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  • ARX FATALIS

    Überraschend gutes, fesselndes Rollenspiel mit viel Interaktionsmöglichkeiten.

    Mit der Feuerwand verhindern wir, dass uns dieser fanatische Priester zu nahe kommt und setzen mit Pfeil und Bogen zum Abschuss an. Mit der Feuerwand verhindern wir, dass uns dieser fanatische Priester zu nahe kommt und setzen mit Pfeil und Bogen zum Abschuss an. Was unserer Erde erst in einigen Milliarden Jahren bevorsteht, ist in der Welt von Arx Fatalis bereits passiert: Die Sonne ist erloschen. Die wenigen Überlebenden flüchteten von der bitterkalten Oberfläche in eine riesige Zwergenmine und hausen seitdem unter der Erde. Einer davon ist Ihre Spielfigur, irgendwie zumindest. Denn am Anfang sind Sie lediglich ein Gefangener der Goblins und haben aufgrund einen mittelschweren Gedächtnisverlustes so gar keinen Plan. Und so ist es Ihre erste Aufgabe, sich aus dieser misslichen Lage zu befreien und aus der Zelle zu fliehen.
    Diese erste Spielstunde ist zugleich ein Tutorial und macht Sie als Bestandteil der eigentlichen Handlung mit der Steuerung vertraut. Sie spielen aus der Ego-Perspektive und bewegen sich ähnlich wie in einem First-Person-Shooter. Außerdem dürfen Sie springen, sich ducken und zur Seite beugen, um beispielsweise unauffällig in einen Gang zu linsen. Dies alles passiert im so genannten Erkundungsmodus, aus dem Sie durch einen Klick auf die rechte Maustaste in den Interaktionsmodus umschalten. Auf diese Weise reden Sie mit Nebenfiguren, öffnen Türen und Kisten, lesen Bücher, knacken Schlösser, sammeln Gegenstände auf, kombinieren sie miteinander.
    Die Story von Arx Fatalis ist größtenteils linear und erlaubt es kaum einmal, sich zwischen mehreren Möglichkeiten zu entscheiden. Erst nach etwa einem Viertel des Spiels erfahren Sie, wen Sie da verkörpern und was Ihre Aufgabe ist. Sämtliche Dialoge laufen dabei vollautomatisch in Form von Filmsequenzen ab. Das lässt natürlich keine Möglichkeiten, gezielte Fragen zu stellen, allerdings verpassen Sie auf diese Weise auch keine wichtigen Informationen. Die eigentlichen Zwischensequenzen bestehen aus statischen, gezeichneten Bildern. Neben dem Hauptplot gibt es kleinere Nebenaufgaben, die aber nicht unbedingt als Quest im Tagebuch auftauchen. Wenn Sie neugierig sind, gehen Sie einfach Hinweisen aus der Bevölkerung nach und erkunden die gigantischen unterirdischen Ebenen. Immer wieder kommt Spannung auf, und das ist eine der größten Stärken von Arx Fatalis. Durch dunkle Gänge pirschen, nie wissen, ob sich vielleicht hinter der nächsten Ecke ein Monster oder eine Schatzkiste befindet, die Geheimnisse in jedem Areal aufdecken ­ das motiviert und kitzelt die Nerven. Die Kämpfe laufen simpel ab: Per Knopfdruck wechseln Sie in den Modus und vermöbeln den Gegner aus der Nähe oder spicken ihn aus sicherer Entfernung mit Pfeilen. Je länger Sie die linke Maustaste gedrückt halten, desto stärker ist die Attacke.
    Auch die Hauptaufgaben sind sehr abwechslungsreich gestaltet und oft mit einer Prise Humor und Rätsel gewürzt. Beispielsweise müssen Sie einmal mit dem König der Goblins reden, aber er lässt keinen zu sich. Wenn Sie den Palast absuchen und gut beobachten, finden Sie zwei Dinge heraus: Der Koch bringt dem König immer wieder Kuchen und schiebt ihn unter der Tür durch. Und: Der König verträgt keinen Wein und kriegt davon Bauchschmerzen. Also suchen wir uns einen leckeren Kuchen, tränken ihn in Wein (in der Küche der Burg stehen leere Flaschen und ein Weinfass) und schieben die tückische Leckerei unter der Türe durch. Anschließend folgen wir dem Machthaber in seine privaten Gemächer und unterhalten uns ungestört mit ihm. Apropos: Die Sprachausgabe ist glasklar und professionell, und die Umgebungsgeräusche kommen der Atmosphäre der unterirdischen Welt zugute. Zwar sind die Laufwege aufgrund der großen Spielwelt am Anfang nervig lang. Im Laufe der Story lernen Sie aber, mit Teleportern zwischen den einzelnen Ebenen zu reisen, was dieses Problem deutlich entschärft. Wer sich von einem Rollenspiel gern an der Hand durch die Handlung und Story führen lässt und keinen Wert auf absolute spielerische Freiheit wie in Morrowind legt, sollte der Unterwelt von Arx Fatalis unbedingt einen Besuch abstatten.

    Bildergalerie: Arx Fatalis
    Bild 1-3
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    Arx Fatalis (PC)

    Spielspaß-Wertung
    83 %
    Leserwertung
    (0 Stimmen):
    -
  • Arx Fatalis

    Arx Fatalis

    Plattform
    PC
    Publisher
    JoWooD Entertainment AG
    Developer
    Arkane Studios
    Release
    28.06.2002

    Aktuelles zu Arx Fatalis

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    Arx Fatalis v1.17 (dt.) 

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    Arx Fatalis - neuer Patch 

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Arx Fatalis
Überraschend gutes, fesselndes Rollenspiel mit viel Interaktionsmöglichkeiten.
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12.07.2002
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