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  • Animal Crossing: Happy Home Designer - Tine Wittler kann einpacken

    Ein Sofa da, ein Bild hier und der Goldfisch auf dem Kaminsims: Kreative Köpfe und Hobbymöbelrücker werden ihre Freude bei diesen tierischen Einsätzen in vier Wänden haben. Unser Test verrät, wie viel Spaß es tatsächlich macht.

    Tine Wittler kann einpacken: Wer sich schon immer mal als Innenarchitekt versuchen wollte, bekommt jetzt die ultimative Chance. In Animal Crossing: Happy Home Designer gestaltet ihr die Häuser und Gärten eurer Lieblingstierchen. Ob Möbel, Pflanzen, Fenster oder Tapeten: Nichts bleibt euren mehr oder weniger kreativen Händen verwehrt. Passende Amiibo- Sammelkarten und -Figuren bringen euch dann sogar noch in die Wohnzimmer von Melinda und Co., oder diese ins Heim eines anderen Bewohners.

    Des Waschbären Sklave

    Auch die Gärten eurer Kunden lassen sich gestalten. Möbel und anderes Interieur könnt ihr in Happy Home Designer sogar außerhalb der vier Wände platzieren. Auch die Gärten eurer Kunden lassen sich gestalten. Möbel und anderes Interieur könnt ihr in Happy Home Designer sogar außerhalb der vier Wände platzieren. Quelle: Nzone Schon fast ein Running Gag: Auch in diesem Ableger der Animal Crossing-Reihe seid ihr – diesmal dauerhaft – dem gierigen Waschbären Nook untergeordnet. Als neue Mitarbeiter fangt ihr in seinem schicken Immobilienbüro "Immo- Nook" an, welches Fans bereits aus New Leaf kennen dürften. Unterstützung erhält man hierbei von Melindas Bruder Moritz, Fred, dem Otter mit kleinem Sprachproblem und seiner Nichte Lottie. Schnell wird klar, dass die drei ihren Job nicht wirklich gut beherrschen: Die kleine Stadt, in der wir unterwegs sind, ist heruntergekommen und so gut wie unbewohnt. Doch schon nach wenigen Aufträgen reißen sich die Bewohner förmlich um euer geschultes Einrichterauge. Und nicht nur die Kunden erkennen euer Potenzial, sondern auch Melinda, unsere Lieblingssekretärin aus New Leaf: Um die Stadt wieder zu blühendem Leben zu erwecken, plant sie Großprojekte wie ein Krankenhaus, ein Restaurant, ein Hotel und viele mehr. Wie ihr diese umsetzt, wird zum größten Teil euch überlassen. Hier stehen euch meist mehrere Räume zur Verfügung, viele themenbezogene Items und sogar verschiedene Außenfassaden.

    01:20
    Animal Crossing: Happy Home Designer im E3-Trailer
    Spielecover zu Animal Crossing: Happy Home Designer
    Animal Crossing: Happy Home Designer

    Einrichten wie ein Profi

    Euch langweilen die immer gleichen weißen Fensterrahmen? Kein Problem mehr: Dank des Fernkurses für Inneneinrichter könnt ihr diese an jeden Stil anpassen. Euch langweilen die immer gleichen weißen Fensterrahmen? Kein Problem mehr: Dank des Fernkurses für Inneneinrichter könnt ihr diese an jeden Stil anpassen. Quelle: Nzone Zu Beginn ist unser Katalog, noch primär mit Möbeln befüllt, welche sich wohl niemand freiwillig ins Haus stellen würde. Doch mit jedem angenommenen Auftrag bekommen wir Gegenstände hinzu, passend zu dem vom jeweiligen Bewohner gewünschten Thema seiner neuen Bude. Platzieren lassen sich diese dann – endlich – mit dem in den Handheld- Vorgängern fast nie genutzten Touchscreen: Auf den Grundrissen der Zimmer kann man so die Möbel mit wenigen Handstrichen platzieren, Gegenstände drehen und sie durch die Gegend schieben. Einschränkungen gibt es diesmal kaum: Wände und Decken können genutzt und Dinge in Halbschritten platziert werden. Ihr habt zu wenig Platz? Der Charakter kann sich nun auch durch kleine Zwischenräume quetschen und benötigt nicht mehr einen kompletten Block zum Laufen. Um ein Zimmer richtig heimelig zu gestalten,benötigt es jedoch mehr als nur ein paar Stühle, ein Bett und einen Schrank. Erst mit einem kuscheligen Teppich auf dem Boden, Lampen an der Decke und Gemälden an den Wänden fühlt sich der Kunde wie zu Hause. Wenn ihr alle Vorgaben – das heißt spezielle Möbelwünsche – beachtet habt und den Auftrag abschließt, könnt ihr euer fabulöses Werk betrachten und die hoffentlich glücklichen Bewohner auch nach Abschluss der Einrichtungsarbeit noch jederzeit besuchen.

    Möbelschieben tagein, tagaus

    Das Geschehen im Spiel läuft nun, im Gegensatz zu den Vorgängern, nicht mehr in Echtzeit ab: Nach einem Auftrag ist somit bereits Feierabend und der Tagesbericht muss geschrieben werden. Das Spiel speichert daraufhin und der nächste Tag bricht an. Lottie begrüßt euch mit dem gleichen Spruch wie schon die 100 Tage zuvor, ihr sucht euch draußen auf dem Marktplatz einen neuen Kunden mit einem euch zusagenden Thema, ihr gestaltet sein Haus, ihr macht euren Bericht. Und das jeden Tag aufs Neue. An Abwechslung mangelt es durch die verschiedenen großen Projekte von Melinda nicht immer, aber immer öfter. Wenn die Langeweile dann doch wieder einmal zuschlägt, bleibt euch höchstens der Besuch bei bereits zufriedenen Kunden: Kaffee trinken, sich am Feuer wärmen, Instrumente spielen oder gemeinsam Fotos schießen, welche dann im Miiverse gepostet werden können.

