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Astronomie

NEO Shield forscht an Asteroidenabwehr

08.02.2012 11:55 Uhr
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Die Folgen eines Einschlags von Asteroiden auf der Erde könnten verheerend sein. Unter der Leitung des Deutschen Raumfahrtzentrums DLR wurde nun ein Projekt namens NEO-Shield gestartet, das genau solche Einschläge in Zukunft verhindern soll - zum Beispiel mit Raketen.

Der Einschlag eines Asteroiden auf die Erde könnte verheerende Folgen haben. Das Projekt NEO-Shield befasst sich mit den Möglichkeiten zur Abwehr der gigantischen Gesteinsbrocken. Der Einschlag eines Asteroiden auf die Erde könnte verheerende Folgen haben. Das Projekt NEO-Shield befasst sich mit den Möglichkeiten zur Abwehr der gigantischen Gesteinsbrocken. Einschläge von Asteroiden auf der Erde sind nicht nur in vielen Hollywood-Filmen eine große Bedrohung, sondern können auch eine durchaus reale Gefahrt darstellen. Immer wieder driften Asteroiden nur knapp an der Erde dabei - ein Einschlag hätte fatale Auswirkungen. Nun gibt es ein Projekt mit dem Namen NEO-Shield, das sich mit den Möglichkeiten der Asteroidenabwehr befassen soll. Geleitet wird das Projekt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), finanzielle Hilfe kommt unter anderem von der EU.

So sollen in der nächsten Zeit verschieden Möglichkeiten zur Abwehr von Asteroiden herausgearbeitet und geprüft werden. Beispielsweise wollen die Forscher vom sogenannten NEO-Shield prüfen, ob durch den Einsatz einer Raumsonde die Bahn des gefährlichen Asteroiden verändert werden kann. Dabei ist es vor allem wichtig, dass man rechtzeitig handelt und schnelle Ergebnisse erzielt, meint Alan Harris vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Auf internationalen Raumfahrtmissionen sollen die verschiedenen Möglichkeiten für das Projekt NEO-Shield getestet werden. Auch der Einsatz eines Nuklearen Sprengkörpers mit Raketen, was gerne in Filmen gezeigt wird, könnte plausibel sein und wird überprüft. Zum Einsatz einer Atombombe käme es laut dem NEO-Shield-Leiter Alan Harris aber nur im Notfall und wird derzeit als der allerletzte Ausweg angesehen.

Daniel Herbig
Erfahrener Benutzer
08.02.2012 11:55 Uhr