pcgames.de - Wissen, was gespielt wird!

Apple

Intime Enthüllungen: FBI veröffentlicht die Akte von Steve Jobs

10.02.2012 10:17 Uhr
|
Neu
|
Der im vergangenen Jahr verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs wurde in 1990er-Jahren vom FBI durchleuchtet. Jetzt ist die dazugehörige Akte an die Öffentlichkeit gelangt. Jobs wurde trotz oder gerade wegen diverser Auffälligkeiten Berater im Weißen Haus.

Steve Jobs verstarb im vergangenen Jahr. In den 1990er-Jahren war er als Berater für das Weiße Haus tätig. Steve Jobs verstarb im vergangenen Jahr. In den 1990er-Jahren war er als Berater für das Weiße Haus tätig. Steve Jobs wurde vom FBI durchleuchtet, weil dieser einen Beraterjob im Weißen Haus übernehmen sollte. Die dazugehörige und rund 200 Seiten dicke Akte wurde nun veröffentlicht. Sie verrät so manches pikante Detail über den Apple-Gründer, der im vergangenen Jahr nach langem Krebsleiden verstarb. Die Interviews der Bundespolizei wurden im Jahr 1991 durchgeführt, zur Amtszeit von George Bush Senior. Nachzulesen ist alles in einem Dokument mit 191 Seiten Umfang.

Vor allem auf moralischer Ebene sei Jobs ein durchaus umstrittener Mann gewesen. Er sei betrügerisch, verdrehe die Wahrheit, um seine Ziele zu erreichen. Ehrlichkeit und Integrität seien für Jobs keinesfalls ein hohes Gut. Das ergaben zahlreiche Interviews. Andere Befragte hingegen bezeichneten ihn als fleißig und willensstark. Er verfüge über schier unendlicher Energie und habe eine große Vision. Trotz oder gerade aufgrund dieser Einschätzungen wurde Jobs später in den Exportrat berufen.

Außerdem erhielt Jobs die Freigabe für geheime Informationen der Stufe Top Secret. Diesen habe es gegeben, weil Jobs mit Pixar – Anfang der 90er noch weit vom ersten Kinoerfolg entfernt – dem US-Geheimdienst eine Software anbot, mit der Satellitenaufnahmen bearbeitet werden konnten. Insgesamt befragte das FBI rund 30 Bekannte von Jobs. Dadurch kam auch ans Licht, dass Jobs in der Jugend mit Marihuana und LSD experimentierte.

Nachzulesen ist auch, dass es 1985 eine Bombendrohung gegen Apple gegeben hat. Ein unbekannter Anruf drohte mit versteckten Bomben in drei Häusern und forderte Lösegeld, das in einem Zug übergeben werden sollte. Steve Jobs schaltete das FBI ein, obwohl der Erpresser damit gedroht hatte, einen weiteren Sprengsatz zu zünden, würde die Polizei informiert werden.

Sebastian Thöing
Online-Redakteur
10.02.2012 10:17 Uhr

Verwandte Artikel

11°
 - 
Apple-Nutzer, die sich an fehlender Flash-Unterstützung für iPad, iPhone und Co. stören, können diese mit der Parallels Mobile-App nun indirekt nachrüsten. Darüber hinaus laufen über die Virtualisierungs-Techniken der App auch gewöhnliche Windows-Programme. mehr... [2 Kommentare]
10°
 - 
Im Internet tauchen nach und nach die Testberichte zum iPad 3 auf. Die meisten der Reviews stimmen darin überein, dass das neue iPad von Apple das derzeit beste Tablet auf dem Markt ist. Der Umstieg von iPad 2 auf iPad 3 lohne sich aufgrund des hohen Preises allerdings nicht immer. mehr... [0 Kommentare]
 - 
Skype für iPad und iPad 2 ist endlich da. Lange haben Nutzer auf die App gewartet, ab sofort steht sie zum Download via iTunes bereit. Die Software funktioniert im Gegensatz zu Facetime von Apple auch über 3G. mehr... [0 Kommentare]