Alan Wake - Vorschau: Spieleindrücke von der E3 2009
Fast genau vier Jahre ist es her, dass die Schöpfer von Max Payne den staunenden Besuchern auf der Spielemesse E3 einen neuen Helden präsentierten: den Krimiautor Alan Wake, der im verträumten Bergdorf Bright Falls nach seiner verschwundenen Frau Alice sucht. Danach gab es Neuigkeiten nur noch tröpfchenweise. Hier ein neuer Screenshot, da eine Weihnachtskarte mit Alan- Wake-Motiv, aber eben nichts wirklich Aufregendes. Das größte Aufsehen erregte noch die Ankündigung, dass das Spiel in Episodenform erscheinen soll. Auf der diesjährigen E3 feierte der Autor dann ein vielumjubeltes Comeback. Ein Comeback mit einem kleinen Haken, soweit es PC-Spieler angeht: Alan Wake wird im Frühjahr 2010 erst einmal nur für Microsofts Xbox 360 erscheinen. Eine gute Nachricht haben wir aber dennoch für Sie: Bei einer Präsentation des Spiels hinter verschlossenen Türen durften wir uns davon überzeugen, dass sich das Warten lohnen wird. Bevor wir Ihnen mehr über das verraten, was uns Jyri Ranki und Oskari Häkkinen von Remedy zeigten, wollen wir Ihr Wissen über die Hintergrundgeschichte ein wenig auffrischen. Wie erwähnt fährt Alan mit seiner Frau nach Bright Falls, um dort Urlaub zu machen und vielleicht sogar sein neues Buch fertigzustellen.
Und noch eine Szene aus der Demo: Diese Gondel bringt Alan auf die andere Seite einer Schlucht.
Wären da nur nicht diese schrecklichen Albträume, die den Autor seit einiger Zeit quälen. Am Ferienort angekommen, verschwindet Alice plötzlich spurlos zusammen mit dem Buchmanuskript und Alans Schreckensvisionen werden Wirklichkeit. Nicht nur, dass Begebenheiten aus dem Buch wahr zu werden scheinen, zu allem Überfluss macht auch noch eine geheimnisvolle Präsenz Jagd auf der Schreiberling, die leblose Gegenstände und sogar Menschen übernehmen kann. Sobald es dunkel wird, verwandelt diese dunkle Macht die Gegend um Bright Falls herum in eine wahre Todeszone. Nur gegen Licht ist das Böse allergisch.
Die Präsentation begann, wie man es von Fernsehserien gewohnt ist, mit einer kurzen Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse. "Damit wollen wir Spielern, die vielleicht nicht ganz so regelmäßig spielen, den Wiedereinstieg erleichtern", erklärte Herr Häkkinen. Wir finden: Keine schlechte Idee, schließlich ist damit zu rechnen, dass Remedy nur alle vier Wochen eine neue Folge herausbringen wird. Weiter in der Geschichte: Ein Polizist namens Rusty will sich nachts (Sie ahnen: keine gute Idee!) mit Alan treffen, um ihm ein paar der verloren gegangenen Manuskriptseiten zu übergeben.
Alan Wake untersucht ein Holzfällerlager nach Hinweisen auf den Verbleib seiner Frau.
Das Ganze wird zu einer wilden Jagd, deren Verlauf verdeutlicht, wie das Kampfsystem des Action-Adventures funktioniert. Bei den Gegnern handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes um lichtscheues Gesindel. Alans wichtigste Waffe ist nicht die Pistole, die er bei sich trägt, sondern seine Taschenlampe! Gegner halten sich von allen Lichtquellen fern und lassen sich mit der Lampe so sehr schwächen, dass eine Pistolenkugel reicht, um sie zu vernichten. Das funktioniert auch bei allen Objekten, die Ihnen das Böse entgegenwirft. Und das ist oft wörtlich zu verstehen. Im Rahmen der Demo bekam der Held es erst mit noch recht harmlosen Kisten zu tun und dann gar mit einem fliegenden Kleinwagen.
Auf der nächsten Seite: Fortsetzung + Redakteurs-Meinung >>>
Bildergalerie zu Alan Wake
- Schlagwörter:
- , alan wake


Damals als die ersten Bilder gezeigt wurden war ich richtig wild auf das Spiel.
Jetzt erfahre ich dass es (erstmal) nur für die XBox360 geplant ist. Damit habe ich absolut kein Problem.
Dass es im Episodenformat erscheinen soll…
Ich persönlich haben jedenfalls absolut kein Problem mir Spiele über Steam zu ziehen und zu spielen. Ich hab ne Flatrate, bin eh…