Apple vor Gericht: Steve Jobs soll zu Fairplay-DRM aussagen
Weil Apple für Musik auf DRM setzte, steht der Konzern vor Gericht. Jetzt soll auch Steve Jobs aussagen.
Seit 2005 läuft ein Prozess gegen Apple. Dabei geht es um Musikdateien, die mit DRM geschützt sind. Seit 2009 nutzt Apple derlei Software zwar nicht mehr, dennoch dauern die Verhandlungen an. Jetzt soll auch der kranke Steve Jobs vor Gericht erscheinen und eine Aussage vornehmen. Zwar argumentierte, dass Jobs keine Informationen zu den Vorfällen beitragen könne, das Gericht beharrte allerdings darauf.
2005 klagten Musikkäufer gegen das von Apple eingeführte Fairplay-System. Sie sahen in der Nutzung den Versuch von Apple, ein Monopol im Bereich der digitalen Musik aufzubauen. Waren Musikstücke mit dem bestimmten DRM versehen, konnten sie nur auf Apple-Geräten wiedergegeben werden. Mit der Software Harmony erschien 2004 ein Programm, dass es erlaubte externe Songs auf iPods abzuspielen. Wenig später veröffentlichte Apple einen Patch, der diese Software nutzlos machte. Dementsprechend spielt der Hersteller des Programms eine wichtige Rolle im Prozess.

