Anno 1404 - Komplettlösung: PC Games geleitet Sie durch alle Szenarien
Anno 1404 - Komplettlösung: Übersichtskarte zum Szenario "Imperator" (6)
Bestens geeignet für lange Anno-Abende: Das sechste und schwerste Szenario beginnt auf dem hohen Schwierigkeitsgrad und fordert von Ihnen Perfektion in allen Disziplinen. Denn neben den Korsaren haben Sie es mit drei aggressiven Konkurrenten zu tun, die Ihr eigenes Reich nur zu gerne verschlingen würden. Daher müssen Sie von Beginn an ein halsbrecherisches Tempo bei der Kolonisation vorlegen, Ihre Produktionsketten optimieren und jedes noch so kleine bisschen Platz auf Ihren Inseln bestmöglich ausnutzen.
Um alle Ziele zu erfüllen und sich zu Recht Herrscher der bekannten Anno-Welt zu nennen, benötigen Sie gut und gerne 30 Spielstunden. Unsere Ratschläge helfen Ihnen auf den ersten Schritten zum Thron der Macht, decken jedoch allenfalls einen Teil der Spielzeit ab, die Sie mit diesem Szenario riesigen Ausmaßes verbraten können.
Inselsuche
Erneut geht es von Lord Northburghs Insel aus los. Sie und Ihre drei Konkurrenten beginnen mit einem Schiff samt Waren und müssen sich als Erstes eine Insel zur Kolonisation aussuchen. Dabei gilt das Sprichwort "Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?": Direkt voraus im Südwesten wartet ein großes Eiland, das perfekte Siedlungsbedingungen bietet [1]. Aber auch im Nordosten [2] beziehungsweise einige Meilen Richtung Süden [3] existieren potenzielle Kolonien. Wie immer gilt: Wer sich zu viel Zeit damit lässt, die perfekte Örtlichkeit zu suchen, gerät schnell ins Hintertreffen und hat später das Nachsehen im Kampf um die Führungsposition.
Sobald Ihr erstes Kontor errichtet ist, steht der Aufbau einer typischen Dorfgemeinschaft an: Zwei bis drei Fischerhütten besorgen die Nahrung, vier Holzfäller-Hütten schlagen Baumaterial und drei Mosthöfe sichern den Nachschub an Getränken. Bereits in dieser frühen Phase ist vorausschauendes Planen wichtig. Überlegen Sie genau, wo Sie Bauernhäuser, Kapellen und Plantagen konstruieren. Das knappe Anfangsbudget lässt keinen Platz für Fehlkalkulationen, zumal ausgegebene Rohstoffe für immer futsch sind: Da das Szenario automatisch im hohen Schwierigkeitsgrad beginnt, erhalten Sie für abgerissene Gebäude keine Ressourcen zurück.
Schneller Aufstieg
Gleichzeitig mit dem Einzug der ersten Bürger ist es an der Zeit für die erste Expansion. Tauschen Sie bei Lord Northburgh 50 Ruhmpunkte gegen eine Besitzurkunde aus seinem Vorrat ein und überreichen Sie das Dokument Al Zahir im Süden [4]. Als Belohnung erhalten Sie neben den ersten Bauoptionen für die Nomadensiedlungen auch ein Schiff mit Baumaterialien. Das kommt gerade recht, denn so lässt sich ein Kontor auf einer der Inseln mit einem Gewürzvorkommen errichten.
Für den ersten Außenposten kommen mehrere Atolle in Betracht, unser Favorit war im Testspiel aber das Eiland im Südwesten [5] - dort eignet sich der Boden sowohl für Gewürze als auch für Datteln und Indigo. Zudem ist noch Platz für ein weiteres Saatgut, das Sie nach Belieben auswählen und bei Al Zahir gegen Ruhmpunkte erwerben können. Weitere potenzielle Siedlungen haben wir auf der Karte mit den Zahlen [6] bis [9] markiert.
Bevor Sie die gewünschten Gewürzplantagen anlegen können, benötigen Sie zuerst ein ausreichend großes Dorf - eine Einwohnerzahl von 145 Nomaden genügt. Wenn die Wüstenbewohner eingezogen sind, konstruieren Sie auf dem per Noria begrünten Boden vier Gewürzplantagen und lassen die Gewürze mittels Handelsroute abholen. Bei der Gelegenheit sollten Sie auch an Dattelplantagen und Ziegenfarmen denken, um die Versorgung der Nomaden sicherzustellen und es später beim Aufstieg zum Gesandtenstatus leichter zu haben.
