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Anno 1404-Screenshots: Neue Bilder zeigen die Entstehung der Posteffekte

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[20/12/08] In Film und Fernsehen werden schon seit langem Posteffekte (engl. postproduction-effects) eingesetzt. Wie die Bezeichnung vermuten lässt, werden die Effekte „nach der Produktion“, d.h. nachdem der Film fertig ist, über das gesamte Bild gelegt. Häufig eingesetzte Effekte sind z.B. monochrom- oder sepia-farbige Rückblenden. Auch kommen Verzerrungen oder verschwommene Bilder zum Einsatz, um Benommenheit oder Alkoholeinfluss zu vermitteln. Um eine kalte, postapokalyptische Welt anschaulicher zu machen, werden die Bilder entsättigt, wodurch sie trist und grau wirken. Hingegen erscheinen Szenen durch Sättigung und Weichzeichnen (Bloomfilter) märchenhafter. Auch lassen sich im Film unerwünschte Objekte aus Szenen entfernen oder z.B. Laserschwerter nachträglich einfügen.   In Videospielen müssen viele natürliche Effekte nachgestellt werden, da sie in einer sterilen Polygonumgebung nicht entstehen. Hier werden Effekte für Hitzeflimmern, Glühen, Bewegungs- und Tiefenunschärfe nachträglich hinzugefügt.  Im folgenden Beispiel wird eine Spielszene mit einem Produktionsgebäude in der Postkartenansicht erläutert. Dieses Beispiel enthält u.a. einen Heat- und Glow-Posteffekt sowie Tiefenunschärfe mit adaptivem Autofokus. Der Autofokus bei Anno1404 ist eine reine Shader-Lösung mit Hilfe des Posteffect-Managers. Hier wird zunächst die aktuelle Entfernung zum Blickzentrum aus dem Depthbuffer ermittelt. Als nächstes wird die Entfernung vorheriger Bilder über die Zeit hinweg an die aktuelle Entfernung angepasst. Das Ergebnis wird in einem 1 Pixel großem Rendertarget gespeichert, damit es für das nächste Bild verfügbar ist. Auf diese Weise passt sich der Fokus langsam und automatisch an das aktuelle Blickzentrum des Betrachters an.  Schritt 1: Hier sehen Sie zunächst ein Bild vor den Posteffekten, wie es nach dem regulären Rendering ausgegeben wird.  Text und Quelle: Robert Eichhorn von Related Designs Außerdem interessant: Bilder zum Aufbau-Strategiespiel zeigen die Entstehung der Meere


[20/12/08] In Film und Fernsehen werden schon seit langem Posteffekte (engl. postproduction-effects) eingesetzt. Wie die Bezeichnung vermuten lässt, werden die Effekte „nach der Produktion“, d.h. nachdem der Film fertig ist, über das gesamte Bild gelegt. Häufig eingesetzte Effekte sind z.B. monochrom- oder sepia-farbige Rückblenden. Auch kommen Verzerrungen oder verschwommene Bilder zum Einsatz, um Benommenheit oder Alkoholeinfluss zu vermitteln. Um eine kalte, postapokalyptische Welt anschaulicher zu machen, werden die Bilder entsättigt, wodurch sie trist und grau wirken. Hingegen erscheinen Szenen durch Sättigung und Weichzeichnen (Bloomfilter) märchenhafter. Auch lassen sich im Film unerwünschte Objekte aus Szenen entfernen oder z.B. Laserschwerter nachträglich einfügen.

In Videospielen müssen viele natürliche Effekte nachgestellt werden, da sie in einer sterilen Polygonumgebung nicht entstehen. Hier werden Effekte für Hitzeflimmern, Glühen, Bewegungs- und Tiefenunschärfe nachträglich hinzugefügt.

Im folgenden Beispiel wird eine Spielszene mit einem Produktionsgebäude in der Postkartenansicht erläutert. Dieses Beispiel enthält u.a. einen Heat- und Glow-Posteffekt sowie Tiefenunschärfe mit adaptivem Autofokus. Der Autofokus bei Anno1404 ist eine reine Shader-Lösung mit Hilfe des Posteffect-Managers. Hier wird zunächst die aktuelle Entfernung zum Blickzentrum aus dem Depthbuffer ermittelt. Als nächstes wird die Entfernung vorheriger Bilder über die Zeit hinweg an die aktuelle Entfernung angepasst. Das Ergebnis wird in einem 1 Pixel großem Rendertarget gespeichert, damit es für das nächste Bild verfügbar ist. Auf diese Weise passt sich der Fokus langsam und automatisch an das aktuelle Blickzentrum des Betrachters an.

Schritt 1: Hier sehen Sie zunächst ein Bild vor den Posteffekten, wie es nach dem regulären Rendering ausgegeben wird.

Text und Quelle: Robert Eichhorn von Related Designs
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