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  • Assassin's Creed: Syndicate im Test: Aus der Unity-Krise wieder in die Erfolgszone

    Wir verraten in unserem Test, wie und warum Assassin's Creed: Syndicate die Meuchelmörder-Serie nach dem tendenziell enttäuschenden Unity wieder auf den richtigen Weg zurückführt! Froschschenkel waren gestern, jetzt steht Black Pudding auf dem Speiseplan - und der schmeckt ein ganzes Stück besser!

    Weil's modern ist, an jeden Skandal und jedes Skandälchen ein "Gate" anzuhängen, machen wir jetzt einfach mal mit: Der Unitygate von 2014 hat den Ruf der Assassin's Creed-Reihe nach dem sehr positiv aufgenommenen Black Flag in der Spielergemeinde in bis dato ungeahnte Tiefen sinken lassen: Zahllose Bugs und der Verzicht auf viele etablierte Spielmechaniken der Action-Adventure-Vorgänger konnten auch durch das toll umgesetzte Paris und den sympathischen Protagonisten – nicht unbedingt eine Stärke der Serie – nur bedingt ausgeglichen werden. Vor allem auf dem PC sorgte das Spiel dank einer unterirdischen Performance und noch wesentlich massiverer Bugs für lange Gesichtern bei Fans der Reihe und zog sogar eine Entschuldigungs-Aktion vonseiten Ubisofts nach sich, bei der enttäuschte Käufer ein Gratisspiel des Publishers erhielten und sich den ersten DLC des Paris-Abenteuers kostenlos herunterladen durften. Syndicate hat also viel Wiedergutmachungsarbeit zu leisten, zumal sich auch das neue Hauptentwicklungsstudio Ubisoft Québec erst einmal beweisen muss. Dieses übernimmt diemal das Zepter von Ubisoft Montréal.

    Assassin's Creed: Syndicate: Update zur PC-Version

    Egal, ob wir durch die Straßen rennen, Gegner verprügeln oder mit dem Seilwerfer über Häuserdächer gleiten: Die Bildwiederholungsrate beibt am PC konstant auf einem hohen Niveau. Egal, ob wir durch die Straßen rennen, Gegner verprügeln oder mit dem Seilwerfer über Häuserdächer gleiten: Die Bildwiederholungsrate beibt am PC konstant auf einem hohen Niveau. Quelle: PC Games Inzwischen konnten wir auch jede Menge Zeit mit der PC-Fassung von Assassin's Creed: Syndicate verbringen und können Entwarnung geben: Das Spiel läuft um Welten besser, als dies bei Unity 2014 der Fall gewesen war. Framerateeinbrüche gab es so gut wie keine, auf unserem Testrechner (Intel Core i7-4790 CPU @ 3.60 GHz, 16 Bit RAM, 64-Bit), lief es durchgehend mit 60 oder mehr Frames pro Sekunde. Aber auch auf halbwegs gut ausgerüsteten Mittelklasserechnern macht der Titel ersten Userberichten nach keine Probleme, sofern man nicht auf den höchsten Einstellungen spielt. Die offiziellen PC-Systemanforderungen findet ihr hier. Bezüglich der Bugs gibt es auch Positives zu vermelden. Klar, ab und an verhält sich die KI noch immer merkwürdig und nicht immer werden Objekte perfekt im realen Raum positioniert, allerdings kommt es uns vor, als würde das Spiel dank der Patches bereits weniger fehlerbehaftet daherkommen als die Konsolenversionen. Und auch die waren ja bis auf wenige Ausnahmen relativ frei von dramatischen Bugs. Unsichtbare Personen in Zwischensequenzen oder Missionen, die man aufgrund fehlender Missionsmarker nicht abschließen konnte, fielen uns während des PC-Tests nicht auf.
    In den Zwischensequenzen gefallen in der PC-Version kleine Details, die auf den Konsolen nicht ganz so hübsch rüberkamen. Keine Frage, Ubisoft hat in diesem Jahr in dieser Hinsicht sehr gute Arbeit abgeliefert. In den Zwischensequenzen gefallen in der PC-Version kleine Details, die auf den Konsolen nicht ganz so hübsch rüberkamen. Keine Frage, Ubisoft hat in diesem Jahr in dieser Hinsicht sehr gute Arbeit abgeliefert. Quelle: PC Games
    Eine markante Verbesserung zu den Konsolenversionen stellen die Ladezeiten dar, welche im Schnitt um gut zwei Drittel kürzer daherkommen und – je nach Situation – zwischen etwa acht und maximal 20 Sekunden in Anspruch nehmen. Mal aufs Klo gehen oder Kaffee kochen, wie es bei den 40- bis 60-Sekunden-Wartezeiten auf PS4 und Xbox One der Fall war, fällt also zum Glück flach. Und auch die Grafik macht einen Sprung nach vorne. Die Texturen sind schärfer, die Detailstufe ist höher und einige nette Effekte erfreuen das Auge. Ubisoft arbeitet hier übrigens mit Nvidia zusammen, einige grafische Spielereien wie Temporales Anti-Aliasing (TXAA) oder weiche Schatten (PCSS) gibt's nur für Besitzer einer entsprechenden Grafikkarte. Das kann man mit Recht kritisieren, es fällt aber in Wahrheit nicht weiter ins Gewicht.