Zurück auf Ihrer Hauptinsel kurbeln Sie die Hanfproduktion an. Stellen Sie jeweils drei Feldern eine Webstube beziehungsweise Seilerei zur Seite. Die Webstube produziert Leinenkutten, die für das Erreichen der Patrizierstufe erforderlich sind, mit der Seilerei bereiten Sie sich darauf vor, weitere Schiffe zusammenzuzimmern. Nebenbei erschließen Sie noch die Steinund Eisenvorkommen auf dem anfänglich kolonisierten Atoll. Produzieren Sie Werkzeuge unter Zuhilfenahme des aus Kohle und Erz hergestellten Eisens und bauen Sie eine Werft.
Flottenbau
Die Gegner versuchen schon früh Druck auf Ihre noch junge Volkswirtschaft auszuüben, indem sie Ihre Handelsrouten und Kontore überfallen. Ergo sollten Sie möglichst schnell eine Flotte kleiner Kriegsschiffe produzieren. Dazu benötigen Sie neben Seilen aber auch Waffen. Und diese können Sie erst ab der Zivilisationsstufe Patrizier herstellen. Durch die Versorgung mit Gewürzen und Leinenkutten sowie den Bau einer in der Nähe des Marktplatzes platzierten Schenke sollten Ihre Bürger inzwischen für den Sprung zum Patrizierstatus bereit sein.
Sobald die anspruchsvollen Händler ihre prächtigen Anwesen errichtet haben, bauen Sie mindestens zwei Waffenschmieden. Eventuell müssen Sie die Produktion der Werkzeuge herunterfahren, um genug Eisen für den Betrieb der Schmieden zur Verfügung zu haben. Errichten Sie anschließend nur die nötigsten Betriebe wie Getreidefelder und Backstuben auf einer der Inseln an den Positionen [10] bis [12].
Um die restlichen dazugekommenen Bedürfnisse der Patrizier wie das Verlangen nach Bier und Lederwämsern brauchen Sie sich vorerst nicht weiter zu kümmern. Stattdessen bereiteten Sie sich auf einen Krieg vor. Sobald wie möglich lassen Sie Kriegsschiffe vom Stapel. Ankern Sie mit jeweils einem Pott in der Nähe Ihrer Kontore oder errichten Sie Seewachtürme. Halten Sie darüber hinaus eine kleine Flottille in der Hinterhand, um schnell auf feindliche Angriffe zu reagieren.
Sowohl die Korsaren als auch mindestens einer der konkurrierenden Stadtverwalter stürzen sich nämlich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bereits in der Anfangsphase auf Ihre Handelsrouten und fernab gelegenen Außenposten. Wenn Sie die ersten Angreifer besiegt haben, drehen Sie den Spieß um und attackieren die Transportwege des Gegners. Zwischendurch lassen Sie beschädigte Schiffe im Heimathafen reparieren - zu diesem Zweck bauen Sie einen Reparaturkrahn.
Kriegszeiten
Wenn das Meer wieder sicher ist, können Sie mit den auf Halde produzierten Waffen eine Armee ausheben. Dazu errichten Sie einen Bergfried, geben dort drei bis vier große Heerlager in Auftrag. Die Soldaten verfrachten Sie an Bord von Schiffen und eskortieren diese mit Schlachtpötten zur nächsten feindlichen Siedlung. Suchen Sie sich am besten eine der Orientinseln als Ziel Ihres ersten Angriffs aus, denn dort mangelt es oftmals an Verteidigungsanlagen. Dafür schmerzt es den Gegner umso mehr, wenn Sie ihn von seinem Gewürznachschub abschneiden - denn ohne diese wichtige Ware rebellieren die Bürger und Patrizier in der feindlichen Hauptstadt.
Die Folge sind sinkende Einnahmen, was unmittelbar zu einer Verkleinerung der Streitkräfte führt. Auf diese Weise können Sie alle Widersacher in den Ruin treiben und deren Möglichkeit zur Kriegsführung beschneiden. Das verschafft Ihnen Zeit, um Ihr eigenes Heer weiter auszubauen und so weit aufzurüsten, dass Sie zum finalen Schlag ausholen können.
Militär verstärken
Auch wenn Sie Ihre Gegner mittlerweile auf den jeweiligen Startinseln eingeschlossen haben mögen - mehr als wie ein neugieriger Nachbar über deren Mauer zu spähen können Sie bislang nicht tun. Denn um die von den Computersiedlern errichteten Bollwerke zu überwinden, benötigen Sie schweres Gerät wie die Trebuchets aus dem Bergfried. Doch damit Sie diese produzieren können, brauchen Sie Kriegsmaschinen, welche erst ab der Zivilisationsstufe Adeliger verfügbar sind.
