Assassin's Creed: Was taugt die PC-Version?
Seit Mitte November meucheln sich Konsolenspieler durch das Heilige Land des 12. Jahrhunderts. Ende März soll es auch für PC-Nutzer so weit sein: Assassin's Creed erscheint als Director's Cut.
Die Konterfunktion macht die Auseinandersetzungen zu leicht, setzt sie aber gut choregraphiert in Szene.
Die Geschichte ist schnell erklärt: In der Haut des mittelalterkillers Altaïr hinterlassen Sie in den Städten Jerusalem, Akkon und Damaskus eine Blutspur, um das Volk von tyrannischen Herrschern zu befreien. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Die Frage, die sich jedoch bislang aufdrängt: Wie will es Ubisoft Montreal schaffen, die für Gamepads optimierte Steuerung für den PC umzusetzen? Anhand einer kurz vor Redaktionsschluss eingetrudelten Vorschauversion verschafften wir uns einen ersten Eindruck davon. Per WASD-Tasten bewegen Sie Altaïr, die Maus dient dazu, die Kamera zu schwenken und Aktionen auszuführen. Altaïr hat zwei Vorgehensweisen, eine für unauffällige Handlungen, die andere, um richtig Rabatz zu machen. Die Varianten wechseln Sie per rechtem Mausknopf, was die restliche Tastenbelegung verändert (siehe Kasten). Während die Leertaste einmal dazu dient, in einer Gruppe Mönche unterzutauchen, so hechten Sie nach kurzem Klicken Wände empor. Auch der linke Mausbutton bekommt mehr Spielraum: Entweder dient er dazu, plump auf Ihren Gegner einzudreschen, oder Sie aktivieren die Konterfunktion. Was sich kompliziert anhört, klappt nach kurzer Eingewöhnung reibungslos.
Ein Kritikpunkt, mit dem Assassin's Creed auf den Konsolen zu kämpfen hatte: der eintönige Spielverlauf. Sie erkunden die Stadt, machen sich Freunde unter der Bevölkerung und holen sich Ihren Auftrag. Dann sind nur vier Minispiele, unter anderem Befragungen von Informanten, Taschendiebstahl oder das Belauschen von Passanten, nötig, um Altaïrs Attentate vorzubereiten - ein Vorgang der sich ständig wiederholt. Ubisoft verspricht, die Missionszahl auf dem PC mit vier neuen Investigationsarten beinahe zu verdoppeln. Wettrennen über die Dächer der Stadt, die lautlose Beseitigung von Bogenschützen, Verwüstung von Marktständen sowie Eskortmissionen kommen hinzu. Ob diese aber wirklich mehr Abwechslung bringen, ist ungewiss. Zumindest das Akrobatenwettrennen erwies sich bisher als zu einfach.
Was aber schon überzeugt, ist die Grafik und die Performance der Engine. Die Texturen sind hoch aufgelöst, die Lichteffekte laden zum Träumen ein. Lediglich die Passanten auf den Straßen hätten ein wenig mehr Details vertragen. Das Einstellungsmenü, in dem Sie den Detailgrad nach Lust und Laune verändern, zeigt, dass die Entwickler sich für die PC-Fassung tatsächlich Mühe gegeben haben und es sich hier nicht um eine schnell zusammengezimmerte Konsolenportierung handelt. Negativ fällt dennoch auf, dass zwei dicke, schwarze Balken den Bildschirmausschnitt einschränken, wie man es sonst nur von 16:9-Filmen kennt. Ubisoft blieb uns eine Aussage schuldig, ob man diese in der finalen Version ausschalten kann.
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Sonst könnte ich Mich ja gleich auf eine Playstation Seite Einloggen!
Konsolen sind out!
Sonst könnte ich Mich ja gleich auf eine Playstation Seite Einloggen!
Konsolen sind out!
3. Ist schon mal jemand von euch auf die Idee gekommen, dass ihr dann noch einen GUTEN Fernseher braucht?? Mein Monitor für den PC kostete 250 €, aber Fernseher kosten DEUTLICH mehr.
Als ob man Konsolen nicht an einen modernen Monitor anschließen könnte...