    Grafisch sah Assassin's Creed: Syndicate schon auf den Konsolen mehr als anständig aus. Auf dem PC überzeugt der Titel erwartungsgemäß noch mehr. Grafisch sah Assassin's Creed: Syndicate schon auf den Konsolen mehr als anständig aus. Auf dem PC überzeugt der Titel erwartungsgemäß noch mehr. Quelle: PC Games Serientypisch wenig überraschend nicht überzeugen kann die Steuerung via Maus und Tastatur. Um Jacob und Evie sicher durch London zu manövrieren, sind ganz schöne Fingerverrenkungen nötig. Die Maus dient zudem primär der Steuerung der Kamera sowie einiger Aktionen während der Navigation und der Kämpfe, Pistole, Wurfmesser und Co. profitieren dadurch, da nur selten wirklich Präzision benötigt wird, kaum von der genaueren Zielmöglichkeit. Wir raten dringend dazu, das Gamepad eurer Wahl zum Spielen zu benutzen. So markant, dass wir die PC-Version von Assassin's Creed: Syndicate gegenüber den Konsolenversionen in unserer Test-Wertung erhöhen wollen, sind die Verbesserungen zwar nicht. Ubisoft hat aber dennoch ganze Arbeit geleistet und liefert nach dem Unity-Technikdebakel eine PC-Fassung des neuesten Assassin's Creed ab, die sich wirklich sehen lassen kann – wie auch die fast durchgehend positiven Userbewertungen auf Steam beweisen.

    Test-Video zu Syndicate
    12:01
    Assassin's Creed: Syndicate - Test-Video der PS4- und Xbox-One-Version
    Spielecover zu Assassin's Creed Syndicate
    Assassin's Creed Syndicate

    Assassinen gegen Templer, die X-te

    Mit Jacob und Evie Frye erwarten uns erstmals zwei spielbare Figuren auf einmal. Leider wird das eigentlich interessante Feature spielerisch kaum genutzt. Mit Jacob und Evie Frye erwarten uns erstmals zwei spielbare Figuren auf einmal. Leider wird das eigentlich interessante Feature spielerisch kaum genutzt. Quelle: PC Games Und wahrlich, das Vorhaben ist geglückt – Syndicate greift die durchaus vorhandenen Stärken von Unity auf und vermengt sie zusammen mit zahlreichen Verbesserungen sowie einer Handvoll Neuerungen zu einem runden Gesamtpaket, das dem Namen Assassin's Creed wieder zu alten Ehren verhilft. Massive Bugs ließen sich während unseres Tests an einer Hand abzählen (siehe dazu unseren Artikel zum Thema), das Geschehen läuft die meiste Zeit flüssig und die Spielwelt ist wieder einmal eine Klasse für sich. Weil wir aber schlechte Menschen sind, fangen wir erst einmal mit den negativen Aspekten an – in puncto Handlung haben die Macher inzwischen wohl endgültig aufgegeben. Die Gegenwartsgeschichte wird in einer Handvoll kurzer Zwischensequenzen abgehandelt, bei denen wir den Serienveteranen Rebecca und Sean bei der Suche nach einem geheimnisvollen Artefakt über die Schulter schauen. Angesichts unzähliger abstruser Wendungen, seltsamer Entscheidungen, unaufgelöster Handlungsstränge und Figuren mit dem Charisma von halb getrocknetem Pappmaché könnten uns all diese Geschehnisse aber ohnehin kaum noch gleichgültiger sein.

