzmaßnahmen: Der PC-Spielemarkt wird derzeit nicht gerade von positiven, Image-fördernden Meldungen überschwemmt. Insbesondere Ubisoft hat sich diesbezüglich mit seinem, noch dazu nicht einwandfrei funktionierenden, 'Always On' -Kopierschutz unrühmlich hervorgetan. Eben diesen nahm Cristofer Sundberg (Avalanche Studios) dann auch zum Anlass, eine Analyse zum derzeitigen Zustand des PC-Spielemarktes vorzunehmen. Er tat das in einem Gespräch mit CVG unter Berücksichtigung der genannten Faktoren.

1. Sunderberg zum Thema 'Raubkopien und Kopierschutz': "Computerspiele sind eine exklusive Form der Unterhaltung geworden und die Piraterie hat den Markt dermaßen in Angst und Schrecken versetzt, dass damit begonnen wurde, lächerliche DRM-Maßnahmen einzubauen, die nur dem zahlenden Kunden Probleme bereitet aber nicht die Piraten stoppt."

2. Sunderberg zum Thema 'Verkaufszahlen und Konsolenportierungen': "Auch wenn die PC-Verkaufszahlen ständig zurückgehen, gibt es eine kleine Gruppe von Hardcore-PC-Spielern, die ein Spiel verdient, das auf sie zugeschnitten ist und ich glaube wirklich daran, dass PC-Spiele und Konsolenspiele 2 vollkommen verschiedene Dinge sind. Wenn wir immer nur Konsolenports abliefern und die Spiele nicht speziell für PC-Spieler designen, wird der PC-Markt unter schlechten Verkaufszahlen, Piraterie und üblen DRM-Lösungen leiden."

Sunderberg begnügt sich aber nicht mit einer simplen Bestandsaufnahme, sondern liefert auch Lösungsansätze: "Ich denke, dass die meisten PC-Spieler online spielen und Online-Titel sind sehr viel einfacher zu entwerfen; damit ist beiden geholfen: dem Entwickler beim Thema Piraterie - und dem Kunden, weil er kein unausgegorenes Spiel vorgesetzt bekommt. Ich wünsche mir, dass Projekte für den PC in Zukunft so behandelt werden, wie wir es für Wii, PSP oder DS tun - unabhängig voneinander, um letztendlich allen Spielern ein zwar unterschiedliches aber doch gleichwertiges Spielerlebnis zu bieten."

Quelle: CVG

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25.05.2010 19:22 Uhr
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26.05.2010 01:57 Uhr
Sunderberg...grad der muss den Mund aufmachen mit Just Cause 2 der grottigen Konsolenportierung. Selten so eine schwammige Maussteuerung erlebt.
Erfahrener Benutzer
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25.05.2010 22:35 Uhr
Wahre Worte von Cristofer Sunderberg dem ich vollinhaltlich Recht gebe. Seit DRM habe ich weder online gespielt, geschweige denn ein verseuchtes Spiel gekauft.
Und ich kenne nicht gerade wenige Leute in meinem Alter, die es mir gleich tun und ihr Geld nun für andere Hobbies ausgeben. Doch nicht jeder ist so…
Erfahrener Benutzer
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25.05.2010 22:31 Uhr
Gutes Statement im großen und ganzen aber wie einige hier schon richtig schrieben,die Onlinekomponente ist nicht jedermanns Sache und meine erst Recht nicht.Ich möchte das Spiel meiner Wahl wenn dann gemütlich ohne irgendwelchen schnickschnack Offline für mich spielen können,da bin ich gern bereit das spiel…