Also gilt es, die Bedürfnisse der Patrizier zu erfüllen und somit deren Aufstieg möglich zu machen. Dafür erweitern Sie die Brot- und Bierproduktion und fertigen sowohl Lederwämser als auch Bücher. Neben Salz und Tierhäuten benötigen Sie dazu Papier und Indigo von einer Orientinsel. Den für Papiermühle und Gerberei nötigen Flusslauf finden Sie auf jeder der von uns zu Beginn vorgeschlagenen Startinseln.
Außerdem ist es an der Zeit, Glas herzustellen, denn das ist für die Konstruktion der meisten höherstufigen Gebäude unerlässlich. Zu diesem Zweck importieren Sie Quarz aus dem Süden - inzwischen sollten Sie mindestens eine weitere Orientinsel kolonisiert oder annektiert haben. Die Pottasche stellen Sie in Waldglashütten her, dazu braucht es lediglich Bäume in der Nähe.
Ist es Ihnen endlich gelungen, Adelige auf eines Ihrer Atolle zu locken, errichten Sie zwei bis drei Kriegsmaschinenwerkstätten. Für diese müssen nur ausreichend Holz und Seil im Lager bereitliegen - zwei Waren, von denen Sie inzwischen mehr als genug besitzen sollten. Ein Proviantmagazin ist zudem notwendig, um in den bevorstehenden Schlachten verwundete Soldaten zu behandeln und Verluste innerhalb Ihrer Armeen zu ersetzen.
Sie sollten bei jeder Invasion einer Hauptinsel des Gegners mehrere Tonnen Proviant mit auf die Reise nehmen, da Sie in diesen Zentren der anderen Staaten meist besonders verlustreiche Kämpfe erwarten. Sobald die Werkstätten genügend Kriegsmaschinen produziert haben, geben Sie Trebuchetlager in Auftrag. Die Artillerieeinheiten sollten etwa ein Drittel einer jeden Streitmacht ausmachen, um Gegner aus der Distanz zu beschießen und Mauern samt Wachtürmen zu zerbröseln. Eine Streitmacht aus sechs großen Heerlagern und zwei Trebuchetstellungen kann eine breite Schneise in die Reihen gegnerischen Soldaten schlagen.
Kriegsführung
Beim Kampf gegen die Computergegner gibt es eine Reihe einfacher Taktiken zu beachten. So sollten Sie niemals mit mehr als einem der anderen Bürgermeister gleichzeitig Krieg führen. Konzentrieren Sie sich auf einen einzelnen Feind und halten Sie sich die anderen Stadthalter mit Geldgeschenken, Schmeicheleien sowie Handelsund Bündnisverträgen vom Leib. In der Schlacht selbst sollte es stets Ihr Ziel sein, ein Überzahlverhältnis herzustellen. Für jede gegnerische Einheit sollten Sie zwei Heerlagern den Angriff befehlen, Trebuchetstellungen können die Schwertkämpfer zudem aus der Entfernung unterstützen. Den eingeschränkten Angriffsradius der Heerlager können Sie ausnutzen, indem Sie Kämpfe an Engstellen provozieren, wo der Gegner seine Truppen nicht nebeneinander aufstellen kann.
Ein effektives Mittel der Landgewinnung stellt die Übernahme feindlicher Lagerhäuser dar. Positionieren Sie dazu einfach eine eigene Armee in der Nähe eines Warenhauses, sodass das Gebäude im grün dargestellten Einflussbereich des Heerlagers liegt. Wenn Ihnen keine feindliche Soldatenansammlung einen Strich durch die Rechnung macht, übernehmen Ihre Mannen das Warenhaus und alle umliegenden Gebäude innerhalb kurzer Zeit. So können Sie den Gegner von seinen Rohstoffen abschneiden, ohne die Produktionsstätten zu zerstören. Nachdem Sie feindliche Militäreinheiten verjagt haben, errichten Sie einfach ein Kontor auf der Insel und nutzen die eroberten Gebäude zum Start einer eigenen Siedlung.