    Aber auch in der Vergangenheit der 1860er-Jahre bekleckert sich das Spiel nicht unbedingt mit erzählerischem Ruhm: Wir übernehmen die Kontrolle über das Geschwisterpaar Jacob und Evie Frye, ihres Zeichens Teil der britischen Assassinenbruderschaft und von zwei unterschiedlichen Motivationen vorangetrieben – Evie will einen legendären Edensplitter finden (wer mit den Serien-Hintergründen dieser Artefakte nicht vertraut ist: fragt nicht!), der andere will schlicht und ergreifend die Bruderschaft weiter ausbauen. Aus dieser simplen Prämisse ergibt sich eine ebenso einfach gestrickte Handlung, der es primär daran gelegen ist, die ungleichen Helden mit zahlreichen historischen Figuren wie Charles Darwin, Alexander Graham Bell, Florence Nightinggale oder Queen Victoria in Kontakt zu bringen. Oh, und natürlich, um eine Erklärung für das neue Zwei-Figuren-System zu liefern.

    Über und auf den Straßen Londons

    In den teils wilden Kutschenfahrten können wir auch jederzeit auf das Dach unseres Gefährts springen und von hier aus feindliche Karossen übernehmen. In den teils wilden Kutschenfahrten können wir auch jederzeit auf das Dach unseres Gefährts springen und von hier aus feindliche Karossen übernehmen. Quelle: PC Games Erstmals übernehmen wir mit Jacob und Evie nämlich die Kontrolle über gleich zwei Protagonisten. Während wir in der Stadt unterwegs sind, können wir mittels Menübefehl jederzeit zwischen ihnen wechseln. Wen wir in den Hauptmissionen steuern, ist hingegen von Spiel vorgegeben. An und für sich eine nette Idee, die jedoch nicht zu Ende gedacht wurde, denn spielerisch hat das Feature kaum Auswirkungen. Ja, Jacob verfügt gegen Ende gegen ein paar Kampffähigkeiten, die Evie nicht ausführen kann, und sie wird im Gegenzug zur Schleichmeisterin. Die Unterschiede wirken sich aber kaum aus und ein Zusammenspiel der Figuren in den Missionen gibt es überhaupt nicht; mehr noch, der zweite Protagonist ist in den meisten Missionen gar nicht anwesend. Warum man sich hier nicht eine Scheibe von Spielen mit vergleichbaren System wie etwa GTA 5 abgeschnitten hat, sei dahingestellt. Somit verkommt die gute Idee zum Gimmick.

    Alles andere als eine Spielerei ist hingegen der neue Seilwerfer. In bester Batman-Manier können wir uns mithilfe des praktischen Helferleins über weite Häuserschluchten oder an Fassaden emporziehen. Man mag einwenden, dass dies diametral zum bewährten Klettergameplay der Serie ist – und das stimmt. Allerdings sorgt der Seilwerfer dafür, dass nervige Auf- und Abstiege sowie das erneute Erklimmen von Türmen nach einem versehentlichen Sprung nach unten der Vergangenheit angehören – ein Knopfdruck, und wir sind wieder oben. Wem das völlig gegen den Strich geht, der kann auf das Feature aber auch praktisch vollkommen verzichten und wie gehabt klettern, was die virtuellen Finger hergeben.

    Als weniger optional erweisen sich hingegen die neu hinzugekommenen Kutschfahrten. Jederzeit im freien Spiel und regelmäßig in den Missionen nehmen wir auf dem Kutschbock Platz, etwa um NPCs von A nach B zu bringen oder feindliche Gefährte durch gezielte Rammattacken zu zerstören. Schön: Per Knopfdruck steigen wir auf das Dach unserer Kutsche, springen von hier aus auf ein neben uns fahrendes Exemplar und übernehmen dieses kurzerhand. Das funktioniert wunderbar, hätte in den Missionen aber gerne noch öfters genutzt werden können – meistens sind wir nur mit Fahren beschäftigt. Klar, auch an dieser Neuerung kann man sich mit Blick auf die Seriengeschichte stören und sagen, dass man sich damit zu sehr an GTA und Co. annähert – die Pferde in zahlreichen Vorgängerspielen hatten in aber Wahrheit auch keine andere Funktion inne als die Kutschen heute.

    04:33
    Assassin's Creed: Syndicate - Ersteindruck der Test-Version (Xbox One/PS4) im Video
    Assassin's Creed Syndicate

    Das leichte Leben der Assassinen

    Abseits dieser drei wichtigsten Neuerungen erwartet uns das gewohnte Assassin's Creed-Gameplay. Heißt im Klartext: Wir absolvieren in – diesmal insgesamt neun – Sequenzen verschiedene Missionen, die uns etwa vor die Aufgabe stellen, Zielpersonen zu beschatten, Kämpfe zu bestreiten, lautlos Meuchelmorde auszuführen oder als Bodyguard für NPCs zu agieren. Neben den Haupt- erwarten uns zumeist auch sekundäre Aufgaben, die uns etwa vorschreiben, auf welche Art und Weise wir einen Auftrag ausführen, wie lange wir für die Eroberung einer Kutsche benötigen oder verlangen, dass wir bei einem Auftrag auf der Themse nicht mit dem Wasser in Berührung kommen. Das klappt dank einer im Vergleich zum Vorgänger deutlich verbesserten Steuerung gut – zwar hat man noch immer nicht die volle Kontrolle, so häufig wie bisher bleibt man aber nicht mehr an Hauskanten oder auch Stuhllehnen hängen. Endlich klappt auch das in Unity eingeführte System reibungslos, das uns mittels Druck auf die Schultertaste in offene Häuserfenster klettern lässt!

