Sternschnuppen entstehen, wenn die Staubpartikel von Gesteinsbrocken mit hoher Geschwindigkeit auf die Atmosphäre treffen. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Am 22. April wird ein Sternschnuppenschauer für ein besonderes Naturschauspiel sorgen. Die Erde wird auf ihrem Weg um die Sonne durch ein Feld winziger Gesteinbrocken kommen, die beim Auftreffen auf die Atmosphäre verglühen werden und damit für uns zu sehen sind. Dieses Jahr scheint das Phänomen eine besonders gute Voraussetzung zu haben, da der Mond gerade sehr schwach ist und die Sternschnuppen nicht mit seinem Licht verbirgt.
Wann genau das Schauspiel zu sehen sein wird, konnte nicht abgeschätzt werden, allerdings soll es besonders in der zweiten Hälfte der Nacht von Samstag auf Sonntag gut zu sehen sein und bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde bieten. Aber auch hier könnten die sogenannten Lyriden überraschen. 1982 wurden sogar 90 Sternschnuppen pro Stunde gezählt.
Wer nicht dazu kommt den Schauer zu beobachten, könnte bald durch die NASA eine visuelle Entschädigung erhalten. Die Raumfahrt-Behörde will die Lyriden aus drei Perspektiven aufnehmen. Von der Erde, mithilfe eines Wetterballons und von der internationalen Raumstation ISS.
