Apple: Fair Labor Association soll Zulieferer Foxconn unter die Lupe nehmen
Apple lässt die Arbeitsbedingungen beim größten Zulieferer Foxconn durch die FLA überprüfen.
Apple will gemeinsam mit der Fair Labor Association die Arbeitsbedingungen bei seinem wichtigsten Zulieferer Foxconn unter die Lupe nehmen. Berichten zufolge sind die Kontrolleure bereits vor Ort. Foxconn ist einer der größten Elektronikproduzenten der Welt und fertigt unter anderem Unterhaltungselektronik für Apple, Samsung, Sony und andere Hersteller.
Der Konzern war in letzter Zeit des Öfteren in die Kritik geraten, von teils unzumutbaren Arbeitsbedingungen war die Rede. Teilweise sollen Mitarbeiter Selbstmorde begangen haben, da sie mit dem Druck, der auf sie ausgeübt werde, nicht mehr zurechtkamen. Als Teil der unabhängigen Beurteilungen, heißt es in einem Apple-Statement, werde die Fair Labor Association (FLA) die Mitarbeiter befragen.
So sollen die Foxconn-Leute Angaben über Arbeits- und Wohnbedingungen machen, Arbeitsstunden, Sicherheits- und Gesundheitsmaßnahmen, Ausgleichszahlungen und dergleichen mehr. Gleichzeitig werde die FLA sich selbst ein Bild von der Situation machen und den kompletten Arbeitsablauf unter die Lupe nehmen. Zudem sollen die Dokumente überprüft werden, die Foxconn zur Produktion anfertigt.
Apple dürfte nicht gerade begeistert darüber sein, ständig in einem Atemzug mit Foxconn genannt zu werden, wenn die angeblich schlechten Arbeitsbedingungen im chinesischen Konzern zur Sprache kommen. "Wir sind überzeugt, dass Arbeiter überall das Recht auf eine sichere und faire Arbeitsumgebung haben und aus diesem Grund haben wir die FLA gebeten, unabhängig die Bedingungen bei unseren größten Zulieferern zu beurteilen", sagte Tim Cook in einem Apple-Statement zur Foxconn-Überprüfung, das macerkopf.de veröffentlicht hat.