    Auch das Kampfsystem wurde überarbeitet, orientiert sich noch stärker als bisher an den Arkham-Spielen und ermöglicht es, gezielter auf feindliche Aktionen zu reagieren. Anders als in Unity ist es in Syndicate etwa wieder problemlos möglich, feindlichem Beschuss auszuweichen. Zu guter Letzt blieb auch das Schleichen nicht unangetastet und gibt uns wieder deutlich mehr Möglichkeiten an die Hand als im Paris-Ausflug. Frohlocket – die Möglichkeit, zu pfeifen, ist zurückgekehrt! Die Kehrseite all dessen ist, dass der Titel einen ganzen Zacken einfacher daherkommt als bisher – tendenziell schon fast zu einfach. Gerade in den Kämpfen ist es nun fast unmöglich, zu versagen, wenn man nicht gerade gegen Gegner antritt, deren Level massiv über dem eigenen liegt. Auch kommt es uns so vor, als sei die KI der Feinde insgesamt etwas schwächer als zuvor.

    Erfahrungen eines Assassinen

    Die Rundumblicke, sobald wir einen Synchronisationspunkt aktiviert haben, gehören nicht umsonst zu den einprägsamsten Momenten in der Serie. Bei Syndicate ist das nicht anders. Die Rundumblicke, sobald wir einen Synchronisationspunkt aktiviert haben, gehören nicht umsonst zu den einprägsamsten Momenten in der Serie. Bei Syndicate ist das nicht anders. Quelle: PC Games Jawohl, unsere Figuren steigen im Level auf, denn als Belohnung für die Missionen winken neben Geld und Ressourcen, mit denen wir neue Ausrüstung kaufen beziehungsweise herstellen, auch Erfahrungspunkte; jeweils für 1.000 Stück erhalten wir einen Fähigkeitenpunkt, den wir in separaten Skill Trees für Jacob und Evie investieren können. Zudem existiert ein weiterer Fähigkeitenbaum, der uns Einfuss auf die Umwelt nehmen lässt, indem er etwa unsere Feinde schwächt oder unsere – per simplem Knopfdruck – rekrutierbaren NPC-Mitstreiter stärkt. Aber auch abseits der Missionen können wir freilich Erfahrung und Moneten sammeln; dann erforschen wir die riesige Spielwelt, öffnen Kisten, erledigen Nebenmissionen, klauben emsig Sammelgegenstände auf und mehr.

    Ähnlich wie etwa in Brotherhood können wir zudem wieder die Stadt erobern, indem wir in den verschiedenen Distrikten die jeweils vorherrschenden Gangs im Rahmen von Nebenaufgaben schwächen und uns anschließend in einer Prügelei mit dem jeweiligen Gangführer zum neuen Boss empormeucheln. Komplettisten sind wieder einmal eine ganze Weile beschäftigt, dürften dank zahlreicher Verbesserungen im Vergleich zu Unity aber deutlich mehr Spaß haben. So sind etwa die extrem nervigen Timing-Aufgaben beim Öffnen von Truhen Geschichte, Sammelgegenstände lassen sich bei Bedarf wieder per bei Händlern gekauften Schatzkarten auf der Map offenbaren und die ungemein nervigen Social Features, die uns den Zugriff auf manche Collectibles bis zum künstlich verwehrten und erst Monate nach dem Release per Patch entfernt wurden, gibt es zum Glück auch nicht mehr.

