Asus Eee Pad Transformer Prime im Test - Echte Alternative zum iPad 2
In den ersten Tests kassiert das Asus Eee Pad Transformer Prime beste Wertungen. In Deutschland erscheint das Android-Tablet zwischen Dezember und Januar. (3)
Update 20.12.2011, 12:07 Uhr: Es gibt weitere Tests zum Asus Eee Pad Transformer Prime. So schreibt der Stern "Das Transformer Prime ist das beste Android-3.2-Tablet, das wir bisher gesehen haben". Das Android 4-Gerät eigne sich vor allem für Spieler und Nutzer, die sich gerne Videos ansehen. Das iPad 2 sei nur besser, wenn man spezielle Apps wolle, die es nur dafür gäbe. "20 Minuten Online" findet den Preis "sehr stolz", lobt aber die hervorragende Ausstattung und urteilt "Schneller, schöner, dünner als das iPad 2".
Das Asus Eee Pad Transformer Prime ist das beste aktuell verfügbare Android-Tablet auf dem Markt. Das bestätigen bereits erste Tests. Das Gerät ist trotz seiner Power, immerhin arbeitet hier ein Tegra-3-Chipsatz mit Quadcore-Technik, dünner als das iPad. Gleichzeitig ist es überaus leicht: das Asus Eee Pad Transformer Prime wiegt lediglich 586 Gramm – ebenfalls leichter als das iPad. Und das, obwohl Asus hier auf ein Aluminium-Chassis setzt. Das Display kommt hingegen weniger gut weg. Zwar geht die Auflösung mit 1.280 x 800 Pixeln in Ordnung, allerdings sei die Farbintensität zu kritisieren. Hier macht sich der Einsatz von OLEDs bemerkbar.
Die Leistung des Asus Eee Pad Transformer Prime ist enorm, wie die nackten Zahlen bereits vermuten ließen. So schafft das Gerät satte 3.023 Punkte in Quadrant. Dennoch ruckelt das Testgerät in manchen Situationen noch, Asus versprach aber bereits, hier schnellstens Updates nachzuliefern. Auch die Akkuleistung weist Bestwerte auf. Trotz der hohen Rechenleistung hält das Asus Eee Pad Transformer Prime mehr als 10 Stunden durch. Inklusive Dock steigt die Akkuleistung auf über 16 Stunden. Die integrierte 8 Megapixel-Kamera ist für Schnappschüsse geeignet. Sie weist insgesamt dieselben Schwächen auf wie andere mobile Kameras. Fehlt das Licht, nimmt die Fotoqualität rapide ab.
Für Technik-Freaks gibt es allerdings auch negative Neuigkeiten. So erscheint das Asus Eee Pad Transformer Prime in Deutschland keinesfalls mehr vor Weihnachten. Dennoch hält man bei Asus an den Plänen fest, das Gerät zwischen Dezember und Januar an den Start bringen zu wollen. Das Asus Eee Pad Transformer Prime wird von den meisten Händlern aktuell um rund 600 Euro gehandelt. Interessierte dürfen aus zwei Versionen wählen. Entweder greifen sie zur 64 oder zur 32 GB-Version. Ob Android 4.0 Ice Cream Sandwich bereits zum Deutschlandstart aufgespielt ist, lässt sich aktuell nicht sagen. Es ist aber davon auszugehen.
Abschließend noch ein paar Zahlen und Fakten zum Asus Eee Pad Transformer Prime. Das Gerät besitzt einen 10.1 Zoll großen LED-Display mit 10 Finger Multi-Touch-Fähigkeit. Als Betriebssystem kommt aktuell Android 3.2 Honeycomb zum Einsatz. Ob es zum Deutschland-Start mit Android 4 ausgeliefert wird, ist unbekannt. Im Inneren werkelt ein Nvidia Tegra-3-Chip mit Quadcore-Leistung. 1 GB Arbeitsspeicher unterstützen den Prozessor. Das Asus Eee Pad Transformer Prime verfügt über zwei Kameras. Hinten gibt's eine 8 Megapixel-Cam, vorne eine 1,2 Megapixel-Kamera. Das mobile Dock bietet diverse Schnittstellen, darunter ein USB-Port und ein SD Card-Reader.

