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  • Assetto Corsa: Klasse Rennsimulation mit (noch) dünnem Spielumfang

    Und los: In der ersten Kurve geht es meist eng zu! Quelle: Kunos Simulazioni

    Assetto Corsa - der neue Stern am Rennspielhimmel? Wir haben für den Test kräftig am virtuellen Lenkrad gedreht und uns auf den Asphalt begeben. Soviel können wir an dieser Stelle schon mal verraten: Rennsimulations-Freaks dürfte Assetto Corsa viel Freude bereiten, auch wenn der Spielumfang derzeit noch zu Wünschen übrig lässt.

    Kurz vor Weihnachten 2014 veröffentlichte das italienische Ent­wicklerstudio Kunos Simulazioni die offizielle Releaseversion von Assetto Corsa. Das kleine Studio hatte sich in der Rennsimulati­onsszene bereits mit netKar Pro 2006 einen Namen gemacht. Die staubtrockene Simulation verfüg­te damals schon über ein ausge­klügeltes Reifenmodell und einen extrem hohen Grad an Realismus. Spielerisch war allerdings nicht so viel geboten. Es gab lediglich Mehrspielerrennen, aber keinerlei Inhalte für Solisten. Dennoch sorgte netKar Pro in seiner Nische für einiges Aufsehen. Im Jahr 2010 veröffentlichte das hochspezialisierte Entwick­lerstudio in Zusammenarbeit mit Ferrari die Simulation Ferrari Vir­tual Academy, eine leicht einge­schränkte Version des offiziellen Ferrari F1 Simulators.

    Weg mit dem Staub

    Mit Assetto Corsa versucht der Her­steller nun den Spagat zwischen trockener Simulation und Spiel. Die Rennerfahrung soll realistisch sein, aber auch Spaß machen. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen, schließlich sind Rennsim-Fans ein kritisches Völkchen. Kunos will diese Zielgruppe zufriedenstellen, gleichermaßen aber dafür sorgen, dass aus Assetto Corsa kein Ni­schenprodukt wird. Daher gibt es das Spiel bereits seit November 2013 als Early-Access-Version. Seit dieser Zeit wird der Titel regelmä­ßig erweitert, verbessert und verän­dert. Das Prinzip Early Access hat sich für Kunos dank erstklassigem Feedback einer großen Fangemein­de auf jeden Fall ausgezahlt.

    Viele Spielmodi

    Auf der Habenseite steht in Sachen Spielmodi eine ganze Menge: Im Einzelspielermodus dürft ihr im freien Training beliebige Fahrzeuge und Strecken ausprobieren. In den Modi Hotlap und Timeattack geht ihr auf die Jagd nach der besten Zeit und in speziellen Drift-Events versucht ihr, in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Punkte durch gekonntes Querfahren zu erzielen. Geselliger wird es dann im Race-Modus. Hier darf der Spie­ler gegen die KI schnelle Rennen oder sogar ganze Rennwochenen­den bestreiten. Das Kernstück ist der Karrieremodus. Hier werden in fortlaufenden Rennserien mit immer schnelleren Fahrzeugen Kombinationen aus oben genann­ten Events gefahren, um bei aus­reichend Erfolgen dann die nächste Serie freizuschalten. Das ist zwar ganz nett gemacht, allerdings wird der Spieler im Verlauf der Karriere überhaupt nicht belohnt, denn alle Fahrzeuge und Strecken stehen so oder so schon von Beginn an zur Verfügung!

    02:01
    Assetto Corsa: Ruf CTR Yellowbird auf dem Nürburgring

    Mehr Spieler = Mehr Spaß?

    Ein Rennspiel ohne Onlinemodus ist heutzutage undenkbar. Selbst­verständlich gibt es diesen auch in Assetto Corsa. In einer Art Lobby kann man einen passenden Ser­ver suchen und diesem recht un­kompliziert beitreten, sofern nicht schon eine Rennsession läuft. Der Serverbetreiber gibt dabei Stre­cke, Fahrzeugauswahl, Runden­zahl und erlaubte Fahrhilfen vor. Möchte man den eigenen Rechner als Server hosten, muss man dies außerhalb des Spiels mittels eines kleinen Tools tun. Technisch funk­tionieren Mehrspielerrennen sehr gut, wir hatten keine Verbindungs­probleme. Weil der Rennbetrieb aber von niemandem überwacht wird, und es kein Bestrafungssys­tem gibt, kämpft man in der Regel mit den üblichen Problemen von öffentlichen Rennspiel-Servern: Stellenweise wird frustrierend un­fair gerempelt und überholt. Das ist aber ein Problem der meisten Rennspiele. Wer sich daran stört, der muss organisierten Ligen oder Clubs beitreten.