    Schritt für Schritt

    Das Platzieren über den Touchscreen macht das Gestalten größerer Räume um einiges leichter. Das Platzieren über den Touchscreen macht das Gestalten größerer Räume um einiges leichter. Quelle: Nzone Laufen lohnt sich auch diesmal wieder: Mit Spielmünzen, die man für je hundert Schritte mit dem 3DS in der Realität bekommt, lassen sich verschiedene Features freischalten. Wie in einem Hochschulfernkurs lernt euer Charakter so am Schreibtisch neue Methoden des modernen Einrichtens: Nach diesen speziellen Tutorials könnt ihr unter anderem Fenster, Vorhänge und Türen gestalten oder eigene Designs kreieren. Letztere können nicht nur für Kleidung und schnieke Kissenbezüge ganz wie bei Oma genutzt werden, sondern neuerdings auch für das Dach über eurem Kopf. Alleine in einem so schön gestalteten Haus wohnen, ist natürlich nicht der Gipfel der Gefühle. Dank der Museumseule Eugen aus den Vorgängern, seiner Sammelleidenschaft und der Bereitschaft aller eurer Tierchen, fleißig zu spenden, könnt ihr mit ein bis zwei Spielmünzen diverse Fische und Insekten freischalten. Einem Walhai im Eigenheim steht somit nichts mehr im Weg, nur solltet ihr eure Bewohner über die Verpflegung und Verantwortung eines solchen Haustiers aufklären. Ein Tierheim hat Melinda nämlich nicht auf ihrer Ausbauliste stehen, und das Chinarestaurant wirkt als nachfolgender Haustierhalter nicht sehr vertrauenerweckend.

    Ein Anruf genügt

    Auch wenn er nicht besonders sprachgewandt ist: Fred ist ein heller Kopf. Nach einigen Tagen bringt er seine eigene Erfindung ins Büro – das Amiibo-Fon. Hier finden die zusätzlich zum Spiel angekündigten Sammelkarten und Figuren Anwendung. Legt oder stellt man diese auf die dafür vorgesehene Fläche des New 3DS oder bei älteren Geräten auf den separat erhältlichen NFC-Sensor, während man an diesem niedlichen Telefon steht, so kann man Kunden direkt anN welche gerade auf eurem 3DS Platz genommen haben. In den jeweils drei Karten umfassenden Booster-Packs gibt es – wie auch bei anderen Sammelkartenspielen – mehr oder weniger seltene Exemplare. Zudem erlauben euch die Karten, Animal Crossing-Charaktere zu anderen einzuladen. Teeparty bei Melinda mit dem Rest des Teams: Check! Aus Charme wird Monotonie Auch wenn sich Nintendo bei Animal Crossing: Happy Home Designer wieder einmal treu geblieben ist: Das hohe Suchtpotenzial bleibt diesmal aus. Der Stil ist gewohnt süß und knuddelig, die Steuerung verbessert und einige schöne neue Gagdets, wie Türen- und Fenstergestaltung, wurden schon lange von den Fans gewünscht.
    Für die Außengestaltung der Gebäude müsst ihr ebenso Verantwortung übernehmen und sie ans Stadtbild anpassen. Für die Außengestaltung der Gebäude müsst ihr ebenso Verantwortung übernehmen und sie ans Stadtbild anpassen. Quelle: Nzone An Vielfalt und Ideen mangelt es also eigentlich nicht. Doch die Umsetzung lässt manchmal zu wünschen übrig. Jeden Tag nur einen Auftrag übernehmen zu können, ist zu wenig, der Begrüßungssatz von Lottie wird schnell zur Plage und mehr als zwei Stunden am Stück wird man den Titel wohl nur zu Beginn spielen. Animal Crossing: Happy Home Designer packt eine der Lieblingsbeschäftigungen vieler Fans in ein eigenes Spiel, trifft damit durchaus den Nagel auf den Kopf, aber das Bild hängt trotzdem schief. Es fehlt an Abwechslung und selbst wenn man kein Profiangler oder Insektenfänger ist, vermisst man nach einiger Zeit die Freuden der vollwertigen Vorgänger. Für zwischendurch sehr süß, liebevoll gestaltet, extrem vertraut und spaßig, leider jedoch kein Dauerbrenner.


    Animal Crossing: Happy Home Designer (3DS)

    Spielspaß
    76 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Verbesserte Steuerung
    Neue Gestaltungsmöglichkeiten
    Gewohnt süße Aufmachung
    Sammelkarten als optionaler Zusatz
    Viel Auswahl an Möbeln
    Wenige wirklich überraschende Neuerungen
    Kurze Hauptstory
    Geringe Abwechslung

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Animal Crossing: Happy Home Designer
Animal Crossing: Happy Home Designer - Tine Wittler kann einpacken
Ein Sofa da, ein Bild hier und der Goldfisch auf dem Kaminsims: Kreative Köpfe und Hobbymöbelrücker werden ihre Freude bei diesen tierischen Einsätzen in vier Wänden haben. Unser Test verrät, wie viel Spaß es tatsächlich macht.
http://www.pcgames.de/Animal-Crossing-Happy-Home-Designer-Spiel-55747/Tests/Happy-Home-Designer-Tine-Wittler-kann-einpacken-1175449/
23.10.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/10/Animal1-pc-games_b2teaser_169.jpg
animal crossing,nintendo,nintendo 3ds
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