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  • Activision zahlt 42 Millionen US-Dollar an Ex-Angestellte von Infinity Ward

    Im Streit zwischen Activision und den ehemaligen Angestellten von Call of Duty: Modern Warfare 2-Entwickler Infinity Ward ist Geld geflossen: Activision überwies den Anwälten der Infinity Ward Employee Group (IWEG) 42 Millionen US-Dollar. Bruce Isaacs, leitender Anwalt der Gruppe, ist damit aber nicht zufrieden.

    Nach zwei Jahren Streit zwischen Activision und ehemaligen Mitarbeitern von Infinity Ward zahlte Activision nun erstmals 42 Millionen US-Dollar an die Infinity Ward Employee Group, der Interessenvertretung der Ex-Angestellten. Bruce Issacs, Anwalt der IWEG, äußerte sich kritisch zu den Zahlungen von Activision und bezeichnete sie als einen "zynischen" Versuch, vor Prozessauftakt besser dazustehen. Die IWEG beschuldigt Activision, den ehemaligen Angestellten von Infinity Ward Tantiemen in Höhe von 75 bis 125 Millionen US-Dollar für die Entwicklung von Call of Duty: Modern Warfare 2 vorenthalten zu haben. Dazu kommt eine Schadensersatzklage über 75 bis 500 Millionen US-Dollar. Isaacs erklärte aber, dass die Zahlung durchaus wichtig für den Verlauf des Rechtsstreits wäre. Sie beweise, dass sich Activision bewusst ist, Vertragsbruch begangen zu haben. Am 29. Mai soll der Prozess der IWEG gegen Activision beginnen.

    Der Streit zwischen Activision und den Ex-Angestellten des Modern Warfare 2-Entwicklerstudios Infinity Ward erstreckt sich nun bereits über mehr als zwei Jahre. Bereits im März 2010 hatte Activision den beiden Vorsitzenden von Infinity Ward, Jason West und Vince Zampella, wegen "Vertragsbruch und Insubordination" gekündigt. Daraufhin reichten West und Zampella eine Klage ein, in der sie die Zahlung von 36 Millionen US-Dollar Tantiemen verlangten. Activision erwiderte die Klage mit einer Gegenklage, in der West und Zampella beschuldigt wurden, den Produktionsprozess von Modern Warfare 3 aufgehalten zu haben. Außerdem sollen sie vertragswidrige Gespräche mit Activisions "engstem Konkurrenten" (Issacs bezieht sich hier wohl auf Electronic Arts) unterhalten haben. Im Zuge des Streits trennten sich immer mehr Angestellte Infinity Wards von Activision. West, Zampella und andere ehemalige Mitarbeiter des Entwicklers gründeten daraufhin das Entwicklerstudio Respawn Entertainment und unterschrieben einen Vertrag mit Electronic Arts.

    Neben der Klage der IWEG gegen Activision laufen parallel noch weitere Klagen, die den Fall betreffen. So stellen West und Zampella in einem eigenen Verfahren mittlerweile Schadensersatzansprüche von einer Milliarde US-Dollar an Activision. Activision selbst verklagte derweil Electronic Arts auf 400 Millionen US-Dollar, da sie illegale Abwerbegespräche mit den Mitarbeitern von Infinity Ward geführt hätten.Call of Duty: Modern Warfare 2 erschien im November 2009. Weitere Informationen über die Zahlung von Activision findet ihr auf theverge.com

  • Es gibt 4 Kommentare zum Artikel
    Von RoTTeN1234
    Faszinierend... die verdienen Geld ohne Spiele zu entwickeln. Mann Ami müsste man sein.
    Von Theojin
    Das passiert halt, wenn zuviel Geld im Spiel ist. Ich glaube unschuldige gibt es in dem Fall gar nicht, maximal die…
    Von Angeldust
    Hmm wenn die nun tatsächlich bereits freiwillig zahlen um Öl aus dem Feuer zu nehmen...dann siehts für Bobby nicht gut…
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Activision zahlt 42 Millionen US-Dollar an Ex-Angestellte von Infinity Ward
Im Streit zwischen Activision und den ehemaligen Angestellten von Call of Duty: Modern Warfare 2-Entwickler Infinity Ward ist Geld geflossen: Activision überwies den Anwälten der Infinity Ward Employee Group (IWEG) 42 Millionen US-Dollar. Bruce Isaacs, leitender Anwalt der Gruppe, ist damit aber nicht zufrieden.
http://www.pcgames.de/Activision-Blizzard-Firma-212069/News/Activision-zahlt-42-Millionen-US-Dollar-an-Ex-Angestellte-von-Infinity-Ward-883961/
16.05.2012
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2011/04/MontageInfi.jpg
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