    Klasse statt Masse

    Inhaltlich hat Assetto Corsa einiges zu bieten, wobei gerade der Um­fang der mitgelieferten Strecken etwas gering ausfällt. Dafür sind diese umso besser umgesetzt. Ku­nos hat keine Mühen gescheut und sämtliche Strecken aufwendig la­sergescannt. Das Verfahren liefert ein millimetergenaues Abbild der Realität, sodass jede Bodenwelle dort ist, wo sie sein soll. Das macht sich bezahlt, denn bei der virtuel­len Fahrt wirken die Strecken sehr lebendig und auch real. Neben ei­nigen bekannten und weniger be­kannten Rundkursen (z. B. Spa, Sil­verstone, Monza) gibt es auch eine Punkt-zu-Punkt Hillclimb-Strecke. Auch fahrzeugtechnisch ist sicher­lich für jeden etwas dabei. Vom Kleinwagen bis zum Formel-Mons­ter ist alles vorhanden. Die meisten Autos gibt es auch noch in mehre­ren Tuningstufen- und Zusatzvari­anten. Genaueres erfahrt ihr in obi­gem Extrakasten. Bewundern darf man die virtuellen Schlitten nicht nur auf der Strecke, sondern auch in einem Showroom, bei dem man sich jedes noch so kleine Detail ge­nau anschauen kann.

    04:49
    Assetto Corsa - Das simulationslastige Rennspiel im Technik-Video
  • Assetto Corsa

    Assetto Corsa

    Developer
    Kunos Simulazioni (I)
    Release
    19.12.2014
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
    Es gibt 18 Kommentare zum Artikel
    Von mospider
    Deshalb gibt es ja den Singleplayer-Modus. Es gibt aktuell nur 3 Spiele/Sims dieser Art. rFactor2, RaceRoom Racing Exp. und eben Assetto Corsa. Einen richtigen Karrieremodus gibt es bei keinem, weil es für die Zielgruppe eher uninteressant ist. Sowas zu bemängeln ist als wenn man einem Formel 1-Wagen ankreidet, dass er keine Sitzheizung oder keinen Zigarettenanzünder hat:-P.
    Von Headbanger79
    Also so wacklig finden wir es gar nicht. Allerdings fahren wir immer mit "Automatikgetriebe", wenn du also auch noch manuell mit einem Schalthebel fährst, wäre evtl. ein stabilerer besser.
    Aber bisher sind wir sehr zufrieden. Klar, wenn du mal heftig gegenlenken musst oder voll in die Bremse steigen, dann…
    Von LouisLoiselle


    Sieht wohl jeder anders. Mich z.b. juckt der MP nicht die Bohne.

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    • Es gibt 18 Kommentare zum Artikel

      • Von mospider Neuer Benutzer
        Deshalb gibt es ja den Singleplayer-Modus. Es gibt aktuell nur 3 Spiele/Sims dieser Art. rFactor2, RaceRoom Racing Exp. und eben Assetto Corsa. Einen richtigen Karrieremodus gibt es bei keinem, weil es für die Zielgruppe eher uninteressant ist. Sowas zu bemängeln ist als wenn man einem Formel 1-Wagen ankreidet, dass er keine Sitzheizung oder keinen Zigarettenanzünder hat:-P.
      • Von Headbanger79 Erfahrener Benutzer
        Zitat von GorrestFump
        Danke für den Tipp! Das erscheint mir aber schon recht wackelig oder? Ich glaub ich werd sowas aber mal testen, für Playseat hab ich keinen Platz und auf Schreibtisch keinen Bock - bleibt eigentlich nur sowas oder Gamepad...
        Also so wacklig finden wir es gar nicht.…
      • Von LouisLoiselle VIP
        Zitat von mospider
        Die Motivation bezieht man aus eigenen Zielen und dem Multiplayer-Modus.
        Sieht wohl jeder anders. Mich z.b. juckt der MP nicht die Bohne.
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Assetto Corsa
Klasse Rennsimulation mit (noch) dünnem Spielumfang
Assetto Corsa - der neue Stern am Rennspielhimmel? Wir haben für den Test kräftig am virtuellen Lenkrad gedreht und uns auf den Asphalt begeben. Soviel können wir an dieser Stelle schon mal verraten: Rennsimulations-Freaks dürfte Assetto Corsa viel Freude bereiten, auch wenn der Spielumfang derzeit noch zu Wünschen übrig lässt.
http://www.pcgames.de/Assetto-Corsa-Spiel-18303/Tests/Klasse-Rennsimulation-mit-noch-duennem-Spielumfang-1148024/
16.01.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/01/Assetto-Corsa-1-pc-games_b2teaser_169.jpg
assetto corsa,rennspiel
tests