Assassin's Creed 2 Vorschau: Die Gadgets von Ezio und Features des zweiten Teils
Hetzjagden über die Dächer der Stadt geraten dank neuer KI hektischer und fordernder.
Die Liste der Änderungen und neuen Ideen in Assassin's Creed 2 wächst mit jedem Monat. Ezio, der Held des Spiels, darf in Venedigs Kanälen untertauchen, mit einer Flugmaschine von Leonardo da Vinci über die Dächer gleiten und dank neuem Kampfsystem eine Vielzahl verschiedener Waffen gegen seine Widersacher einsetzen. Allein diese Punkte genügen vermutlich, damit sein Vorgänger Altair vor Neid erblasst. Dennoch ziehen die Entwickler munter neue Features aus dem Hut. Die frisch enthüllte Giftklinge beispielsweise rammt der Meuchelmörder Ezio im Schleichmodus unaufmerksamen Zeitgenossen unter die Haut. Dabei injiziert er eine fatale Substanz, die das Opfer in eine Art Tollwutzustand versetzt. Der Gepeinigte zieht seine Waffe und stürzt sich im Blutrausch kurzzeitig auf alles und jeden, bevor er schließlich tot in sich zusammensackt. Hinterhältig, aber als Ablenkungsmanöver bestens geeignet.
Bevor wir nun weiter spielerische Neuerungen vorstellen, widmen wir uns zuerst dem historischen und geographischen Grundgerüst des Titels. Trieben Sie im Erstlingswerk noch zur Zeit der Kreuzzüge unter Sarazenen Ihr Unwesen, schlagen Sie nun im Italien des 15. Jahrhunderts zu. Das Zeitalter der Renaissance prägt Assassin's Creed 2 und zahlreiche große Persönlichkeiten wie Leonardo da Vinci oder Niccoló Machiavelli kreuzen im Handlungsverlauf den düsteren Weg des Helden. Dessen Reise beginnt in Florenz, der Heimat des Adelshauses, dem der Protagonist Ezio Auditore di Firenze angehört. Von dort führt ihn sein Schicksal ins wunderschöne Venedig.
Die Stadt der Kanäle stellt den Dreh- und Angelpunkt der Handlung dar und fällt mit fünf Gebieten beinahe doppelt so groß aus wie die Städte in Altairs Orientausflug. Darüber hinaus stehen Ihnen im Spielverlauf noch eine Bergregion und die Stadt San Gimignano in der Toskana sowie die Feuchtgebiete um das Städtchen Forli offen. Statt eines verbindenden Königreichs, das im Vorgänger als reines Durchgangsgebiet diente, haben die neuen Regionen tatsächlich spielerische Relevanz. Auch auf dem Lande erwarten Sie Aufträge und Missionen. Abseits der Straße gibt es den Entwicklern zufolge mehr zu entdecken als nur Flaggen und Aussichtspunkte.
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