Doc. Story erzählt: Die Hintergrundgeschichte von Assassin's Creed
Die Geschichte von Assassin's Creed beginnt im Jahr 2012. Der in seinem Leben bisher nur bedingt erfolgreiche Barkeeper Desmond Miles wird vom mysteriösen Konzern Abstergo Industries entführt. Abstergo verwendet Desmond als Testobjekt für seinen "Animus", eine Vorrichtung, die die Erinnerungen seiner Vorfahren stimulieren kann und diese durch Desmond individuell erlebbar macht. Er schlüpft dabei in die Rolle von Altair Ibn La-Ahad, einem Mitglied der Assassinen, die sich in der Zeit des dritten Kreuzzuges vor allem durch ihre besondere Schonungslosigkeit hervortaten. Ziel der Assassinen: Die Beendigung der Feindseligkeiten im Heiligen Land.
Altair soll für die Assassinen mit Hilfe seiner Kameraden ein wertvolles Artefakt aus dem Tempel von Salomon bergen, den sogenannten Edensplitter. Dumm nur, dass er dabei von Robert de Sablé, seines Zeichens Mitglied der Tempelritter und erbitterter Feind der Assassinen, unterbrochen wird. Bei seinem Versuch, das Artefakt von de Sablé zurückzuerobern, bricht er zu allem Überfluss alle drei heiligen Gelöbnisse der Assassinen: 1. Gib dich deinen Feinden nicht zu erkennen. 2. Töte keine Unschuldigen. 3. Bringe die Bruderschaft nicht in Gefahr. Bei seinem Meister Al Mualim derart in Ungnade gefallen, wird Altair zum Novizen degradiert - dennoch: Er erhält die Aufgabe, neun Schlüsselfiguren des dritten Kreuzzuges in den Städten Jerusalem, Damaskus und Akkon zu töten, um so endlich Frieden zwischen den Kreuzzüglern und den Sarazenen zu schaffen.
Während Altair seine Mission erfüllt, gelangt er zu immer weiteren Einsichten über die Verbindungen seiner Opfer zu den Tempelrittern und deren Plan, den Kreuzzug zu beenden und das Heilige Land für immer unter ihre Kontrolle zu bringen. Er findet außerdem heraus, dass seine Zielpersonen nicht nur einfach am Ausgang des Kreuzzuges interessiert sind, sondern vielmehr an einer neuen Weltordnung. De Sablés Plan ist es demnach nicht mehr vorrangig, die Sarazenen zu besiegen, sondern Moslems und Christen gegen ihren gemeinsamen Feind, die Assassinen, zu vereinen. Als er schließlich de Sablé ausschaltet, erfährt Altair, dass sein Meister Al Mualim selbst ein Mitglied der Tempelritter ist und ihn benutzt hat, um die anderen Mitglieder auszuschalten und den Edensplitter für sich selbst zu beanspruchen.
Nachdem er daraufhin zu Al Mualim zurückkehrt, erfährt er, dass der Edensplitter der Ursprung vieler angeblicher Wunder der Menschheitsgeschichte ist. So sind etwa die biblische Teilung des Roten Meeres oder die zehn ägyptischen Plagen auf den Splitter zurückzuführen. Al Mualim will den Splitter nun verwenden, um die Menschheit einer Gehirnwäsche zu unterziehen und so alle kriegerischen Auseinandersetzungen zu beenden. Nachdem Altair seinen ehemaligen Meister ebenfalls über die Klinge springen lässt und das Artefakt an sich nimmt, zeigt dieser in einer Art Hologramm die Fundorte der restlichen Edensplitter.
Desmond kehrt schließlich wieder in die Gegenwart (also das Jahr 2012) zurück, wo ihn ein Professor von Abstergo aus dem Weg schaffen will. Lucy Stillman, ebenfalls Abstergo-Mitarbeiterin, verhindert dies jedoch, indem sie auf die besondere Bedeutung von Desmond bei der Wiedererlangung der Artefakte hinweist. Desmond, der nun teilweise mit Altair synchronisiert ist, und dessen Fähigkeiten, zu sehen, was andere nicht sehen, übernommen hat, sieht an einer Wand im Abstergo-Gebäude plötzlich diverse Sätze und Symbole und erkennt Lucy Stillmann darüber hinaus als seine Verbündete. Dies lässt darauf schließen, dass Lucy, wie Desmond selbst, ein Mitglied der Assassinen ist und das die Organisation bis in die Gegenwart existiert.
Bildergalerie zu Assassin's Creed
(Markus Grundmann)
- Schlagwörter:
- , story
- , assassins creed


Klingt für mich so, als würde jeder Nachfahre der Assassinen die Fähigkeiten besitzen, jedoch müssen diese erst über Erinnerungen…