Assassin's Creed: Brotherhood im Test: Der bisher beste Teil der Serie - auch auf dem PC
Assassin's Creed: Brotherhood knüpft direkt ans Ende des Vorgängers an, stellt aber Charaktere kaum vor und erklärt Zusammenhänge nur knapp. Neueinsteiger verstehen hier deshalb oft nur Bahnhof. Kenner der Reihe freuen sich dafür über alte Bekannte.
Nachdem wir Assassin's Creed: Brotherhood nun sowohl auf der Xbox 360 als auch auf dem PC durchgespielt haben, müssen wir einfach sagen, dass es der bisher beste Teil der Reihe ist. Es gibt jede Menge zu tun im virtuellen Rom, die Kämpfe sind zwar einfach, machen aber jede Menge Spaß, die Assassinengilde ergänzt den Spielverlauf sinnvoll, auch wenn sie etwas zu mächtig ausfällt, und der Mehrspielermodus setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Natürlich gibt es Kritikpunkte wie den oft zu niedrigen Schwierigkeitsgrad, zeitweise KI-Aussetzer oder kleine Grafikbugs, doch alles in allem fesselte uns Ezios zweites Abenteuer gut 25 Stunden vor den Monitor und es kam in keiner Sekunde Langeweile auf. Für den nächsten Teil wünschen wir uns allerdings mehr Story rund um den zweiten Hauptcharakter Desmond.
Die Kämpfe und besonders die Exekutionsangriffe sind angesichts der Tatsache, dass Brotherhood ab 16 Jahren freigegeben wurde, oft überraschend brutal.
Enormer Spielumfang
Assassin's Creed: Brotherhood ist wirklich lang und umfangreich. Die oft aufkommende Kritik, Brotherhood sei eher ein Add-on als ein eigenständiges Spiel, dürfte durch die Spielzeit von 20 bis 30 Stunden locker widerlegt sein - und die Spielzeit ist einer der größten Pluspunkte von Ezios zweitem Abenteuer. Zum einen beschäftigen die Story-Missionen Sie lange, in denen Sie erfahren, wie es mit Helden Ezio Auditore da Firenze weitergeht, wie er sich an der Borgia-Familie rächt (Sie erinnern sich vielleicht an Rodrigo Borgia, den Bösewicht aus dem Vorgänger) und vor allem was der Schluss des Vorgängers zu bedeuten hatte. Doch daneben gibt es noch massenweise Nebenbeschäftigungen und Spielinhalte - ob Sie sich nun auf die Suche nach Federn oder Flaggen begeben oder Meuchelaufträge annehmen.
Aufbau Roms
Die Entwickler haben Ezios Aufgabenpalette um einen wichtigen Punkt erweitert: die Befreiung und den Wiederaufbau Roms. In der Stadt sind Wachtürme verteilt, die jeweils von einem Hauptmann geführt werden. Den Kerl sollen Sie dort zunächst beseitigen, um dann den Turm in die Luft zu jagen. Damit schalten Sie das Viertel frei, das unter dem Einfluss des Bauwerks stand, und können fortan die dortigen Geschäfte wieder aufbauen und zudem Rekruten anheuern, die Sie zu Assassinen ausbilden. Doch beides hat seine Macken. Wie im Vorgänger hat Ezio zu Beginn des Abenteuers wenig Kohle zur Verfügung. Somit kostet es etwas Zeit, bis Sie die Läden renoviert haben, um dort Ausrüstung kaufen zu können beziehungweise um darüber Geld zu verdienen. Gegen Ende hin haben Sie dagegen stets genug Schotter, sodass Sie nicht mehr wissen, wohin damit.
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ich hab ne nvidia 560 TI, auflösung 1920x1080, und alles auf maximal bei der grafik eingestellt.
finde den Multiplayer Modus zwar intressent, aber nicht wirklich langzeit unterhaltend
man sollte lieber alle von der multiplayer abteilung in die singleplayer abteilung verladen
dann würde das nächste Assassins Creed bestimmt noch besser werden