ArmA 2: Die Militär-Simulation erstmals angespielt + selbstgemachte Screenshots
Die KI-Kumpels können wir befehligen oder auch direkt steuern.
Während in England fleißig an der Fertigstellung des offiziellen Operation Flashpoint-Nachfolgers mit dem Titelzusatz Dragon Rising gearbeitet wird, nähert sich in der Tschechischen Republik ein ganz ähnliches Spiel dem Gold-Status. ArmA 2, das Sequel zu Armed Assault, erinnert in vielen Aspekten frappierend an das Codemasters-Produkt, was natürlich daran liegt, dass Bohemia Interactive 2001 für das erste Flashpoint verantwortlich zeichnete und damit das Genre der militärischen Sandbox-Shooter begründete. Erneut erwarten Sie eine gigantische, frei begehbare Welt, unzählige Waffen und Vehikel, dynamische Tageszeiten- und Wetterwechsel, mehrere verfeindete Fraktionen, diverse Koop- und Versus-Modi, ein umfangreicher Missions-Editor sowie - allem voran - gnadenloser Realismus. Der Konflikt in ArmA 2 ist freilich ein anderer ...
Willkommen in Chernarus! Der 225 Quadratkilometer große, post-sowjetische Staat steht an der Schwelle zum Bürgerkrieg und die NATO soll's mal wieder richten. Also rekrutiert man Sie für das U.S. Marine Corps und schickt Sie mitten in den Krisenherd, um weitere zivile Opfer zu verhindern. Und da wären wir schon bei einem guten Stichwort: Zivilisten. Anders als auf der "menschenleeren" Insel Skira von Operation Flashpoint: Dragon Rising trifft man in den insgesamt 50 Städten und Örtchen von Chernarus auf Bewohner, die teilweise sogar für das Vorankommen in der ArmA 2-Kampagne wichtig sind.
Panzer dürfen Sie nicht nur kommandieren, sondern natürlich auch selbst steuern.
So stoßen wir während unseres Testeinsatzes mit einer grafisch schon weitgehend finalen Vorschauversion auf einen Dorfpfarrer, der unabhängige Rebellentruppen mit Waffen (!) versorgt. Nicht selten müssen wir während der ungemein authentisch gestalteten Missionen spontan reagieren: Den Geistlichen verpfeifen und die Schießeisen einsacken oder Stillschweigen bewahren und dafür wichtige Informationen von dem Pfaffen erhalten?
Solche Entscheidungen beeinflussen nicht nur den Verlauf der Story, sondern auch das Ende von ArmA 2. Laut Senior Artist Jan Pražák von Bohemia hat die Einzelspieler-Kampagne vier verschiedene Endsequenzen. Beachtlich auch die von ihm veranschlagte Spielzeit: Wer mit Schallgeschwindigkeit durch die Szenarien hetzt, braucht gut 10 bis 15 Stunden bis zum Abspann. Wer hingegen akribisch auch jeder Nebenmission nachgeht, dürfte locker doppelt bis dreimal so lange unterwegs sein. Bei der Präsentation des Spiels verrät Pražák weitere Details: "ArmA 2 ist keinesfalls leichter als der Vorgänger, aber wir greifen dem Spieler jetzt an mehreren Stellen unter die Arme. Nach einem schweren Treffer kann man beispielsweise noch in Deckung kriechen und sich von einem Kameraden notdürftig zusammenflicken lassen."


Zum Thema Demo steht dort auch:
Also scheint so, als würde bald eine Demo…