Komplexes Rollenspiel, das Fantasy und Technologie vermischt.
Beim Betreten der Gebäude wird das Dach ausgeblendet, für größere Bauten ein komplett neues Szenario geladen
Klingt abgedroschen, ist aber wundervoll umgesetzt: Sie sind "der Auserwählte", der nach seiner Vergangenheit fahndet, in einen Strudel von Intrigen gezogen wird und Stück für Stück Licht ins Storydunkel bringt. Die Welt von Arcanum erinnert ans 19. Jahrhundert und die Zeit der industriellen Revolution, vermischt mit einer Prise Fantasy-Kost. Elfen widmen sich ganz der Zauberei, Gnome vertrauen auf die Naturwissenschaft, Menschen sind ein Zwischending. Ebenso unverkennbar sind Parallelen zu Fallout: Bedienung und Kampfsystem scheinen direkt aus dem Endzeit-Rollenspiel zu stammen. Ihr Alter Ego ist Mann oder Frau, intelligent oder dämlich, stark oder schwach - und alles wirkt sich auf die Spielwelt aus. Charismatische Figuren überreden andere mit Leichtigkeit, gehen im Kampf dafür schnell unter, während beschränkte Muskelprotze besser hauen, in Gesprächen aber meist nur dumpfe Antworten geben. Gekämpft wird wahlweise in Echtzeit oder rundenbasiert, wobei der Computer zusätzliche Partymitglieder selbstständig steuert. Als Zauberkundiger wählen Sie aus 80 Sprüchen, heilen Freunde oder schießen Feuerbälle; als Wissenschaftler kreieren Sie Ihre eigenen technologischen Hilfsmittel wie Schusswaffen, Medikamente oder Sprengladungen. Die Vielfalt an Fähigkeiten, Waffen und Magie ist geradezu erdrückend groß und lädt zum Eintauchen in die Spielwelt ein. Nur grafisch hinkt Arcanum hinter dem technisch Machbaren her.


- Hoff ich. :)
Wird es bestimmt.
Cheerio,
Heiko