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Astronomie

Glück gehabt: Sonnensturm trifft die Erde nicht mit voller Wucht

23.01.2012 10:54 Uhr
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Ein Sonnensturm rast auf die Erde zu: Astronomen der NASA haben am Donnerstag einen Sonnensturm der Klasse M ausgemacht, der nach deren Angaben noch in der Nacht zum Montag die Erde erreicht. Es könnten Satellitenverbindungen und das Navigationsystem GPS beeinträchtigt werden. Wahrscheinlich wird er die Erde aber nicht direkt treffen, sondern sie streifen.

Astronomie: Ein starker Sonnensturm wird in der Nacht zum Montag unsere Erde erreichen und könnte das Navigationssystem GPS beeinträchtigen. Astronomie: Ein starker Sonnensturm wird in der Nacht zum Montag unsere Erde erreichen und könnte das Navigationssystem GPS beeinträchtigen. Ein starker Sonnensturm ist auf dem Weg zur Erde: Wie Wissenschaftler der US-Raumfahrtbehörde NASA berichten, trifft die Erde möglicherweise noch in der Nacht zum Montag ein Sonnensturm der Klasse M, was einer Eruption mittlerer Größe entspricht. Genaue Informationen, wann und wo der geomagnetische Sturm unseren Heimatplaneten erreicht, ist hingegen nicht bekannt. Die NASA-Astronomen haben bereits am Donnerstag die Eruption auf der 150 Millionen Kilometern entfernten Sonne aufgezeichnet.

Wahrscheinlich wird der Sonnensturm die Erde nicht mit voller Wucht treffen, sondern die Atmosphäre streifen. Dennoch kann es zu Schäden kommen. Auswirkungen der Partikelwolke beim Eintritt in die Erdatmosphäre können sich nach einem Bericht des Focus unter anderem bei Telekommunikationssatelliten bemerkbar machen. Aber auch Satelliten des Navigationssystems GPS könnten demnach von dem Sonnensturm beeinträchtig werden. Auch mit Stromausfällen sei möglicherweise zu rechnen, wie die Vergangenheit bewies.

Dass Stromausfälle keine Seltenheit bei Sonnenstürmen sind, beweisen die Vorfälle aus den Jahren 1989 und 2003. In Kanada fiel stundenlang der Strom aus, weil Transformatoren zerstört wurden. In Schweden einige Jahre später dasselbe Bild. Ein Indikator für Sonnenstürme sind die Sonnenflecken, die meist als magnetische Paare auftreten und mehrere Monate lang anhalten können. Die damit verbundenen Magnetfelder können geomagnetische Stürme verursachen.

Wissenschaflter unterteilen geomagnetische Stürme in drei Phasen: Die Anfangsphase schwächt das Magnetfeld für eine gewisse Zeit - allerdings kommt diese Anfangsphase nicht bei jedem Sonnensturm vor. Danach beginnt die eigentliche Sturmphase zeichnet sich durch eine deutlich stärkere Beeinflussung des Magnetfelds aus, was in der Regel mehrere Stunden andauert. Abschließend folgt die sogenannte Erholungsphase, wenn der Wert des Magnetfelds wieder dem Normalzustand entspricht. Die letzte Phase kann zwischen mehreren Stunden und ein paar Wochen andauern.

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23.01.2012 10:54 Uhr
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Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
21.01.2012 20:39 Uhr
Zitat: (Original von Schneepflocke;9409748)
Hallo,
hier noch mal eine Info für Montag den 23.01.2012....
Ich denke es ist wichtig.

Und wie wichtig - ich komm Montag morgen mit der Fähre an und muss mit Navi durch die Niederlande den Weg nach Gelsenkirchen finden und von dort nach Köln. 
Bewertung: 0
21.01.2012 19:53 Uhr
Habe den Link vergessen einzutragen.
Hier der Link
www.swpc.noaa.gov
Bewertung: 0
21.01.2012 19:51 Uhr
Hallo,
hier noch mal eine Info für Montag den 23.01.2012.

2012-01-20 16:35 G1 (Minor) Geomagnetic Storm Possible January 23 SWPC Forecasters have determined that the CME from NOAA Region 1402 near disk center yesterday will likely pass above (north) of Earth. This glancing blow will cause just G1 (Minor)…