In den chilenischen Anden steht ein Riesen-Teleskop-Projekt, welches aus 66 einzelnen Teleskopen besteht und die kalte Materie untersucht. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Wissenschaftler aus Europa, Nordamerika und Asien interessieren sich für Gas- und Staubwolken im Weltall. Diese sogenannte kalte Materie wird zukünftig vom Riesen-Teleskop Alma genauer unter die Lupe genommen. Insgesamt besteht das Großprojekt aus 66 Teleskopen, die auf einer Fläche verteilt stehen, welche so groß wie ein Fußballfeld ist.
Bereits im Jahr 2011 sind 16 dieser Teleskope an den Start gegangen. Nun messen auch die restlichen Teleskope Radiowellen im Millimeterbereich. Alma geht dabei der kalten Materie auf die Spur, welche für die Entstehung von neuen Sternen und sogar Galaxien maßgeblich entscheidend ist.
Das Alma-Projekt findet auf dem Chajnantor-Plateau in der Atacamawüste statt. In über 5.000 Metern Höhe der chilenischen Anden soll laut Augsburger-Allgemeine.de die Luft besonders trocken sein, was für die Forschungen besonders gut geeignet ist.
