Assassin's Creed - So schneidet der Meuchelmörder auf dem PC ab
Ehre, Tod und Verrat - Altaïr meuchelt endlich auch auf dem PC, schwächelt aber auf Dauer etwas.
Quelle: Ubisoft
Für Altaïr gibt es fast keine Grenzen: Er klettert Wände empor und springt von Dach zu Dach. Ein großer Spaß dank einfacher Steuerung.
Die Attentate laufen immer nach demselben Schema ab. Sie machen sich per Pferd auf den Weg zur Stadt und durchqueren das Königreich. Die Reiteinlagen funktionieren überraschend gut, die Rösser verhalten sich erfreulich realistisch. Dies täuscht aber nicht darüber hinweg, dass sich die Reisen durch die Einöde hinziehen. Dort passiert nämlich kaum etwas, außer dass Sie ab und an auf eine Patrouille treffen. Haben Sie den Weg in eine Stadt einmal gefunden, geht es per Schnellreisesystem von Masyaf in die Wunschmetropole. Dort suchen Sie zunächst Ihren Kontaktmann auf. Der verrät Ihnen Details zum Auftrag. Der Job eines professionellen Attentäters umfasst zu Beginn Recherche: Erst wenn Sie Ihr Opfer in- und auswendig kennen, gelingt seine Beförderung ins Jenseits reibungslos. Dazu stehen neun Investigationsmissionen zur Wahl. Die Konsolen-Version bietet lediglich fünf: Taschendiebstahl, Belauschen, Befragung, Sammeln von Flaggen und die Beseitigung von Leuten im Auftrag von Informanten. Die vier zusätzlichen Aufgaben der PC-Fassung (siehe Kasten Seite 118) sollen das Abenteuer für den Spieler abwechslungsreicher gestalten. Doch der Plan geht nicht auf, denn es läuft trotzdem stets auf dasselbe hinaus: Ein paar Quests lösen, meistens sind diese recht einfach, und schon kann das Attentat starten.
Quelle: pcgames.de
Dank rechter Maustaste blockt Altaïr gegnerische Angriffe automatisch.
Wer hier das heimliche Vorgehen eines Nummer 47 aus Hitman: Blood Money erwartet, irrt. Zwar geht Altaïr zu Beginn möglichst unentdeckt vor, jedoch erfolgt auch keine Bestrafung, wenn Sie sich bis zu Ihrem Opfer durchmetzeln. Am Ende stehen sowieso langwierige Schwertkämpfe gegen dutzende Wachen, Soldaten oder andere Anhänger des Opfers an. Einen Anschlag unauffällig zu erledigen, ist fast unmöglich. Mehr Schleicheinlagen und taktisches Vorgehen wie in Eidos' "Killerspiel" hätten sicher mehr Abwechslung geschaffen.
WERBUNG:
Assassin's Creed jetzt bei sqoops bestellen!

verschenktes potential.. leider.. aber wenigstens nich in dem ausmaße eine hellgate london xD !
* WARNUNG - LEICHTE SPOILER *
Grafisch ist Assassin's Creed sowohl für den PC als auch für die PS3 eine Offenbarung - keine Frage. Spielerisch erinnert es mich eher an das gute alte Pirates!. Aber storymäßig ist es meiner Meinung nach das Schwächste, was ich seit langem gespielt habe.
Eigentlich spielen wir doch einen Typen der ein (sehr ausgefeiltes) Computerspiel spielt. Da gibt sich Ubisoft soviel Mühe eine glaubhafte fantastische Welt zu erschaffen in der ein spannender subtiler Krieg abläuft - nur um uns bei wirklich jeder Gelegenheit daran zu erinnern, dass eigentlich nichts echt ist. Warum? Wenn der Held stirbt - passiert eigentlich nichts. Wenn der Held verletzt wird - passiert eigentlich nichts. Warum war das nötig? Das Spiel hätte soviel mehr Atmosphäre gehabt, wenn wir das Gefühl hätten Altair zu sein und nicht in irgendwie mit einem Marionettensystem zu steuern. Dann hätten auch die repetierenden Missionen nicht gestört - weil man einfach wissen will, wie die Geschichte weitergeht. Wenn ich aber nach einem erfolgreichen Taschendiebstahl im Mittelalter die Informationen in meinem DNA-Profil als .pdf Anhang runterlade oder ständig geweckt werde weil meine Spielkonsole in der Spielkonsole überhitzt, dann ist jegliche Atmosphäre im Keim erstickt.
Selten hat ein Spiel soviel Potenzial verschenkt.
Wie ist eure Meinung dazu?
Geniales Spiel... Bin, ohne die Konsolenversionen zu kennen, da ran gegangen. Läuft auf meinem Intel Duo 6750 mit ner 8800 GTX und 2 GB Ram auf höchster Auflösung bei 22 Zoll TFT ohne Fehl und Tadel.
Plus: Geniale Grafik, spannende Story, grandioser Weitblick von den Aussichtspunkten,tolle Animationen der Leute in den Städten,viele Nebensachen zu erledigen ( ja, dass find ich klasse!), denn man muss ja nicht gleich mit dem Meucheln anfangen..... und noch mehr. Auch gut, dass in der PC-Version 4 weitere Sachen zu erledigen sind, die in den Konsolenversionen nicht dabei sind.
Doch wo Licht , da auch Schatten.
Minus: die Steuerung mit Keyboard und Maus ist nicht so gelungen ( z.B. ist das Bestehlen ziemlich nervig..), die Übersichtskarte ist etwas verwirrend, bei Gefechten ist die Kamera meiner Meinung nach, etwas zu weit weg, Draufsicht? Sprünge etc. bedürfen manchmal mehrmaliger Versuche.
Ansonsten ein Top-Game, ich denke,es sollte in keiner Sammlung fehlen.
Aufgrund des Endes wird es wohl eine Fortsetzung gen.
ich hab durch Zufall deine Frage im Titel entdeckt :D
meine Grafikkarte hat 512 MB
Zum Spiel selber ist aber glaube ich schon alles gesagt worden, weil es ohnehin nicht so viel zu sagen gibt. Die Geschichte wird nett vorgetragen, aber dem Spiel mangelts es wirkilch an Abwechslung. Nach 2 oder 3 Spielstunden hat man irgendwie das Gefühl sich bereits zu wiederholen und die Motivation sinkt merklich. Das Spiel lebt eindeutig zu 70% von seiner durchaus gelungenen Präsentation, von der man leider viel zu schnell alles gesehen hat