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  • Atelier Shallie: Alchemists of the Dusk Sea im Test - Gelungener Serienteil mit kleinen Schwächen

    Mächtig: Die rundenbasierten Kämpfe wurden um das Burst-System erweitert, das extrem starke Team-Combos ermöglicht, das Balancing aber durcheinanderbringt. Quelle: Play4

    Der dritte Dusk-Teil macht einiges anders als sein Vorgänger, jedoch nicht alles besser. Vor- und Nachteile von Atelier Shallie: Alchemists of the Dusk Sea klären wir in unserem Test.

    Mit Atelier Escha & Logy: Alchemists of the Dusk Sky gelang der Atelier-Reihe auf PS3 letztes Jahr eine spürbare Weiterentwicklung in sämtlichen Aspekten. Mit Atelier Shallie: Alchemists of the Dusk Sea bringt Entwickler Gust nun den dritten Teil der Dusk-Saga und baut diesmal vor allem auf den Verbesserungen des Vorgängers auf, macht das Spiel gleichzeitig aber auch etwas zugänglicher für Serien-Neulinge.

    Shallie mal zwei

    Wie schon im Vorgänger erwarten euch auch in Atelier Shallie wieder zwei Kampagnen und passend dazu zwei Protagonisten: Shallistera Argo und Shallotte Elminus. Beide Mädels sind angehende Alchemisten und hören auf den Spitznamen Shallie, könnten sonst aber kaum unterschiedlicher sein. Shallistera ist die Tochter des Stammeshäuptlings von Lugion Village, das unter einer Dürre leidet. Um eine Lösung für dieses Problem zu finden, reist die eher ruhige und zurückhaltende Shallistera mit zwei weiteren Stammesmitgliedern zur Oasenstadt Stellard, um dort um Hilfe zu bitten. Dort wohnt die aufgeweckte und vor Energie übersprudelnde Shallotte, die das große Geld machen möchte.

    Gewohnt: Die Handlung wird erneut mittels animierter Dialoge präsentiert. Gewohnt: Die Handlung wird erneut mittels animierter Dialoge präsentiert. Quelle: Play4 Im Verlauf der Geschichte treffen die beiden Shallies aufeinander und ziehen fortan an einem Strang, um gemeinsam gegen die Ausbreitung der Wüste namens "Dusk" vorzugehen. Der grundlegende Handlungsrahmen ist zwar erneut in beiden Kampagnen gleich, doch erlebt ihr je nach Wahl der Protagonistin andere Szenen – die Anfangskapitel unterscheiden sich sogar ziemlich voneinander. Außerdem kann nur Shallistera das Wünschelruten-Item herstellen, während Shallotte stattdessen an Tümpeln fischen darf. Dank dem üblichen New-Game-Plus-Modus lassen sich allerdings wieder Items in den zweiten Spieldurchgang übernehmen, wodurch ihr die Wünschelruten auch mit Shallotte nutzen könnt.

    Alle Zeit der Welt

    Am allgemeinen Spielkonzept hat sich derweil nichts geändert. Nach wie vor geht es darum, die Spielwelt zu erkunden, Alchemie-Zutaten zu sammeln, Monster zu erledigen, Aufträge für NPCs zu erledigen und immer mächtigere Gegenstände mittels Alchemie-Synthese zu erschaffen, während sich die Story entfaltet und ihr stets neue Abschnitte der Weltkarte freispielt. Diese Elemente sind so gut aufeinander abgestimmt wie eh und je und entfalten auch im nunmehr siebten Atelier für PS3 eine ordentliche Sogwirkung. Insbesondere die Herstellung von immer besserer Ausrüstung mit sehr seltenen Eigenschaften für die Heldenparty ist enorm befriedigend. Im Gegensatz zu den bisherigen PS3-Vorgängern fällt diesmal allerdings die Zeitkomponente komplett weg!

    Jäger und Sammler: In der Spielwelt sammelt ihr Rohstoffe und bekämpft Monster. Jäger und Sammler: In der Spielwelt sammelt ihr Rohstoffe und bekämpft Monster. Quelle: Play4 In Atelier Shallie werdet ihr weder mit einer Zeitbegrenzung für Quests konfrontiert noch endet das Spiel zu einem bestimmten Datum. Stattdessen sind Aufgaben und Herausforderungen nun an die sogenannten Life Tasks gekoppelt, wobei die meisten davon mit euren Tätigkeiten zusammenhängen. Wenn ihr oft genug bestimmte Aktionen ausführt – Materialien sammeln, bestimmte Monster töten, eine bestimmte Anzahl an Heilgegenständen herstellen und so weiter – erhaltet ihr dazu passende Herausforderungen und Belohnungen. Analog dazu müsst ihr ganz bestimmte Life Tasks erledigen, um die Handlung voranzutreiben. Diese Änderung nimmt komplett den Druck aus dem Spiel, was für Serienneulinge natürlich grandios ist, gleichzeitig aber auch den Reiz des Atelier-Konzepts sowie die Herausforderung schmälert und manche Gegenstände wie das Warp-Portal völlig überflüssig macht.

