iPad-Verbot in China - Apple im Streit mit Proview Technology
Wer in China ein iPad kaufen möchte, könnte schon bald Probleme haben, im regulären Handel daran zu kommen.
Update: Das Apple iPad sorgt in China weiterhin für Ärger. Die Namensinhaber von Proview Technology wollen beim chinesischen Zoll ein Import- und Exportverbot für Apple iPads erwirken. Entsprechende Gespräche mit der chinesischen Behörde seien bereits im Gange. Dadurch möchte die asiatische Firma ein Verbot des Apple-Tablets und eine Beschlagnahmung erreichen. Wie der Originalmeldung zu entnehmen ist, konnten bereits 45 Geräte beschlagnahmt werden.
Originalmeldung: In China gehört das iPad der Firma Proview Technology Shenzhen. Zumindest der Name. Und das sorgt jetzt für einen eher ungewöhnlichen Vorgang. So wurden in der nordchinesischen Stadt Shijiazhuang die Tablet-PCs der iPad-Serie von Apple aus den Regalen der Geschäfte genommen. Zumindest teilweise. Manche Händler gaben auf Nachfrage an, dass das iPad trotzdem weiter zu haben sei, allerdings nicht mehr ausgestellt werde. Bislang wurden laut Zeitungsberichten rund 45 iPads beschlagnahmt.
Derzeit ist noch unklar, ob die iPad-Beseitigung auf die Stadt Shijiazhuang beschränkt bleibt. Angeblich prüft die Gewerbeaufsicht derzeit, ob der Verkauf der iPads auch in anderen Städten durchgesetzt wird. Proview Technology Shenzhen hat Apple außerdem wegen Urheberrechtsverletzung verklagt. Vor diversen Gerichten scheiterte Apple bereits, außerdem wurden Elektronikketten verklagt, die das iPad verkauft haben.
Recherchen ergaben, dass das Unternehmen bereits seit 2001 in Besitz des Markennamen iPad ist. Dokumente dazu sind im Internet zu finden. Proview Taiwan, an Proview Technology angeschlossen, hat die Rechte am Namen iPad 2009 an Apple verkauft. Proview Taiwan sei aber laut Proview Technology nicht dazu befähigt gewesen, die Rechte auch für China zu verkaufen. Am 22. Februar soll entschieden werden, ob der Verkauf von Apples iPads in China untersagt wird. Quelle: intern.de

