Intime Enthüllungen: FBI veröffentlicht die Akte von Steve Jobs
Steve Jobs verstarb im vergangenen Jahr. In den 1990er-Jahren war er als Berater für das Weiße Haus tätig.
Steve Jobs wurde vom FBI durchleuchtet, weil dieser einen Beraterjob im Weißen Haus übernehmen sollte. Die dazugehörige und rund 200 Seiten dicke Akte wurde nun veröffentlicht. Sie verrät so manches pikante Detail über den Apple-Gründer, der im vergangenen Jahr nach langem Krebsleiden verstarb. Die Interviews der Bundespolizei wurden im Jahr 1991 durchgeführt, zur Amtszeit von George Bush Senior. Nachzulesen ist alles in einem Dokument mit 191 Seiten Umfang.
Vor allem auf moralischer Ebene sei Jobs ein durchaus umstrittener Mann gewesen. Er sei betrügerisch, verdrehe die Wahrheit, um seine Ziele zu erreichen. Ehrlichkeit und Integrität seien für Jobs keinesfalls ein hohes Gut. Das ergaben zahlreiche Interviews. Andere Befragte hingegen bezeichneten ihn als fleißig und willensstark. Er verfüge über schier unendlicher Energie und habe eine große Vision. Trotz oder gerade aufgrund dieser Einschätzungen wurde Jobs später in den Exportrat berufen.
Außerdem erhielt Jobs die Freigabe für geheime Informationen der Stufe Top Secret. Diesen habe es gegeben, weil Jobs mit Pixar – Anfang der 90er noch weit vom ersten Kinoerfolg entfernt – dem US-Geheimdienst eine Software anbot, mit der Satellitenaufnahmen bearbeitet werden konnten. Insgesamt befragte das FBI rund 30 Bekannte von Jobs. Dadurch kam auch ans Licht, dass Jobs in der Jugend mit Marihuana und LSD experimentierte.
Nachzulesen ist auch, dass es 1985 eine Bombendrohung gegen Apple gegeben hat. Ein unbekannter Anruf drohte mit versteckten Bomben in drei Häusern und forderte Lösegeld, das in einem Zug übergeben werden sollte. Steve Jobs schaltete das FBI ein, obwohl der Erpresser damit gedroht hatte, einen weiteren Sprengsatz zu zünden, würde die Polizei informiert werden.
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