Activision und Blizzard - Die Zusammenfassung der Fusion des Jahres
Unseren Lesern "Blue_Ace" und "zyklop" gebührt alle Ehre. Sie waren die Ersten, die mit ihren User-News die Wahnsinnsneuheit auf PCGames.de lostraten: Die Branchenriesen Activision und Vivendi Games fusionieren und schaffen damit den neuen Publisher Activision Blizzard.
Neuer Publisher ist 18.9 Milliarden wert
Die ganzen Details dieses Deals brauchen natürlich mehr Platz. Deswegen hier alles Wissenswerte: In einer unerwarteten und überraschenden Pressemitteilung kündigten Activision und Vivendi am Sonntagabend eine Zusammenarbeit an. Der gesamte Wert der Fusion beträgt 18,9 Milliarden Dollar.
Vivendi behält das Heft in der Hand
Vivendi trägt dazu das Tochterunternehmen Vivendi Games bei, dass ungefähr 8.1 Milliarden Dollar wert ist. Hinzu kommen 1.7 Milliarden an Bargeld, damit der Medienriese Vivendi 52% der Aktien der neuen Firma Activision Blizzard hält. Der neue Publisher erwartet einen 2007er-Umsatz von 3.8 Milliarden Dollar. Damit wäre erstmals Branchenprimus Electronic Arts (circa 3.6 Milliarden Dollar Umsatz) geschlagen.
Im Aufsichtsrat der neuen Firma werden sechs Vivendi-Repräsentanten sowie zwei Activision-Leute sitzen. Hinzu kommen drei unabhängige Direktoren, die derzeit im noch im Activision-Aufsichtsrat tätig sind.
Das bringt Activision mit:
Activision ist besonders stark im Konsolen-Segment aufgestellt und bringt Bestseller wie die Guitar Hero-Serie, die Call of Duty-Serie, die Tony Hawk-Spiele sowie die Rechte an Spielumsetzungen von Filmen wie Spider-Man, James Bond, X-Men, Transformers und Shreck mit. Mit Call of Duty 4: Modern Warfare hat Activision auch einen Mega-Kracher für das Weihnachtsgeschäft im Gepäck.
Und das kommt von Vivendi:
Vivendi Games hingegen setzt bis jetzt vor allem auf PC-Spiele. Gemäß dem Namen des neugeschaffenen Publishers wird das Vivendi-Studio Blizzard als Flagschiff fungieren. Mit World of Warcraft, dem erfolgreichsten, westlichen MMO aller Zeiten, Starcraft 2 und der sagenumwobenen Diablo-Serie bringt Blizzard millionenschwere Zugpferde mit in die Ehe.
Und Sierra?
Die übrigen Vivendi Games-Bereiche (Sierra Entertainment, Sierra Online und Vivendi Games Mobile) gehen in die Firma Actvision Publishing über, die künftig von Mike Griffith angeführt wird. Unter dem Label Sierra Entertainment wird zum Beispiel das Edel-Strategiespiel World in Conflict vertrieben. Chef von Activision Blizzard wird Robert Kotick, Blizzard selbst wird weiterhin von Mike Morhaime geführt.



Sind dann ja eigentlich alle beliebten Genres untereinander verteilt, freuen wir uns auf viele gute Spiele
Es handelt sich ja mehr oder weniger nur um einen Publisher, nicht Developer.
Hoffen wir lieber, dass -Activision Blizzard- viele gute spiele finden bzw. vertreibt.
Sind dann ja eigentlich alle beliebten Genres untereinander verteilt, freuen wir uns auf viele gute Spiele
ROFL, genau....
oder hab ich da was falsch verstanden?!
Du meinst wohl "gerademal" 200 Millionen Dollar