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Reisekrankheit: Forscher schicken Barsche ins Weltall

19.04.2013 12:37 Uhr
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Dank Reisekrankheit können nicht nur Menschen unter Schwindel, Orientierungslosigkeit und mehr leiden, sondern sogar Fische. Um dieser Krankheit auf den Grund zu gehen, haben Forscher nun Barsche in die Schwerelosigkeit des Weltalls geschickt.

Forscher schicken Barsche für vier Wochen in den Weltraum, um der Reisekrankheit der Menschen genauer unter die Lupe zu nehmen. Forscher schicken Barsche für vier Wochen in den Weltraum, um der Reisekrankheit der Menschen genauer unter die Lupe zu nehmen. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Forscher der Universitäten aus Erlangen-Nürnberg und Hohenheim haben Barsche ins Weltall geschickt, um die Reisekrankheit der Menschen zu untersuchen. Nicht nur wir Menschen in Bus, Schiff, Auto und mehr leiden an Schwindel, Orientierungslosigkeit und Erbrechen, sondern auch Fische in der Schwerelosigkeit des Weltalls.

Die Reisekrankheit hängt vor allem mit dem Gleichgewichtszentrum im Gehör zusammen. Das Innenohr der Fische weist eine große Ähnlichkeit mit dem menschlichen Ohr auf. Frühere Untersuchungen haben ergeben, dass Fische besonders stark unter der Reisekrankheit leiden, wenn die Gehörsteinchen in den Ohren eine unterschiedliche Größe aufweisen.

Die Sojusrakete im All umfasst nicht nur Barsche, sondern auch Algen, deren Zellen sich im Weltall verändern. Das Experiment im Weltall soll vier Wochen andauern. Neben 40 Buntbarsch-Larven sind laut N24.de auch Posthornschnecken, die Wasserpflanze Hornkraut und die Algenart Euglena in der Rakete als abgeschlossenes Ökosystem enthalten.

Maria Melhorn Google+
Online-Redakteurin
19.04.2013 12:37 Uhr