Gesandte ansiedeln
Wenn Sie die Angelegenheiten im Okzident zu Ihrer Zufriedenheit geklärt haben und Sie den Kopf frei haben für andere Dinge abseits des Schlachtfelds, steht der Ausbau der Orientgemeinden auf dem Plan. Schließlich verlangt Anno 1404 von Ihnen in diesem Szenario die Ansiedlung von 10.000 Gesandten. Eine stattliche Zahl, doch zum Glück sind die Araber deutlich weniger anspruchsvoll als ihre Nachbarn aus der Alten Welt. Dattelplantagen und Ziegenfarmen dürften Sie inzwischen bereits selbst angelegt haben, um die Grundbedürfnisse der Nomaden zu stillen. Damit diese zu Gesandten aufsteigen, müssen Sie aber auch noch Teppiche produzieren.
Für die Bodenbeläge benötigen Sie neben dem dritten Diplomatierang sowohl Seide als auch Indigo. Die entsprechenden Vorkommen finden Sie auf mehreren Südseeinseln. Suchen Sie am besten ein Eiland mit beiden Ressourcen und produzieren Sie die Teppiche direkt vor Ort in der Teppichweberei. Der Wunschzettel der Gesandten enthält darüber hinaus noch einen weiteren Eintrag: Die Orientbewohner möchten ebenso wie die Bürger aus den westlichen Siedlungen die Möglichkeit haben, ihren Glauben auszuleben. Dafür ist es erforderlich, eine Moschee zu errichten. Für deren Bau müssen Sie Mosaik heranschaffen, das zu gleichen Teilen aus Ton und Quarz hergestellt wird. Während Sie Quarzminen auf fast jeder orientalischen Insel mit Bergen bauen können, muss für die Tonförderung eine entsprechende Fruchtbarkeit auf dem fraglichen Atoll bestehen.
Errungenschaften
Das am einfachsten zu erfüllende Szenario-Ziel ist es, alle Errungenschaften freizuschalten. Davon gibt es insgesamt 27 Stück in jeweils drei Ausbaustufen, verteilt auf Okzident, Orient und Korsaren. Die benötigten Ruhmpunkte für den Kauf dieser Erleichterungen verdienen Sie zum größten Teil automatisch, indem Sie Ihre Feinde vernichten, exzessiv Handel betreiben und schlicht besonders schöne und große Städte anlegen. Zusätzlich bieten Ihnen Al Zahir und Lord Northburgh immer wieder kleinere Missionen an, für deren Erfüllung Sie neben Gold und Warenlieferungen eben auch Ruhmpunkte erhalten. Diese Aufträge sind zufallsgesteuert und bestehen meist darin, Schiffbrüchige zu retten, eine einzelne Person in Ihrer Stadt auszumachen oder gestrandete Schiffe zu reparieren.
Im Auftrag des Kaisers / Sultans
Wenn alle Feinde darniederliegen und nur noch Ihr eigenes Reich übrig ist, können Sie sich den anderen Missionszielen zuwenden. Unter anderem verlangt das Szenario von Ihnen, dass Sie sowohl den Kaiserdom als auch die Sultans-Moschee errichten - eine wahrhaft monumentale Aufgabe, die Unmengen an Rohstoffen verschlingt. Zudem benötigen Sie je 2.000 Adelige und Gesandte, um überhaupt mit den Bauarbeiten beginnen zu können. Das Bevölkerungsziel von weltweit jeweils 10.000 Einwohnern mit Adelstitel und Gesandtenstatus erfordert danach noch die Einnahme fast aller verfügbaren Inseln, um Produktionsstätten auszulagern und gewaltige Metropolen zu errichten, in denen die Bürger Ihres Weltreichs leben.
Die Forderungen 15 Aufträge für Kaiser oder Sultan zu absolvieren und das Staatssäckel mit sagenhaften 1.000.000 Goldmünzen zu füllen muten dagegen fast schon lächerlich einfach an und ihre Erfüllung ist lediglich eine Frage der Zeit. Herzlichen Glückwunsch, Sie haben das härteste und anspruchsvollste Szenario von Anno 1404 gemeistert. Jetzt bleibt Ihnen nur noch der Endlosmodus oder das Warten auf ein Add-on.


ich habe neue endlosespiel angefangen und ein Auftrag bekommen von der mark bekommen, das heißt: närrische Suche (Führen sie minderstens 5 erfolgsreiche Expeditionen durch), da ist auch keine Zeit limit da und ich weis nicht was ich machen soll…
ich habe neue endlosespiel angefangen und ein Auftrag bekommen von der mark bekommen, das heißt: närrische Suche (Führen sie minderstens 5 erfolgsreiche Expeditionen durch), da ist auch keine Zeit limit da und ich weis nicht was ich machen soll und was das alles heißt, kann mir jemanden helfen???Bitte