Anno 1404 Venedig-Vorschau: Die Szenarien, der Multiplayer-Teil und das Ratssystem
Anno 1404: Venedig - Weitere Screenshots und Infos zur Technik von Anno 1404: Venedig finden Sie auf pcgameshardware. (7)
Bis zu vier Fraktionen treten gegeneinander an. Dabei können menschliche Mitspieler jeder der vier Gruppen beitreten. So sind sowohl Koop-Partien gegen rein computergesteuerte Feinde möglich, als auch Matches Mensch gegen Mensch. Wer gemeinsam spielt, teilt sich die Verfügungsgewalt über Schiffe, Baumaterialien und Rohstoffe. Erfahrene Spieler können so Neulinge an die Hand nehmen. Aber auch Profis können eine Partie zusammen bestreiten. Ein Spieler kann sich dem Aufbau der Hauptinsel widmen, während der zweite schon gleich zu Beginn der Partie eine Orient-Insel besiedelt. Blöd natürlich, dass Sie selbst keine venezianische Insel erschaffen dürfen. So bleibt für die übrigen Spieler (jede Gruppe kann bis zu vier Mitstreiter umfassen) nur die Organisation des Handelsystems, die Abarbeitung der Nebenquests sowie der Aufbau des Militärs.
Letzteres hat Related Designs übrigens gründlich umgekrempelt. Kämpfe sind dynamischer und fordern von beiden Seiten - ob Angreifer oder Verteidiger - mehr Einsatz. Zudem sind die einzelnen Einheiten jetzt unterschiedlicher. Manche sind besser zum Einnehmen von Gebäuden geeignet, während andere wie Trebuchets für große Belagerungen unabdingbar bleiben. Durch die beiden neuen Schiffe bekommen auch Seekampf und -transport frische Kniffe. Denn die kleine und große Handelskogge fahren anderen Schiffen flugs davon und bekommen einen geringeren Geschwindigkeitsmalus, wenn sie getroffen werden. So lassen sich auch Seebelagerungen oder Blockaden brechen, um dringend benötigte Güter heranzuschaffen und dem Krieg noch einmal eine neue Wendung zu geben.
Fünf Ratssitze hat jede Insel. Wer drei davon sein eigen nennt, kann den Schlüssel zur Stadt erwerben.
Zum Glück aber - und das wird alle freuen, die gewalttätigen Auseinandersetzungen in Anno bisher immer den Rücken gekehrt haben - sind Kriege in Anno 1404: Venedig überhaupt nicht mehr nötig, um den Feind niederzuringen. Related Designs hat mit dem neuen Ratssystem einen Weg eingebaut, den Gegner auf friedliche Art und Weise zu übertrumpfen. Jede Insel hat fünf Ratssitze, die von jedermann aufgekauft werden können. Gehören einem Spieler mindestens drei der Sitze, steht es ihm frei, den Schlüssel zur Stadt zu kaufen und damit die Insel zu übernehmen. Rückkäufe sind natürlich auch möglich. Außerdem lässt sich der Wert der Insel und damit der Preis der einzelnen Ratssitze durch Items und Gebäude künstlich in die Höhe treiben. In unseren Testrunden mit der Vorschauversion machten wir uns einen Heidenspaß daraus, uns gegenseitig die Ratssitze der Inseln wegzukaufen. So wechselten Rohstoffinseln unaufhörlich ihren Besitzer und aus den verschiedenen Ecken unseres Großraumbüros waren Flüche zu hören, sobald einem Mitspieler wieder der Schlüssel zur Stadt weggeschnappt wurde.
Gar nicht mehr jugendfrei wurden die Flüche dann, als wir auch noch das neue Spionage-System ausprobierten. Den Geheimdienstgesellen dürfen Sie nämlich in ein feindliches Wohngebäude einschleusen. Ist er unentdeckt dort angekommen, verübt er auf Befehl Anschläge in der gegnerischen Siedlung. Bald schon konnten wir uns gemütlich zurücklehen und zuschauen, wie der Spion im Dorf der Kollegen Brände und Aufstände auslöste. Aber natürlich müssen Sie auch aufpassen, dass der Gegner in Ihrer Siedlung nicht dasselbe veranstaltet. Zum Glück haben die Aktionen des Spions eine gewisse Abklingzeit und während er zu Missetaten unterwegs ist, dürfen Sie ihn mit einem Mausklick stoppen.
Außerdem hat Related Designs mit den Geheimkabinetten ein Gebäude implementiert, dessen Einwohner Spione selbsttätig ausfindig machen. Dadurch aber, dass sich sowohl Spionage als auch Gegenspionage durch die richtigen Items wieder aushebeln lassen, wird diese neue Multiplayer-Mechanik zu einem motivierenden Katz-und-Mausspiel. Wir empfehlen, das ganze nebeneinander im LAN zu spielen, damit Sie die verärgerten Reaktionen Ihrer Gegner auch mitbekommen. Ein tierisches Vergnügen!
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Das Spiel muss nach der Erstinstallation online aktiviert werden. Danach kann man es offline spielen -…
Danke für den Hinweis
Tja, jammerschade aber auch.