NASA - Mars-Missionen mit der ESA abgesagt - Behörde muss sparen
Die NASA muss mit finanziellen Kürzungen leben. Konkret wurden zwei Missionen zum Mars gestrichen.
Auch die Weltraumbehörde NASA bekommt die finanziellen Probleme der USA zu spüren. So wird es beim Raumfahrtprogramm der NASA einige Kürzungen geben, wie nun zwei Wissenschaftler mitteilten, die über den Haushaltsplan informiert wurden. Die Sparmaßnahmen sorgen dafür, dass einige geplante Missionen nun ausfallen müssen. So wollte die NASA in Kooperation mit Europa zwei Missionen zum Mars starten, die nun nicht mehr stattfinden können.
So wollte sich die NASA eigentlich mit 1,4 Milliarden US-Dollar, also rund 1 Milliarde Euro, an den Missionen beteiligen. Da die NASA nun aber 300 Millionen Euro einsparen muss, können die beiden Marsmissionen, die für 2016 un 2018 angesetzt waren, nicht stattfinden. Laut den Wissenschaftlern sollen alle anderen Projekte der NASA allerdings nicht von Kürzungen betroffen sein und normal weiterlaufen.
Womöglich müssen die Missionen trotz des Rückziehers der NASA doch nicht komplett entfallen. So scheint das russische Gegenstück zur NASA, Roskosmos, aushelfen zu wollen. Deren Vorsitzender Wladimir Popowkin teilte vor Kurzem mit, in Verhandlungen mit der ESA zu sein. So ist es möglich, dass Russland die USA ersetzt und die Marsmissionen als Kooperation zwischen Russland und Europa stattfinden können.
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