Horror-Action-Adventure mit Kultstar Edward Carnby, Detektiv
Der Granatwerfer bringt Stimmung auf den Dachboden.
Edward Carnby läuft durch die Bibliothek einer viktorianischen Villa. Ein Freund wurde hier ermordet. Seine Taschenlampe leuchtet, den Raketenwerfer hält er schussbereit. Als er aus Buchrücken im Regal ein okkultes Zeichen geordnet hat, flattert ein Flugmonster herein. Es kräht lauthals, kriegt ein Geschoss zwischen die Kiefer und hält still. Carnby kehrt zurück in die Eingangshalle. Wenig später blitzt es blau, ein Dimensionstor öffnet sich und verformte Kreaturen mit riesigen Klauen krabbeln heraus. Zombies, Spinnen oder Wasserungeheuer bevölkern jede Ecke des Hauses.
Alone in the Dark 4 schockt atemlos und direkt wie ein Splatterfilm. Subtile Gruselszenen wie der Walzertanz der Halbtoten im ersten Teil fehlen und der altmodische Titeldetektiv ist zum hippen Haar-Gel-Geisterjäger geworden. Gesteuert wird er noch immer aus wechselnden Blickwinkeln über die Tastatur. Für die Kämpfe sammelt er Gewehre, erfundene Energiewaffen und Arztkoffer. Für einfallsreiche Rätsel sucht er in Schränken, unter Dielen, auf Tonbändern und in Bildern nach Hinweisen. Oft fahndet er auch- weniger kreativ - nach der passenden Tür zu einem Schlüssel.
Gleichzeitig wandert eine Kollegin, Aline Cedric, durch andere Räume. Sie besitzt am Anfang keine Waffen, deshalb muss sie vorsichtiger sein. Durch die Figurenwahl verdoppelt sich der Spielumfang.


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