Serpentinen winden sich um Gebirgszüge. Autofahrten können jedoch tückisch sein - die Havok-Engine erlaubt spektakuläre Lawinen ... [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Bei Remedy Entertainment, dem finnischen Studio hinter den Max Payne-Spielen, gibt man sich bescheiden. Nur äußerst selten öffnen sich die schicken, mit poliertem Aluminium beschlagenen Designtüren für Pressevertreter; wilde Release-Partys und monumentale Präsentationen liegen den Skandinaviern nicht. Lieber arbeitet man in Abgeschiedenheit, denn gute Spiele bestehen gemäß der Firmen-Maxime nicht nur aus guter Grafik, sondern erfordern mindestens ein wichtiges neues Element, das das jeweilige Spiel einzigartig macht. Für PC Games machten die Finnen eine Ausnahme von der Regel - in einer exklusiven Präsentation hinter verschlossenen Türen zeigte Remedy beeindruckende Szenen von dem bereits jetzt sehnlichst erwarteten Action-Adventure Alan Wake.
Skandinavisches Design
In der Kleinstadt Bright Falls wird sich Alan frei bewegen und mit den Einwohnern reden können. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Hinter den verglasten Außenwänden des in Espoo bei Helsinki befindlichen Remedy-Hauptquartiers verbirgt sich eine für ein Spielestudio ungewöhnliche Kreativatmosphäre. Eine Fläche, auf der ein japanisches Videospiele-Studio gut und gerne eine Hundertschaft an Programmierern, Grafikern und Designern unterbringen würde, beherbergt gerade einmal 25 Mitarbeiter.
Schöner wohnen
Zwischen großzügig angelegten Besprechungsräumen, Billardzimmer und Wohnküche treffen wir auf Autor Sam Lake und Petri Järvilehto, dem Chef-Spieleerfinder und Mitgründer von Remedy Entertainment im Jahr 1995. "Nachdem wir Max Payne 2 fertig gestellt hatten, haben wir natürlich erst einmal eine Ruhepause eingelegt", erinnert sich Story-Autor Sam Lake an die Anfänge des lange als geheim eingestuften Mammutprojektes.
"Dann haben wir einzelne Ideen aus unserem Team gesammelt und kamen relativ schnell darauf, dass uns das Konzept von Licht und Schatten und eines Tag-und-Nacht-Zyklus fasziniert. Erst dann sind wir daran gegangen, den Helden unseres Spiels zu erfinden: Alan Wake." Die Geschichte um Alan Wake wirkt derweil wie ein Heldenepos, das direkt einem Roman von Stephen King entlehnt sein könnte.
Keine Zufallstaufe
Der Leuchtturm spielt eine besondere Rolle für Alan Wake. Der Held muss in einer Mission dorthin flüchten und sich verschanzen. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Ganz ähnlich wie Max Payne erscheint der Name des Helden alles andere als zufällig gewählt. Alan Wake bleibt nämlich gegen seinen Willen wach. Als Jungautor feierte Wake mit seinem ersten Gruselroman große Erfolge, doch niemand ahnte damals das dunkle Geheimnis seiner Inspiration. Dessen Freundin diente nämlich als seine Muse; und aus plötzlich auftauchenden, bizarren Träumen schöpfte der Verfasser Ideen und Anregungen für seinen Gänsehaut-Roman.
Nun ist Wakes Freundin jedoch unter mysteriösen Umständen verschwunden; und mit ihr die grotesken Träume als Inspiration für den zweiten Roman. Schlimmer noch: Alan Wake kann kein Auge mehr zutun und leidet zusehends unter Erschöpfung. In seiner Verzweiflung sucht er Hilfe in einer Schlafklinik, die im abgelegenen Küstenort Bright Falls an der amerikanischen Ostküste liegt.
Stephen King lässt grüßen
Alles scheint echt in Bright Falls - selbst die Stromleitungen werfen einen Schatten auf den Helden und schwingen leicht im Wind [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Die beschauliche 2.000-Seelen-Gemeinde erscheint so, wie man es aus dem King-Roman Schlaflos oder aus der TV-Serie Twin Peaks her kennt: Eine freundlich wirkende Ansiedlung, in der jeder jeden kennt und das Leben ohne besondere Höhen und Tiefen vor sich hinzuplätschern scheint. Doch unter der Oberfläche des Gutbürgerlichen lauert das Böse.
Mit zunehmendem Behandlungserfolg kehrt nämlich nicht nur der Schlaf zu Alan Wake zurück, sondern auch immer bizarrer werdende Albträume. Bald verschwimmt die Realität mit der erschreckenden Traumwelt. Der Held wandelt zwischen den Dimensionen, während die Finsternis immer mehr von dem kleinen Ort Besitz ergreift.

consolewars
schade....
ps: wart ihr schon auf der ATI site dort wird derzeit die X1000 serie groß präsentiert
und ich hoffe auf das wunder, dass mein pc mit den hardware-anforderungen mithalten kann.