    02:22
    Assassin's Creed Syndicate: Video-Grafikvergleich PS4 vs. Xbox One
    Spielecover zu Assassin's Creed Syndicate
    Assassin's Creed Syndicate

    Zu zweit, aber alleine in London

    Die Kutschenfahrten sind Geschmacksache, erweitern unserer Meinung nach das Spielgefühl aber auf positive Art und Weise. Die Kutschenfahrten sind Geschmacksache, erweitern unserer Meinung nach das Spielgefühl aber auf positive Art und Weise. Quelle: PC Games Ebenfalls nicht mehr mit an Bord ist ein Mehrspielerpart, weder die Koop- noch die kompetitive Variante. Wie schwer dieser Umstand wiegt, ist Geschmacksache. Da es allerdings so scheint, als habe das Hauptspiel durch den Verzicht und den dadurch entstandenen Ressourcengewinn der Entwickler gewonnen, wollen wir darüber nicht zu böse sein. Wesentlich schwerer fallen die Ladezeiten ins Gewicht, die jenseits von Gut und Böse angesiedelt sind und sogar bei einem Checkpoint-Neustart schon mal gut 40 Sekunden bis eine Minute in Anspruch nehmen können. Immerhin erhalten geduldige Naturen dafür wieder mal ein künstlerisches und technisches Videospielemeisterstück, das sich auch vor dem bereits ungemein hübschen Unity nicht verstecken muss. Insgesamt überwiegen auf jeden Fall die positiven gegenüber den negativen Aspekten, und wir sagen: Willkommen zurück, Assassin's Creed!


    Assassin's Creed Syndicate (PS4)

    Spielspaß
    85 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung

    Assassin's Creed Syndicate (PC)

    Spielspaß
    85 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung

    Assassin's Creed Syndicate (XBO)

    Spielspaß
    85 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Massiv aus Fehlern des Vorgängers gelernt
    Spielwelt London sehr gut umgesetzt
    Großteils gelungene neue Gameplay-Ideen
    Die Rückkehr der Pfeiffunktion!
    Simplifiziertes, aber responsiveres Kampfsystem
    Ausweichen von Schüssen leichter als bei Unity
    Läuft die meiste Zeit sehr flüssig, keine massiven Ruckler
    Kein Timing-Minispiel beim Kistenöffnen mehr
    Deutlich verbesserte Klettersteuerung
    Grafisch gut angepasste PC-Version
    Deutlich kürzere Ladezeiten am PC
    Uninteressante Handlung
    Ebenso lahme Figuren
    Sehr einfach an der Grenze zur Unterforderung
    Extrem lange Ladezeiten
    NPCs wirken dümmer als zuvor
    Verbesserte Adler-Vision ohne Aufladezeiten
    Seilwerfer und Kutschenfahrten für Puristen eventuell störend
    Mikrotransaktionen sind mit an Bord
    Zwei-Figuren-Feature wird spielerisch kaum genutzt
    Steuerung per Maus und Tastatur ist sehr umständlich
    Fazit
    Versprechen eingelöst: Die Assassinen machen nach Unity wieder Boden gut - und auch auf dem PC erlaubt sich das Abenteuer keine groben technischen Schnitzer.

    • Es gibt 63 Kommentare zum Artikel

      • Von sauerlandboy79 Erfahrener Benutzer
        Zitat von schweibi
        Ich werd mal noch etwas abwarten, bis der Preis etwas runter ist. Aber interessant wie unterschiedlich die Einschätzungen zu AC sind. Mir persönlich hat BlackFlag bislang am besten gefallen, aber Brotherhood ist knapp dran. Weniger gut fand ich Revelations und Unity…
      • Von schweibi Erfahrener Benutzer
        Ich werd mal noch etwas abwarten, bis der Preis etwas runter ist. Aber interessant wie unterschiedlich die Einschätzungen zu AC sind. Mir persönlich hat BlackFlag bislang am besten gefallen, aber Brotherhood ist knapp dran. Weniger gut fand ich Revelations und Unity. Und das erste AC würd ich heute vermutlich eher nicht mehr spielen, die Missionen wiederholen sich ja ständig. Aber atmosphärisch gesehen einer, wenn nicht der beste Teil.
      • Von MichaelG Erfahrener Benutzer
        Bislang gefällt mir Syndicate sehr gut. Besser als Unity.
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Assassin's Creed Syndicate
Assassin's Creed: Syndicate im Test: Aus der Unity-Krise wieder in die Erfolgszone
Wir verraten in unserem Test, wie und warum Assassin's Creed: Syndicate die Meuchelmörder-Serie nach dem tendenziell enttäuschenden Unity wieder auf den richtigen Weg zurückführt! Froschschenkel waren gestern, jetzt steht Black Pudding auf dem Speiseplan - und der schmeckt ein ganzes Stück besser!
http://www.pcgames.de/Assassins-Creed-Syndicate-Spiel-55569/Tests/Review-zum-Action-Adventure-1175292/
20.11.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/05/ACS_Screen_ThamesRiver_wm_20150512_1830cet-pc-games_b2teaser_169.jpg
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