Activision: West und Zampella erheben weitere Vorwürfe gegenüber den Publisher
Laut neu auftauchten Dokumenten versucht Activision absichtlich den Rechtsstreit mit Jason West und Vince Zampella weiter hinaus zu zögern.
Der Rechtsstreit zwischen Activision und den beiden Entwicklern und Ex-Chefs des Studios Infinity Ward geht in eine weitere Runde. Diesmal erheben Jason West und Vince Zampella neue Vorwürfe gegenüber den Publisher. Einige Dokumente wurden der englischsprachigen Website Kotaku.com zugespielt, die angeblich beweisen sollen, dass Activision geschickt den Rechtsstreit hinaus zögert. Erst im Dezember 2010 hat der weltgrößte Publisher den Konkurrenten Electronic Arts, für den West und Zampella mittlerweile arbeiten, zusätzlich angeklagt, weil dieser die beiden Entwickler abgeworben hätte. Laut den Dokumenten wusste Activision aber schon seit Mai 2010 davon und habe absichtlich bis zum Dezember gewartet um den Prozess, der für Mai diesen Jahres angesetzt wurde, weiter zu verzögern.
Die beiden Gründer ihres neuen Studios Respawn Entertainment beschweren sich nun diesbezüglich darüber mit folgenden Worten:
Wir bezahlen diesen Prozess mit unseren eigenen Mitteln und mittlerweile haben die Kosten unser beider Gehälter zusammengenommen bereits überschritten. Jede Verzögerung der Gerichtsverhandlung in diesem Prozess würde die finanziellen und nicht-finanziellen Belastungen verschärfen und uns davon abhalten, unser Geschäft am Laufen zu halten, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen.
Mittlerweile arbeiten schon mehrere Leute an einem neuen Titel, jedoch würde der Prozess die Entwicklung immer weiter hinaus schieben und somit auch eine mögliche Veröffentlichung. Daraus würde dann ein finanzieller Schaden entstehen, der nur schwer auszugleichen wäre.
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