Alone in the Dark im Test - Die Rückkehr einer Legende?
Eden Games schien sich vor lauter Innovationen - technisch wie spielerisch - etwas zu übernehmen. Doch Pustekuchen - alle angekündigten Features sind drin und sie funktionieren.
Items kombinieren
Spraydosen mit dem Feuerzeug benutzen, Leuchtstäbe mit Klebeband umwickeln, brennbare Alkoholspuren legen - zwar gibt es nicht viele verwendbare Items, doch diese wenigen verhalten sich realistisch und beherrschen einen Großteil des Gameplays. Das freut vor allem Adventure-Fans.
Manipulierbare Autos
Im Cockpit von Autos schließt Carnby Drähte kurz, durchsucht das Handschuhfach, rutscht auf Wunsch sogar auf den Rücksitz oder stellt das Radio an - vieles davon braucht man nicht, doch das Mittendrin-Gefühl dieser Szenen ist verblüffend.
Glaubhafte Physik
Auch wenn nicht ganz die Klasse eines Half-Life 2 erreicht wird: Alles verhält sich physikalisch korrekt, ein Segen für kreative Rätsel. Hier muss Carnby etwa Leichen in die Ecke eines wankenden Busses zerren, um ein Gegengewicht herzustellen.
Innovative Bildschirmanzeigen
Anstelle einer Lebensleiste zeigen die Wunden an Carnbys Körper seinen Gesundheitszustand. Heilsprays werden aus der Ego-Sicht aufgetragen, auch das Inventar ist so dargestellt - prima umgesetzt und endlich mal etwas anderes!
Realistisches Feuer
Wenn etwas brennen kann, brennt es auch! Feuer ist die wichtigste Waffe des Spielers und in vielen Situationen ein echter Lebensretter - schön, dass die Entwickler das Element so glaubhaft umgesetzt haben.