    Verschlimmbessert

    Auch beim Kampfsystem ist die Evolution nicht zu hundert Prozent positiv. In den rundenbasierten Auseinandersetzungen führt ihr immer noch bis zu sechs Charaktere ins Feld, wobei je drei in der vorderen und hinteren Reihe antreten. Die Frontkämpfer greifen aktiv ins Geschehen ein, während die Reserve dank Support-Fähigkeiten von hinten aushilft und jederzeit auch eingewechselt werden kann. Außerdem verfügt jede Figur über eigene Spezialfähigkeiten und eure Alchemisten können zudem wie gewohnt als einzige auf Alchemie-Gegenstände zurückgreifen, die ihr zuvor im Atelier synthetisiert habt.

    Viel drin: Das Alchemie-System hat dank dezenter Verbesserungen noch mehr an Tiefgang gewonnen. Vor allem das neue Chain-System ist im späten Spiel sehr nützlich Viel drin: Das Alchemie-System hat dank dezenter Verbesserungen noch mehr an Tiefgang gewonnen. Vor allem das neue Chain-System ist im späten Spiel sehr nützlich Quelle: Play4 Neu sind das Burst-System und damit verbundene Sonderfähigkeiten. Immer wenn ihr einen Gegner angreift, füllt sich die Burst-Leiste, bis bei 100 % oder mehr der Burst-Zustand ausgelöst wird. Im Burst teilen alle Helden ein Mehrfaches an Schaden aus und zudem können nur dann mittels der Support-Fähigkeit Combo-Ketten mit bis zu vier Angriffen in Folge ausgeführt werden, wobei jede Attacke noch stärker ist als die vorherige. Da jede Aktion im Burst-Modus die Leiste wieder leert, ist die ideale Abstimmung der Partymitglieder also Pflicht. Das ist an sich wirklich cool und sorgt gerade in Bosskämpfen für taktische Tiefe. Doch leider wirft das auch die Spielbalance in den Kämpfen total über den Haufen, weil eure Helden außerhalb von Bursts so wenig Schaden anrichten, dass es regelrecht zur Qual wird, die Burstleiste zu füllen – insbesondere bei Kämpfen mit gewöhnlichen Gegnern.

    Rundum gelungen sind dagegen die vergleichsweise dezenten Verbesserungen am Alchemie-System. Neben vielen spannenden neuen Alchemie-Skills kommt diesmal ein Chain-System hinzu, das euch durch die Verkettung von Fähigkeiten des gleichen Elementes den Combo-Wert eines Items erhöht. Richtig angewendet kann man die hergestellten Gegenstände mit diesem System extrem in der Qualität erhöhen und so zu absurd mächtigen Ergebnissen kommen. Seine volle Wirkung entfaltet das Chain-System allerdings erst im Endgame. Aber genau da spielt Atelier Shallie ohnehin seine Stärken am besten aus.


    Atelier Shallie: Alchemists of the Dusk Sea (PS3)

    Spielspaß
    80 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Diverse Verbesserungen, …
    Fesselndes Spielprinzip
    Tiefgründiges Alchemie-System
    Guter Umfang dank zwei Kampagnen
    … die zum Teil Nachteile mit sich bringen
    Kämpfe nur im Burst-Modus interessant
    Fazit
    Guter Serienableger, der sowohl Veteranen als auch Neuansteiger anspricht.

  • Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von Desotho
    Ich habe mir den Vorgänger für die Vita geholt, allerdings noch nicht weit gespielt (dank Xenoblade). Ist auf jeden…
    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von Desotho Erfahrener Benutzer
        Ich habe mir den Vorgänger für die Vita geholt, allerdings noch nicht weit gespielt (dank Xenoblade). Ist auf jeden Fall ein Spiel das ich für die Zukunft im Auge behalten werde.
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Atelier Shallie: Alchemists of the Dusk Sea
Test: Gelungener Serienteil mit kleinen Schwächen
Der dritte Dusk-Teil macht einiges anders als sein Vorgänger, jedoch nicht alles besser. Vor- und Nachteile von Atelier Shallie: Alchemists of the Dusk Sea klären wir in unserem Test.
http://www.pcgames.de/Atelier-Shallie-Alchemists-of-the-Dusk-Sea-Spiel-55542/Tests/Test-Gelungener-Serienteil-mit-kleinen-Schwaechen-1157570/
01.05.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/04/atelier_shallie_test_0007-pc-games_b2teaser_169.jpg
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